PROPHEZEIT AM 14./18. JANUAR 2022 | 13./16. SCHEBAT 5782, HOLY PLACE | NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist eine dreifaltige zusammenwirkende geistliche „Schnur“ von wahrhaftiger geistlicher Beziehung, die die Verheißung Gottes für die Ekklēsia auf der Erde absichert (vgl. Prediger 4,12)!
 
Es handelt sich um die Korrelation der Propheten mit der Tochter der Verheißung – der Ekklēsia, die in das Ende einer geistlichen Regierungsphase eintritt, um in die neue Dimension der Weisheit Gottes hineinzugehen und in der Verheißung der Zukunft zu stehen!
 
Da ist ein „Blenden“ des Feindes, der wie ein Engel des Lichts erscheint und sich in einem scheinbaren „weißen Gewand“ gegenüber der Öffentlichkeit ausgibt (vgl. 2.Korinther 11,14)!
Dieses „weiße Gewand“ ist eine Täuschung, die sich mit anderen Einheiten inmitten des „Systems“ verbunden hat und sich anmaßt, König über die Menschen zu sein (vgl. 1.Könige 1,5.7)!
Gebt ihm durch die Kraft der Verwehrung, indem ihr deutlich „Nein!“ sagt, keinen Zugang in eurem Leben, weil darin Lüge versteckt liegt, um zu entmachten, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Petrus 5,8-9)!
 
Jetzt ist die Zeit die Pläne des Widersachers zu verwehren (vgl. Matthäus 18,18)!
 
Da ist ein deutliches offenbarendes Wissen innerhalb des Prophetentums, das die Propheten dazu veranlasst, die Ekklēsia mit der Kraft der offenbarende Wahrheit über den perfiden Plan der Finsternis zu informieren, der durch die Propheten zeitgleich bestätigt wird!
 
Diese Aufdeckung trägt eine Aufforderung an die Ekklēsia in sich, um mit der offenbarenden Wahrheit in die zu Ende gehende Phase des einen Königtums zu treten und die Wahrheit im Zentrum des noch bestehenden „Königtums“ auszusprechen, so dass es zur Absicherung der neuen Phase des Königtums des „Friedens“ kommt (vgl. 1.Könige 5,11-27)!
 
Aus dem Zentrum des noch bestehenden Königtums erfolgt die Entgegennahme des königlichen Erlasses der Verheißung für die Zukunft, um diese abzusichern (vgl. 1.Könige 5,28-37)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
 
2.Korinther 11,14:
14 Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.
 
1.Könige 1,5.7:
5 Adonija aber, der Sohn der Haggit, empörte sich und sprach: Ich will König werden! Und er schaffte sich Wagen und Gespanne an und fünfzig Mann als seine Leibwache. …
7 Und er beriet sich mit Joab, dem Sohn der Zeruja, und mit Abjatar, dem Priester; die hielten zu Adonija.
 
1.Petrus 5,8-9:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
 
Matthäus 18,18:
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.
 
1.Könige 5,11-27:
11 Da sprach Nathan zu Batseba, Salomos Mutter: Hast du nicht gehört, dass Adonija, der Sohn der Haggit, König geworden ist, und David, unser Herr, weiß nichts davon?
12 So komm nun, ich will dir einen Rat geben, dass du dein Leben und das Leben deines Sohnes Salomo errettest.
13 Auf, geh zum König David hinein und sprich zu ihm: Hast du nicht, mein Herr und König, deiner Magd geschworen: Dein Sohn Salomo soll nach mir König sein, und er soll auf meinem Thron sitzen? Warum ist dann Adonija König geworden?
14 Siehe, während du noch da bist und mit dem König redest, will ich nach dir hineinkommen und deine Worte zu Ende führen.
15 Und Batseba ging hinein zum König in das Gemach. Der König aber war sehr alt und Abischag von Schunem diente dem König.
16 Und Batseba neigte sich und fiel vor dem König nieder. Der König aber sprach: Was willst du?
17 Sie sprach zu ihm: Mein Herr, du hast deiner Magd geschworen bei dem HERRN, deinem Gott: Dein Sohn Salomo soll König sein nach mir und auf meinem Thron sitzen.
18 Nun aber siehe, Adonija ist König geworden, und du, mein Herr und König, weißt nichts davon.
19 Er hat Stiere und gemästetes Vieh und viele Schafe geopfert und hat alle Söhne des Königs geladen, dazu Abjatar, den Priester, und Joab, den Feldhauptmann; aber deinen Knecht Salomo hat er nicht geladen.
20 Du aber, mein Herr und König, die Augen von ganz Israel sehen auf dich, dass du ihnen kundtust, wer auf dem Thron meines Herrn und Königs nach ihm sitzen soll.
21 Wenn aber mein Herr und König sich zu seinen Vätern gelegt hat, so werden ich und mein Sohn Salomo als Empörer dastehen.
22 Während sie noch mit dem König redete, kam der Prophet Nathan.
23 Und sie sagten dem König an: Siehe, da ist der Prophet Nathan. Und als er hinein vor den König kam, fiel er vor dem König nieder auf sein Angesicht zur Erde 24 und sprach: Mein Herr und König, hast du gesagt: Adonija soll nach mir König sein und auf meinem Thron sitzen?
25 Denn er ist heute hinabgegangen und hat geopfert Stiere und Mastvieh und viele Schafe und hat alle Söhne des Königs geladen und die Hauptleute, dazu den Priester Abjatar. Und siehe, sie essen und trinken vor ihm und rufen: Es lebe der König Adonija!
26 Aber mich, deinen Knecht, und Zadok, den Priester, und Benaja, den Sohn Jojadas, und deinen Knecht Salomo hat er nicht geladen.
27 Ist das von meinem Herrn und König befohlen und du hast deine Großen nicht wissen lassen, wer auf dem Thron meines Herrn und Königs nach ihm sitzen soll?
 
1.Könige 5,28-37:
28 Der König David antwortete und sprach: Ruft mir Batseba! Und sie kam hinein vor den König. Und als sie vor dem König stand, 29 schwor der König und sprach: So wahr der HERR lebt, der mich erlöst hat aus aller Not: 30 Ich will heute tun, wie ich dir geschworen habe bei dem HERRN, dem Gott Israels, als ich sagte: Salomo, dein Sohn, soll nach mir König sein, und er soll für mich auf meinem Thron sitzen.
31 Da neigte sich Batseba mit ihrem Antlitz zur Erde und fiel vor dem König nieder und sprach: Lang lebe mein Herr, der König David!
32 Und der König David sprach: Ruft mir den Priester Zadok und den Propheten Nathan und Benaja, den Sohn Jojadas! Und als sie hineinkamen vor den König, 33 sprach der König zu ihnen: Nehmt mit euch die Großen eures Herrn und setzt meinen Sohn Salomo auf mein Maultier und führt ihn hinab zum Gihon.
34 Und der Priester Zadok samt dem Propheten Nathan salbe ihn dort zum König über Israel. Und blast die Posaunen und ruft: Es lebe der König Salomo!
35 Und zieht wieder hinauf hinter ihm her, und er soll kommen und sitzen auf meinem Thron und für mich König sein. Denn ihn setze ich zum Fürsten über Israel und Juda ein.
36 Da antwortete Benaja, der Sohn Jojadas, dem König und sprach: So sei es! Der HERR, der Gott meines Herrn und Königs, bestätige es!
37 Wie der HERR mit meinem Herrn, dem König, gewesen ist, so sei er auch mit Salomo, dass sein Thron größer werde als der Thron meines Herrn, des Königs David!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Liebe Voranschreitende,
 
wir leben in einer Zeit der zunehmenden Polarisierung. Angesichts der zunehmenden Trennung von Gut und Böse müssen wir den Bund Gottes inmitten des Konflikts verstehen. Der HERR hat zu mir über „Linien im Sand“ gesprochen und darüber, wie wir in diesem Frühjahr vorankommen werden, wenn die Kriegsführung intensiv sein wird.
 
Dies ist eine Zeit, in der der HERR uns aufruft, uns zu erheben! Wir müssen nicht nur von einem höheren Ort aus sehen, sondern auch von unserer Position der Autorität aus beten.
In dem Buch „Eine Zeit des Triumphs“ habe ich einen Abschnitt darüber geschrieben, wie wir in der Zeit, in der sich die Kriegsprobleme verschärfen, Fürbitte leisten können.
 
In der kommenden Zeit wird unser Gebetsleben an Autorität gewinnen. Wenn wir beten, wird der Heilige Geist bestimmte Urteile fällen und sich mit Ungerechtigkeiten befassen. Menschen, die in ihren Gefühlen mit Gruppen und Situationen verstrickt sind, die der Heilige Geist anspricht, werden entweder einen Weg finden, der Situation zu entkommen, oder sie werden zusammen mit der Gruppe verurteilt. Seid nicht zu barmherzig und gebt nicht nach. Das Gebet wirkt durch den Glauben, und der Glaube wirkt durch die Liebe. Wir sollten es dann Gott überlassen, mit der Situation umzugehen.
 
Umwälzungen und Umstürze sind Teil der kommenden Zeit. Ihr werdet einfach voller Vertrauen sagen müssen: HERR, du hast uns dorthin geschickt, um zu beten. Das haben wir getan. Wir vertrauen darauf, dass du alles zum Guten wenden wirst, sowohl das Unkraut als auch den Weizen, und die Ernte hervorbringen wirst.

Bleibt verborgen an eurem Ort, aber wisst auch, wann ihr herauskommen müsst. Wisst, wann ihr sprechen und wann ihr schweigen müsst. Prophezeit! Ihr kämpft mit eurem prophetischen Wort. Dies ist eine Prophezeiung, die ihr im geistlichen Kampf und beim Wachen einsetzen könnt; betet, erlasst und benutzt sie wie ein Schwert:
 
„Passt gut auf!
Geht, wohin ICH euch sende!
Geht nicht in eurer eigenen Kraft, denn ICH BIN es, DER euch aussendet! ICH mobilisiere euch! ICH gebe euch die Kraft, euch zu erheben!
Geht, wohin ICH euch sende!
Lasst euch nicht von dem erschrecken, was ihr hört! Weicht nicht zurück, nur weil Riesen nahe zu sein scheinen! Bleibt standhaft, denn ICH gehe vor euch her!

Geht einfach mit MIR und sagt: „Ich bin gesandt worden, um diesen Segen zu empfangen.“
 
ICH kann teilen, was nicht teilbar ist! ICH kann bewirken, dass das, was nicht loslassen wollte, jetzt auseinander fällt, damit ihr hindurchgehen könnt!
Dies ist eine Zeit des Offenbarens! ICH habe vor, euch zu zeigen, wonach ihr sucht.

Zögert nicht, denn die Show ist bereit, zu beginnen! Die Show ist bereit, zu beginnen!

Deshalb findet euren Platz in MIR und macht euch bereit, die Manifestation zu sehen, nach der ihr MICH gebeten habt.
Euer Platz und eure Position sind bereits für euch vorbereitet worden.

Erhebt euch!

Erhebt euch durch eure Anbetung und nehmt mit MIR Platz!

Gemeinsam werden wir in die Atmosphäre erlassen und den Zustand verändern!
Erhebt euch, nehmt Platz und beobachtet, wie der Bereich um euch herum im Erdbereich mit MEINER Gegenwart erfüllt wird!
Kommt mit MIR an einen neuen Ort!

Schließt euch MIR auf eine neue Weise an!

ICH habe Segnungen, von denen ihr nicht wisst, dass ICH MICH danach sehne, sie über euch auszugießen!
ICH habe nach einer Gruppe Ausschau gehalten! ICH habe nach denen Ausschau gehalten, die ICH jetzt salben kann!
Es gibt eine Salbung, die ICH vom Himmel herabbringe, damit ihr als Einheit dasteht und die Barriere durchbrechen könnt, die der Feind errichtet hat! ICH komme jetzt herein!
ICH komme auf neue Weise in euer Leben!

ICH zerbreche das, was bisher um euch herum war!
ICH bringe euch dazu, MEINE Gegenwart auf neue Weise zu spüren!
ICH bringe euch dazu, auf neue Weise begünstigt zu werden!
ICH durchbreche die Blutbarriere in eurem Gehirn!

Ihr dachtet, dass Wissen durchkommen könnte, aber ICH muss diese Blutbarriere durchbrechen, wo der ungerechte Strom früherer Generationen weiterhin das Recht hat, zu wirken!
ICH werde euch dazu bringen, lebendig zu werden und zu sehen, was ICH sehen möchte!
ICH durchbreche eine Blutbarriere! ICH durchbreche eine Blutbarriere!
Was abgelegt und katalogisiert wurde, wird jetzt lebendig!

ICH werde manche Alzheimer rückgängig machen!
ICH werde so manche Demenz rückgängig machen!
ICH werde einige Dinge ändern!
ICH werde das Stottern rückgängig machen!
ICH werde Legasthenie rückgängig machen!
ICH durchbreche die Blutbarriere in eurem Gehirn! Meine Gegenwart dringt ein!
ICH werde MEINE Herrlichkeit offenbaren!

ICH komme, um zu offenbaren, damit ICH das Siegel aufbrechen kann, das das verschlossen hat, wonach ihr gesucht habt!
ICH neutralisiere eure Chromosomen von ungerechten Mustern!

Lasst MEINE Herrlichkeit eindringen!
Lasst MEINE Herrlichkeit eindringen!
ICH breche die Barriere eurer Unsicherheit!
ICH lege den Schatz frei, der ihr wart!

ICH entwurzle, was tief vergraben war und bringe euch auf neue Weise zum Blühen und Erblühen! Lasst MICH entwurzeln! Lasst MICH entwurzeln!“

Gebet:
 
„Vater, Du wirst anfangen, Dinge in Träumen und Visionen zu entschlüsseln. Du wirst anfangen, Offenbarungen zu entschlüsseln. Führe uns zurück, um ein weiteres Mal an bestimmten Orten zu beten, an denen bereits gebetet wurde und wo Dämonen angesprochen wurden. Aber dieses Mal bringe die Struktur, die das Gefangene in einer Region festhält, zum Einsturz. Enthülle die Geschichte und die Aufzeichnungen darüber, wo andere zuvor hingegangen sind und wie sie gebetet haben.
Lass uns diese Portale finden, um den Himmel „herunterzuholen“ und sich mit ihm zusammenzuschließen. Lass uns als der „Kippschalter“ bekannt werden, der die Schale des Weihrauchs auf die Erde gießt!“
 
Gottes Segen,

Chuck D. Pierce
GZI Ministries

Als Volk Gottes befinden wir uns aktuell in einer wichtigen Phase, die mit der wahrhaftigen Beziehung der Heiligen im Leib Jesu im Zeitalter des Königreichs einhergeht. Diese Phase umfasst einen Abschnitt des Übergangs von Beziehung, was bedeutet, dass die Intensität der Beziehung der Heiligen im Leib Jesu untereinander zunimmt.
 
Hierbei geht es darum, dass sich der Leib Jesu (Anm.: nicht nur einzelne Personen) aus der Struktur der Gemeinschaft des kirchlichen Lebens in die Struktur von Beauftragten der Königreichskraft in der Welt bewegt, der Veränderung bringt.
 
Gläubige, die sich in der Beziehung mit Heiligen in der „Gemeindestruktur“ aufhalten, sehen stärker die Priorität in der Aufgabe der „Gemeinde“, anstatt in der Struktur des Königreichs.
 
Wenn wir jedoch die Versammlung innerhalb der Gemeinde vor dem Königreich priorisieren, hat das zur Folge, dass wir eine Versammlungsstruktur anstelle der Gegenwart des HERRN bevorzugen. Auf diese Weise werden wir in erster Linie nicht durch Gottes Gegenwart bewegt, sondern bleiben eher Programm bezogen, um auf Bedürfnisse von Menschen einzugehen.
 
Die Phase des Übergangs und das aufgerichtete Zelt von Abraham
 
Diese Übergangsphase kommt der Trennung zwischen Abraham und Lot gleich, die beide über einen großen Besitz von Herden verfügten. Ihre Herden wurden von Hirten geführt, die von Abraham und Lot den jeweiligen Herden zugeteilt waren und für die sie Verantwortung trugen.

Das bedeutet, dass Abraham sowie auch Lot eine apostolische Funktion innehatten, die mit einem apostolisch hütenden Überblick über ihre Hirten sowie die Herden einherging (vgl. 1.Mose 13,1-6).
 
1.Mose 13,1-6:
1 So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot auch mit ihm ins Südland.
2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold.
3 Und er zog immer weiter vom Südland (Anm.: Negeb) bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4 eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an.
5 Lot aber, der mit Abram zog, hatte auch Schafe und Rinder und Zelte.
6 Und das Land konnte es nicht ertragen, dass sie beieinander wohnten; denn ihre Habe war groß und sie konnten nicht beieinander wohnen.
 
Es heißt, dass Abraham bzw. Abram nach Bethel kam, wo er zuvor sein Zelt aufschlug, dessen Ort zwischen Bethel und Ai lag und dort einen Altar für den HERRN (Anm.: JAHWE) errichtete und seinen Namen anrief (vgl. 1.Mose 12,8).
 
1.Mose 12,8:
8 Danach brach er von dort auf ins Gebirge östlich der Stadt Bethel und schlug sein Zelt auf, sodass er Bethel im Westen und Ai im Osten hatte, und baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN (Anm.: JAHWE) an.
 
Hierbei lag „Bethel“, übersetzt „Haus Gottes“ im Westen und „Ai“, übersetzt „Steinhaufen, Ruine“, im Osten, was ein Hinweis auf die Bedeutung der Gemeinschaft der Heiligen mit Gott sowie der Bereitschaft des Aufbaus von Dingen ist, die eine Wiederherstellung erfordern (vgl. Jesaja 58,12).
 
Jesaja 58,12:
12 Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden, was lange wüst gelegen hat, und du wirst wieder aufrichten, was vorzeiten gegründet ward; und du sollst heißen: „Der die Lücken zumauert und die Wege ausbessert, dass man da wohnen könne.“
 
Mit unserem heutigen Kenntnisstand und dem Blick aus dem Bereich der Ewigkeit durchlief Abraham von Süden nach Norden die Gebiete der Stämme Simeon, Juda und Benjamin, um sein Zelt im Gebiet von Ephraim aufzurichten, was auf die Salbung des Doppelten hinweist. Der Name EphraimDoppelfruchtbarkeit steht damit in Verbindung (vgl. 1.Mose 13,1-4).
 
1.Mose 13,1-4:
1 So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot auch mit ihm ins Südland.
2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold.
3 Und er zog immer weiter vom Südland (Anm.: Negeb) bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4 eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an.
 
Die Salbung des Doppelten umfasst unter anderem die Stärke eine alte Zeit siegreich abzuschließen und in die neue Zeit einzutreten, um mit frischer Kraft die betreffenden Menschen für das Neue zuzurüsten.
 
In Bezug auf den zurückgelegten Weg Abrahams und die Aufrichtung seines Zeltes wird deutlich, dass er feinfühlig war auf die Stimme Gottes bzw. seine Antwort zu hören (Anm.: Simeon), und sich im Lobpreis (Anm.: Juda), der ein Ausdruck des Vertrauens Gott gegenüber ist voran zu bewegen. Dabei geht es um das Verständnis der Regierungsautorität des Sohnes Gottes und darin zu handeln (Anm.: Benjamin) sowie im zweifach zugeteilten Maß des Segens Gottes zu leben (Anm.: Ephraim).
 
Damit verbunden ist ebenfalls das Anerkennen, dass wir auf dieser Erde keine bleibende Stätte haben, dem Symbol für das aufgeschlagene Zelt. Wir sollten ein inneres Drängen besitzen, tiefer unseren Ort der Ewigkeit zu verstehen, bei dem es sich um das messianisch-himmlische Jerusalem handelt, das zugleich auch die Braut und Frau des Lammes ist (vgl. Hebräer 13,14 i.V.m. Offenbarung 21,2.9-10).
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Die Erneuerung der Gedanken
 
Um den bereits genannten Übergang von Beziehung in der Struktur des Königreichs Gottes zu gehen, gilt es dem Heiligen Geist zu erlauben, unsere Gedanken zu erneuern (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23).
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn …
 
Diese Gedankenerneuerung bewirkt, dass wir die Notwendigkeit erkennen, neue Wege zu gehen, die der HERR führen möchte, so dass es nicht ausbleibt, sich von bestimmten Menschen zu verabschieden, die ein anderes Gedankengut besitzen. Das bedeutet Menschen loszulassen, die andere Dinge in ihrem Leben priorisieren, so ähnlich wie es Lot tat.
 
Lots Perspektive war mehr auf den temporären Wohlstand ausgerichtet als auf den Willen Gottes, was anhand der Entscheidungen seiner ihm untergeordneten Hirten, die sich mit den Hirten von Abraham zankten sowie dem Entschluss, sich für die wasserreiche und fruchtbare Gegend am Jordan zu entscheiden, deutlich wird (vgl. 1.Mose 13,7-11).
 
1.Mose 13,7-11:
7 Und es war immer Zank zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh. Es wohnten auch zu der Zeit die Kanaaniter und Perisiter im Lande.
8 Da sprach Abram zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder.
9 Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten, oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken.
10 Da hob Lot seine Augen auf und besah die ganze Gegend am Jordan. Denn ehe der HERR Sodom und Gomorra vernichtete, war sie wasserreich, bis man nach Zoar kommt, wie der Garten des HERRN, gleichwie Ägyptenland.
11 Da erwählte sich Lot die ganze Gegend am Jordan und zog nach Osten. Also trennte sich ein Bruder von dem andern, …
 
Abraham hingegen ging es nicht in erster Linie um die Fruchtbarkeit des Landes, sondern um die Aufrechterhaltung des Friedens und den Wandel im Glauben, weshalb er Lot die Möglichkeit gab, sich gemäß seinem vorgeschlagenen Angebot zu entscheiden, nämlich nach links oder rechts zu gehen. Daraus wird deutlich, dass Abraham selbstlos und im Vertrauen Gott gegenüber handelte, was seine gerechte Haltung und Großherzigkeit offenbart.
 
Abraham ging es nicht darum nach seinen eigenen Präferenzen und Vorstellungen zu handeln, um seinen Besitz zu erweitern und aufgrund der Angst zu wenig zu haben oder sogar etwas zu verlieren, eigenmächtig zu bewachen bzw. zu verteidigen. Abraham vertraute auf das ihm von Gott gegebene Versprechen, ihn zu versorgen. Weil er vollkommen Gott glaubte bzw. vertraute, war er nicht in Gier, Eigensinn und Habsucht auf seinen Vorteil bedacht.
 
Es ist anzunehmen, dass der Eingang des Zeltes von Abraham nach Norden zeigte und Lot seinen Fokus bereits nach Osten ausgerichtet hatte (vgl. 1.Mose 12,8 i.V.m. 1.Mose 13,3-4), woraus deutlich wird, dass er einen anderen Fokus als Abraham hatte. Abraham hatte den ewigen Regierungssitz Gottes vor Augen, da der Sitz Gottes im fernsten Norden ist (vgl. Psalm 48,3 i.V.m. Jesaja 14,13).
 
Psalm 48,3:
3 Schön ragt empor der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt, der Gottesberg fern im Norden, die Stadt des großen Königs.
 
Jesaja 14,13:
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: „Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden. …“
 
Die Eigenwilligkeit Lots und dessen Resultat
 
Lot entschied sich jedoch in eine andere Richtung zu gehen, nämlich nach Osten (Anm.: nach vorne). Anhand seiner Entscheidung wird deutlich, dass sich Lot entgegen dem Angebot Abrahams entschied, was letztendlich fatale Folgen für Lot mit sich brachte. Es folgte Gefangenschaft und die später erfolgte Zerstörung von Sodom und Gomorra, aufgrund der Bosheit der dort lebenden Bewohner.
 
Es waren zu dieser Zeit die regierenden Könige der betreffenden Städte, die der dort gegenwärtigen Bosheit keinen Einhalt geboten, was anhand des Ortes ihrer Gefangenschaft, den Erdpechgruben als Symbol für Abfall und Sünde, deutlich wird (vgl. 1.Mose 14,10-12 i.V.m. 2.Petrus 2,6-8).
 
1.Mose 14,10-12:
10 Das Tal Siddim aber hatte viele Erdharzgruben. Und die Könige von Sodom und Gomorra wurden in die Flucht geschlagen und fielen da hinein, und was übrig blieb, floh auf das Gebirge.
11 Da nahmen sie alle Habe von Sodom und Gomorra und alle Vorräte und zogen davon.
12 Sie nahmen auch mit sich Lot, Abrams Brudersohn, und seine Habe, denn er wohnte in Sodom, und zogen davon.
 
2.Petrus 2,6-8:
… 6 und hat die Städte Sodom und Gomorra zu Schutt und Asche gemacht und zum Untergang verurteilt und damit ein Beispiel gesetzt den Gottlosen, die hernach kommen würden; 7 und hat den gerechten Lot errettet, dem die schändlichen Leute viel Leid antaten mit ihrem ausschweifenden Leben.
8 Denn der Gerechte, der unter ihnen wohnte, musste alles mit ansehen und anhören und seine gerechte Seele von Tag zu Tag quälen lassen durch ihre bösen Werke.
 
Auch wenn Lot in den Augen Gottes ein Gerechter war (vgl. 2.Petrus 2,7), ging er nach dem, was gut vor seinen eigenen Augen aussah und wählte das Land, das ihm gefiel. Seine Wahl war somit selbstsüchtig und selbstgefällig. Lot ließ nicht davon ab, eigenwillig in einem Umfeld leben zu wollen, wo enorme Bosheit vorherrschte.
 
Diese Bosheit hatte Auswirkung im Leben der Generationslinie von Lot, was später dadurch deutlich wird, dass er sich entschied nach Zoar zu gehen, wo seine Töchter ihn betrunken machten und mit ihm schliefen. Daraus entstand das Volk der Moabiter und der Ammoniter, die später zu den Feinden Israels wurden (vgl. 1.Mose 19,30-32).
 
1.Mose 19,30-32:
30 Und Lot zog weg von Zoar und blieb auf dem Gebirge mit seinen beiden Töchtern; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und so blieb er in einer Höhle mit seinen beiden Töchtern.
31 Da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könnte nach aller Welt Weise.
32 So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.
 
Es war im Interesse Gottes Lot eine zweite Chance durch Abraham zu geben, der ihn mit seiner für den Kampf ausgebildeten Mannschaft aus den Händen der angreifenden Könige befreite, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich für den Weg des Königreichs zu entscheiden, das durch Abraham repräsentiert wird (vgl. 1.Mose 14,14-16).
 
1.Mose 14,14-16:
14 Als nun Abram hörte, dass seines Bruders Sohn gefangen war, wappnete er seine Knechte, dreihundertundachtzehn, in seinem Hause geboren, und jagte ihnen nach bis Dan 15 und teilte seine Schar, fiel des Nachts über sie her mit seinen Knechten und schlug sie und jagte sie bis nach Hoba, das nördlich der Stadt Damaskus liegt.
16 Und er brachte alle Habe wieder zurück, dazu auch Lot, seines Bruders Sohn, mit seiner Habe, auch die Frauen und das Volk.
 
Die Repräsentation des Zeitalters des Königreichs und des Kirchenzeitalters
 
Die Repräsentation des Königreichs durch Abraham basiert darauf, dass nach der Befreiungsaktion von Lot Melchisedek, der König des Friedens und Priester des Höchsten Gottes Abraham erschien, ihm Brot und Wein reichte und ihn segnete (vgl. 1.Mose 14,17-20a).
 
1.Mose 14,17-20a:
17 Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal.
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20a und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. …
 
Lot repräsentiert in diesem Fall Gläubige im „Kirchenzeitalter“, die zwar Jesus Christus angenommen haben und errettet sind, aber sich mit ihrem derzeitigen Status und Aufenthaltsort zufrieden geben und die Bosheit innerhalb ihrer Gesellschaft und des „Systems“ hinnehmen.
 
Hierbei ist es ihnen egal oder zweitrangig, ob sich die Menschen ihres Umfelds für die Werte des Wortes Gottes oder dagegen entscheiden. Eine solche Herzenshaltung und Lebensweise hat letztendlich Gefangenschaft und Gericht zur Folge, die sich auf persönlicher, regionaler und nationaler Ebene manifestieren kann.
 
Deshalb ist die Gedankenerneuerung gemäß dem Willen Gottes erforderlich, um im Zentrum seines Willens zu wandeln, woraus resultiert, dass Gläubige die Wichtigkeit von göttlichen Verabredungen und Zusammenschlüssen erkennen und aufgrund dessen „alte ausgediente“ Beziehungen gehen lassen.
 
Hierbei handelt es sich um Beziehungen zu Menschen, die sich zuvor in der Gegenwart aufhielten, jedoch aufgrund des Voranschreitens der Zeit jetzt in der Vergangenheit leben und nicht bereit sind, diesen Ort und Bereich von Erfahrung zu verlassen.
 
Wir sind überzeugt, dass der Heilige Geist den betreffenden Gläubigen in der Struktur „Lots“ eine zweite Chance einräumt, jedoch liegt es an ihnen, diesen Moment beim „Schopf“ zu packen und in das Neue hineinzugehen, dass der HERR für sie bereitet hat.
 
Wenn das jedoch nicht geschieht und wir Menschen, die nicht bereit sind, sich dem Veränderungsprozess Gottes für diese Zeitspanne zu unterziehen, eigenwillig dort hinführen wollen, stehen wir womöglich Widerständen bzw. Herausforderungen gegenüber, die uns normalerweise erspart geblieben wären. Diese Probleme entstehen, weil wir uns in einer anderen Zeitdimension aufhalten.
 
Lasst uns demnach mit den Heiligen weiter vorangehen, die bereit sind, progressiv mit Jesus Christus in das Neue hineinzugehen, das der himmlische Vater für diese und die kommende Phase bereitet hat.
 
Wenn das nämlich geschieht, öffnet sich ein neues Portal von Zeit, das die Kraft der Erinnerung in den Erdbereich bringt, so dass Gläubige sich an die Wohltaten Gottes in ihrem Leben erinnern und sich aus dessen Kraft neu fokussieren bzw. ausrichten sowie den Weg gehen, den der himmlische Vater vorbereitet hat (vgl. 1.Mose 13,3-4 i.V.m. Psalm 103,2).
 
1.Mose 13,3-4:
3 Und er zog immer weiter vom Südland bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4 eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an.
 
Psalm 103,2:
2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: …
 
Lasst uns Abrahams Beispiel als Vorvater im Glauben folgen, der die Königreichsperspektive repräsentiert, indem wir im völligen Vertrauen in Gottes Führung vorangehen, um die Verheißungen an den Ort ihrer Bestimmung zu tragen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm