PROPHEZEIT AM 07./12 JUNI 2024 | 01./07. SIWAN 5784, 2. TAG SCHAWUOT, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist ein Geräusch in meinen Ohren, das ich höre! Es ist ein lauter Klang, der Fülle von Regen! Und aufgrund dieses Klangs, prophezeite der Prophet zu der Regierung, die in ihrer „siebenten Position“ stand!
Sie wissen nicht, dass sich der Vater dahinter verbirgt! Die Liebe des Vaters ist dahinter, spricht der Geist des Propheten!
 
Und der HERR spricht: „Ich spreche nicht zu dieser Nation! Ich spreche zu dem Kontinent, der sich Europa nennt! Ich sagte, dass ihr am Sonntag eine große Verschiebung sehen würdet, die zu einer Erschütterung beiträgt!
 
Da ist eine Bewegung im politischen Bereich!
Könige kommen und Könige gehen, weil es eine Verschiebung des „siebenten Königs“ gibt!“
Der Geist des Propheten spricht im Geist der Furcht des HERRN in der Vergangenheitsform!
 
Weil der Prophet sprach und der Regierung befahl eine Verschiebung zu vollziehen und auf neue Weise zu handeln, wird die politische Arena nicht mehr so aussehen, wie sie zuvor gesehen wurde (vgl. 1.Könige 18,41-46)!
 
Da sind viele Verschiebungen in den Himmeln! Da sind viele Verschiebungen in den Wassern!
Sie denken, dass es um den „Fisch“ geht, und das ist richtig aber sie verstehen nicht, dass es um das Boot unter dem Wasser geht! Schaut auf dieses Boot! Es macht eine Verschiebung, weil Nationen dabei sind, sich zu verschieben! Es spielt sich hinter den „Kulissen“ ab! Es ist hinter dem Vorhang!
 
Die Entscheidungen sind bereits getroffen! Die Gesellschaft hat es nicht gesehen aber sie werden es erkennen! Die Begründung hierfür ist, weil der Prophet die Fülle der Ausgießung des Regens hörte, spricht der Geist des Propheten!
 
Und der HERR spricht: „Ihr werdet anfangen, die Beschleunigung und die Vorbereitung Meiner Ekklesia durch ihre Fürbitte aufgrund Meines Wortes zu sehen!
ICH habe ihre „siebenfältige Bewegung“ gesehen! ICH habe sie gesehen, und es ist etabliert! Und weil es geschehen ist, antworte ICH! ICH reagiere! ICH BIN die Reaktion! ICH BIN DER, DER in Aktion tritt!
 
Da gibt es ein „Wer?“ und da gibt es ein „Warum?“ ICH beantworte diese Fragen nicht, weil die Antwort in der Aktion liegt!
Sie schauen alle auf die Oberfläche des Wassers, aber ICH sage, dass ICH unter den Wassern BIN! ICH BIN in den Wassern!
Sie erwarten das Schiff auf dem Wasser, aber es ist unter Wasser!
 
ICH bringe einen Neuanfang, bevor es in der Zeit erwartet wird! Ich tue es vor ihrer Zeit!
Mit „ihrer“ sind die Bösen gemeint! ICH werde tätig, bevor sie agieren, weil der Kopf und der Klang zwischen den Knien des Propheten sind!
Ihr werdet Gebet und Fürbitte aufgrund Meiner Vibration und Meinem Klang intensiviert sehen!
ICH wirke von Innen nach Außen! ICH beginne von der Rechten und von der Linken! Synchron werde ICH es vollziehen! Es ist Eins in Zweien! Es ist der Eine in Zwei!
 
Sie werden Meine Hand sehen! Sie erscheint klein, aber es ist kraftvoll! Es ist die Kraft Meiner Gnade, die die Verschiebung bringt!“
 
Da ist eine Verschiebung und da kommt eine Zweite!
Da ist ein Knie und das andere Knie!
Es geht um die richtige Positionierung und angemessen vorbereitet zu sein!
Es ist die Antwort Gottes gegenüber Seiner Ekklesia, weil sie gemäß Seinem Willen gebetet hat!
 
Es scheint, dass sie Deutschland „entleeren“, aber der Zustand ist nur präsent, weil Meine Ausgießung kommt! Ich werde die „Leere“ füllen (vgl. 2.Könige 3,16-17.20)!
Sie erwarten ein Aufleben der Wirtschaft, aber der HERR sagt: „Es ist ein Aufleben des Geistes! Es kommt die ReformaZION!
In der Art und Weise, wie es zur Zeit von Luther geschah, werde ICH es auf eine größere Weise durch den Leib Meiner Ekklesia auf Erden tun!“
 
Sie alle schauen zu den Nationen und es ist ein Lichtnetzwerk! Überall!
Die Herrlichkeit Gottes erscheint! Die Worte des Propheten Habakuk manifestieren sich!
Gott wird Seine Herrlichkeit zeigen! Gott wird auf die „He-Propheten“ antworten, spricht der Geist des Propheten!
Schaut in die Schriftrolle von Haggai (vgl. Haggai 2,6-9)! Schaut in die Schriftrolle Habakuk (vgl. Habakuk 2,14)! Es steht bereits alles geschrieben! Es ist alles bereits geplant! Lest es und dankt Mir, was ICH bereits angeordnet habe, spricht der HERR!
Und wir danken dir Vater für die Herrlichkeit, die die Erde abdeckt, so wie das Wasser das Meer bedeckt!
 
Der HERR spricht: „ICH liebe die „Hure“! Wohnte sie nicht im Obergemach in der Mauer?!
Sie verstand das Blut“ anzuwenden!
Es geht alles darum, wie du die Dinge siehst!“
Schaue aus dem Erlösungsplan Gottes, weil du dann mit Seiner Erlösungskraft in Berührung kommst!
War es nicht Josua mit der Armee des Höchsten, der die Hure Rahab mit sich nahm?!
Ja, es geht nur um die Erlösung (vgl. Josua 2,1.12-14.17-21; Josua 6,25)!
 
Da sind einige in „Babylon“ und die noch Teil „der Hure“ sind, aber sie werden im Gehorsam heraustreten und errettet werden, weil sie in der Präsenz des Blutes des Lammes stehen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 17,1-2.4-5)!
 
Ihr seid in der Welt aber nicht von der Welt (vgl. Johannes 17,15-16)!
ICH möchte die „rote Schnur“ in euren Augen sehen! Wo sind eure Tränen, spricht der HERR?!
Und der Geist des Propheten spricht: „Ihr könnt es nicht aus euch selbst tun! Es ist der Geist des HERRN! Er wird uns helfen zu weinen (vgl. Römer 8,26-27)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
1.Könige 18,41-46:
41 Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen.
42 Und als Ahab hinaufzog, um zu essen und zu trinken, ging Elia auf den Gipfel des Karmel und bückte sich zur Erde und hielt sein Haupt zwischen seine Knie 43 und sprach zu seinem Diener: Geh hinauf und schaue zum Meer! Er ging hinauf und schaute und sprach: Es ist nichts da. Elia sprach: Geh wieder hin, und der Diener ging wieder hin, siebenmal.
44 Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elia sprach: Geh hin und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält!
45 Und ehe man sich es versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind und es kam ein großer Regen. Ahab aber fuhr hinab nach Jesreel.
46 Und die Hand des HERRN kam über Elia, und er gürtete seine Lenden und lief vor Ahab hin, bis er kam nach Jesreel.
 
2.Könige 3,16-17.20:
… 16 und er sprach: So spricht der HERR: Macht hier und da Gruben in diesem Tal.
17 Denn so spricht der HERR: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen; dennoch soll das Tal voll Wasser werden, dass ihr und euer Heer und euer Vieh trinken könnt. …
20 Aber am nächsten Morgen, zur Zeit, da man Speisopfer opfert, siehe, da kam Wasser von Edom her und füllte das Land mit Wasser.
 
Haggai 2,6-9:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Josua 2,1.12-14.17-21:
1 Josua aber, der Sohn Nuns, sandte von Schittim zwei Männer heimlich als Kundschafter aus und sagte ihnen: Geht hin, seht das Land an, auch Jericho. Die gingen hin und kamen in das Haus einer Hure, die hieß Rahab, und kehrten dort ein. …
12 So schwört mir nun bei dem HERRN, weil ich an euch Barmherzigkeit getan habe, dass auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit tut, und gebt mir ein sicheres Zeichen, 13 dass ihr leben lasst meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und alles, was sie haben, und uns vom Tode errettet.
14 Die Männer sprachen zu ihr: Tun wir nicht Barmherzigkeit und Treue an dir, wenn uns der HERR das Land gibt, so wollen wir selbst des Todes sein, sofern du unsere Sache nicht verrätst. …
17 Die Männer aber sprachen zu ihr: Wir wollen den Eid so einlösen, den du uns hast schwören lassen: 18 Wenn wir ins Land kommen, so sollst du dies rote Seil in das Fenster knüpfen, durch das du uns herniedergelassen hast, und zu dir ins Haus versammeln deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und deines Vaters ganzes Haus.
19 Und wer zur Tür deines Hauses herausgeht, dessen Blut komme über ihn, aber wir seien unschuldig; doch das Blut aller, die in deinem Hause sind, soll über uns kommen, wenn Hand an sie gelegt wird.
20 Und wenn du etwas von dieser unserer Sache verrätst, so sind wir des Eides los, den du uns hast schwören lassen.
21 Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt!, und ließ sie gehen. Und sie gingen weg. Und sie knüpfte das rote Seil ins Fenster.
 
Josua 6,25:
25 Rahab aber, die Hure, samt dem Hause ihres Vaters und alles, was sie hatte, ließ Josua leben. Und sie blieb in Israel wohnen bis auf diesen Tag, weil sie die Boten verborgen hatte, die Josua gesandt hatte, um Jericho auszukundschaften.
 
Offenbarung 17,1-2.4-5:
1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, 2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. …
4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, 5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. …
 
Johannes 17,15-16:
15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
 
Römer 8,26-27:
26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich es gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.
27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In Verbindung mit der Aussendung des Raben und der Taube durch Noah (Anm.: bedeutet „Ruhe, Trost“) nach der Sintflut, den Wassern der Gerechtigkeit Gottes waren diese entscheidend. Sie waren erforderlich, dass sich die Arche auf der von Gott vorherbestimmten Anhöhe des Gebirges Ararat niederließ (vgl. 1.Mose 8,4-5).
 
1.Mose 8,4-5:
4 Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Arche nieder auf das Gebirge Ararat.
5 Es nahmen aber die Wasser immer mehr ab bis auf den zehnten Monat. Am ersten Tage des zehnten Monats sahen die Spitzen der Berge hervor.
 
Hierbei wird für uns auch deutlich, dass es nicht Noah war, der sich den Ort der Niederlassung aussuchte, sondern Gott, indem er die Wasser zurückgehen ließ. Der Name „Ararat“ bedeutet übersetzt „Spiegel“, was ein Hinweis auf die Reflexion durch Glauben ist (vgl. 2.Korinther 3,18).
 
2.Korinther 3,18:
18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.
 
Die Arche von Noah und der Geist Gottes
 
Darüber hinaus bewegte sich die Arche auf ähnliche Weise auf dem bzw. über dem Wasser, so ähnlich wie es auch der Geist Gottes bei der Erschaffung von Himmel und Erde tat.
 
Da wir keine bleibende Stätte auf Erden suchen, sondern vielmehr nach der ewigen Zukünftigen und die Arche für Noach, dessen Familie und Tiere „ein Vehikel des Übergangs“ war, die sich mit der Dynamik des Wassers bewegte, liegt darin die Bedeutung des Wandels im Geist verbunden mit der richtigen geistlichen Perspektive (vgl. 1.Mose 1,1-2; Römer 12,2 i.V.m. Hebräer 13,14).
 
1.Mose 1,1-2:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
Für jeden, der aus dem Geist geboren ist, heißt das, dass wir nicht den Ausgangspunkt des Heiligen Geistes sowie seinen Bestimmungsort wissen (vgl. Johannes 3,7-8).
 
Johannes 3,7-8:
7 Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden.
8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.
 
Das bedeutet für jeden aus dem Willen Gottes geborenen Gläubigen in Christus Jesus, dass wir durch die Einwirkung des Geistes Gottes zu einem Momentum des Heiligen Geistes werden, weil wir sein Wirken durch den Wandel vor den Menschen offenbaren, sofern wir uns dem Heiligen Geist öffnen und durch uns wirken lassen.
 
Zu diesem Zweck ist es wichtig, dass wir es dem Geist der Prophetie, der das Zeugnis Jesu ist, erlauben durch unsere prophetische Befähigung, die wir aus Gnade erhalten haben zu dienen und darin zu wirken (vgl. Offenbarung 19,10e).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Das geöffnete Fenster und die Gabe der Prophetie
 
Diese prophetische Befähigung entspricht dem Fenster, das Noah für die Arche machte, um es später zu verwenden, nämlich auch für den bedeutenden Zweck, den Raben sowie auch die Taube fliegen zu lassen (vgl. 1.Mose 8,6-8 i.V.m. 1.Korinther 14,1).

1.Mose 8,6-8:
6 Nach vierzig Tagen tat Noah an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten auf Erden.
8 Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.
 
1.Korinther 14,1:
1 Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede!
 
Es ist kein Zufall, dass die Vögel in der Entstehung der Schöpfung vor dem Menschen, nämlich am fünften Tag erschaffen wurden, und in diesem Kontext auf eine bestimmte Qualität des Geistes hinweisen.
 
In der Aussendung des Raben und der darauffolgenden Taube leitete Noah eine Phase „des Kontrasts“ bzw. des Gegensatzes im geistigen Bereich ein, worin für uns die Bedeutung unserer freiwilligen Einwilligung oder Ablehnung gemäß den biblischen Werten in Form unseres „Ja!“ und „Nein!“ zu finden ist (vgl. Matthäus 5,37).
 
Matthäus 5,37:
37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
 
Ein Kontrast bezeichnet z.B. die Differenz zwischen hellen und dunklen Bereichen bzw. Farben innerhalb eines Bildes oder einer Abbildung. Es ist unersetzlich, dass wir uns mit der uns von Gott zugeteilten gegebenen geistlichen Qualität im Geist der Prophetie bewegen, um stets die richtige Perspektive über die jeweiligen Umstände zu haben.
 
Erst das hilft uns die komplexen Umstände aus einer geistlichen Perspektive neutral (Anm.: ohne emotionale Verzerrungen) und in der Nüchternheit des Geistes richtig einschätzen sowie beurteilen zu können (vgl. 1.Petrus 5,8a).
 
1.Petrus 5,8a:
8a Seid nüchtern und wacht; …
 
Auch Jesus ermahnte seine Jünger „zu wachen“ und im Gebet aktiv zu sein, um der Verführung des Widersachers im Einwirken durch Umstände heiligen Widerstand zu leisten (vgl. Matthäus 26,41a).
 
Matthäus 26,41a:
41a Wachet und betet, …
 
Das Wort „wachen“ bedeutet hierbei, das zu beobachten, was aus einem selbst oder auch anderen Menschen hervorkommt sowie auf das zu achten, was sich in der Umgebung um einen herum abzeichnet.
 
Das Gebirge Ararat und die neue Zeit
 
Gott, der Geist ist, führte die Arche auf eine der Bergspitzen des Gebirges Ararat, was zugleich auch ein Hinweis darauf ist, im richtigen Zeitpunkt Gottes positioniert zu sein (vgl. Johannes 4,24a).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Das im Hebräischen verwendete Wort für Spitze bzw. Haupt (Anm.: hebr. „rō’š“) geht mit dem Beginn eines biblischen Monats bzw. Jahres einher wie bei Rosch Chodesch, Rosch ha-Schana. In solchen Zeitfenstern ist es ratsam und weise die vergangene Zeit abzulegen, d.h. Vergangenes loszulassen und bereit zu sein, die neue Zeit mit Gott zu beschreiten.
 
Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der geistlichen Beständigkeit und der Entwicklung der Frucht des Geistes in Form von Geduld. Das ist, worauf der Rabe unter anderem in diesem Kontext ein Hinweis sein kann.
 
Der Name „Noah“ bedeutet wie bereits erwähnt „Ruhe, Trost“ und kann als Hinweis auf Christus Jesus deinen, der der HERR über den Tag der Ruhe – dem Sabbat ist (vgl. Matthäus 12,8).
 
Matthäus 12,8:
8 Der Menschensohn ist ein Herr über den Sabbat.
 
Da der Rabe sowie auch die Taube Flügel haben, weisen diese auf unterschiedliche Kräfte des Geistes hin, wie beispielsweise zuvor beim Raben erwähnt auf Beständigkeit und Geduld im Leben eines Gläubigen.
 
Die Taube hingegen soll uns als Hinweis auf die Präsenz des Heiligen Geistes in Verbindung mit Demut dienen, der immer wieder von Christus nimmt, um die Wahrheit im jeweiligen Moment bzw. der jeweiligen Phase zu offenbaren (vgl. Johannes 16,13-15).
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Der Ölbaum und die Dimension der Ruhe Gottes
 
In diesem Fall war es Gottes Absicht, die verborgene offenbarende Wahrheit über den messianischen Leib Jesu in Form des Ölbaums aus der Dimension der Ruhe Gottes (Anm.: Noah wartete bei der Aussendung der Taube sieben Tage) zu offenbaren (vgl. 1.Mose 8,10-12 i.V.m. Römer 11,17-18).
 
1.Mose 8,10-12:
10 Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus der Arche.
11 Die kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug es in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.
12 Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm.
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
=> Die Erkenntnis über die Ruhe Gottes, dass das Ausruhen im vollendeten Werk Jesu umfasst, ist eine segensreiche Perspektive. Weiterhin ist es einer der größten Segnungen im Leben eines Menschen zu entdecken, dass Jesus Christus wahrhaftig den Sieg errungen hat und wir ihm diesbezüglich einfach nur vertrauen müssen (vgl. Johannes 19,30 i.V.m. 1.Korinther 15,54-57).
 
Johannes 19,30:
30 Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.
 
1.Korinther 15,54-57:
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (vgl. Jesaja 25,8; Hosea 13,14): „Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
 
Jeder Gläubige sollte unbedingt in diese Ruhe in Christus eintreten.
Wie dem auch sei, selbst wenn wir alles wirklich verstehen würden, was Jesus Christus für uns vollbracht hat und geistlich seine Ruhe erleben, können wir trotzdem gelegentlich körperlich und emotionell erschöpft werden.
 
Gott ist nicht nur an unserer geistlichen Seite interessiert, sondern er möchte uns in jedem Bereich unseres Lebens segnen, denn er hat den Menschen dreifaltig erschaffen, nämlich mit einem Geist, einer Seele und einem Körper.
 
Wir dürfen anerkennen, dass Gott danach verlangt, dass wir in seine Ruhe eintreten und das nicht nur auf eine geistliche oder theologische Weise, sondern auf eine Weise, die beinhaltet, dass wir seine Gegenwart und Freude jede Woche genießen dürfen (vgl. Markus 2,27).
 
Markus 2,27:
27 Und er (Anm.: Jesus Christus) sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.
 
Daher hat Gott für uns persönlich sowie für unsere Familien besondere Zeiten bereitet, damit wir uns ausruhen, indem wir die Wiederherstellung von unserer Kraft erlangen. Es bedeutet Zeiten, die besonders für uns bereitet wurden, damit wir Gottes Güte sowie neue Kraft erlangen und somit in der Lage sind weiter voranzugehen und die Hindernisse zu überwinden, um unserer Bestimmung zu folgen.
 
Gott möchte für uns, dass wir zu seiner besonderen Zeit anhalten und uns Zeit nehmen, um uns daran zu erinnern, dass er gut ist (vgl. Psalm 103,2).
 
Psalm 103,2:
2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: … <=
 
(Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf der Thematik der Ruhe Gottes aus dem Buch “A Time To Advance” (ISBN-13: 978-0-9791678-3-6; Glory Of Zion International [auf Deutsch: „Eine Zeit vorwärts zu gehen“, Anm. d. Übers.]) von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler.)
 
In diesem Zusammenhang soll uns der kontinuierliche Flug des Raben zur Zeit von Noah dienen. Wir sind in unserem geistlichen Wandel der Beständigkeit und Geduld davon abhängig, dass die Präsenz der „Taube“ also des Heiligen Geistes in der Dynamik der Ruhe Gottes in unsere geistliche Sphäre kommt.
 
Es geht darum, uns in unserem Wandel des Geistes zu bestärken, so dass wir die Nahrung der Propheten in Form „des Manna des Himmels“ in der geistlichen Sphäre finden und auf diese Weise in unserem Geistmenschen an Stärke zunehmen (vgl. 1.Mose 8,6-8 i.V.m. Matthäus 3,16b; Johannes 6,51; 1.Könige 17,4-6).
 
1.Mose 8,6-8:
6 Nach vierzig Tagen tat Noah an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten auf Erden.
8 Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.
 
Matthäus 3,16b:
… 16b Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
 
Johannes 6,51:
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
 
1.Könige 17,4-6:
4 Und du sollst aus dem Bach trinken und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen.
5 Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und setzte sich nieder am Bach Krit, der zum Jordan fließt.
6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends und er trank aus dem Bach.
 
Die zwei Vögel und der Tag der Gnade
 
Im Zusammenhang mit dem Kopfbereich (Anm.: hebr. „rō’š“) des Geliebten aus dem Hohelied, der Jesus Christus repräsentiert, mit dem schwarzen Federkleid des Raben sowie dem weißen Federkleid der Taube wird für uns deutlich, dass diese mit den Locken und den Augen des HERRN verbunden sind (vgl. Hohelied 5,11-12).
 
Hohelied 5,11-12:
11 Sein Haupt ist das feinste Gold. Seine Locken sind kraus, schwarz wie ein Rabe.
12 Seine Augen sind wie Tauben an den Wasserbächen, sie baden in Milch und sitzen an reichen Wassern.
 
Das umfasst ein übernatürliches Verständnis der Geheimnisse des Wortes Gottes (Anm.: Locken => Schriftrollen) und die richtige prophetische reine Sicht durch den Geist der Weisheit und Offenbarung, die auf der Grundlage des reinen Glaubens beruhen (Anm.: Gold; vgl. Epheser 1,17-18 i.V.m. Offenbarung 3,18a).
 
Epheser 1,17-18:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist …
 
Offenbarung 3,18a:
18a Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, …
 
Noah sollte die Schöpfung des fünften Tages (Anm.: in diesem Fall die Vögel) dazu gebrauchen, um zu prüfen, ob das Wasser der Zeit des Gerichts abnahm, was demnach kein Zufall ist (vgl. 1.Mose 1,20-23).

1.Mose 1,20-23:
20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.
21 Und Gott schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.
23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Durch diese Aussendung Noahs gab es eine sogenannte Gegenüberstellung zwischen dem Tag der Gnade und dem des Gerichts. Es war der Tag der Gnade, der das Gericht beendete und den neuen Tag in der Schöpfung ankündigte.
 
Das bedeutet in einem prophetischen Kontext gesprochen, dass Noah in der Kraft der Gnade Gottes, repräsentiert durch die Zahl 5, handelte und beide Vögel, nachdem die Bergspitzen sichtbar wurden am 11. Tag des biblischen Monats „Ab“ aussandte. Dieser biblische Monat bedeutet „Fülle, Frucht, Vater“.

Noah öffnete inmitten der Positionierung einer neuen geistlichen Zeit, eine neue geistliche Dimension der prophetischen Schau und erzeugte durch die Freisetzung des „Kontrasts“ des Raben mit schwarzem Federkleid sowie der Taube mit weißem Federkleid einen neuen Tag der Gnade inmitten der Fülle des Vaters.

In diesem Kontext repräsentiert der schwarze Rabe mit seinen Flügeln den Abend und die weiße Taube mit ihren Flügeln den Tag. Beide Vögel sind der Hinweis auf ein geistliches Zeitfenster der Versorgung des Vaters.

Die Begründung liegt darin, weil es die Vogelgattung des Raben war, die den Propheten Elija während einer Hungersnot im Auftrag Gottes am Bach Krit versorgte. Und es war die Vogelgattung der Taube, deren Gestalt sich der Heilige Geist erwählte, um sich während der Taufe Jesu auf ihm niederzulassen, so dass er sich voll des Heiligen Geistes in die Wüste zur Prüfung begab (vgl. 1.Könige 17,3-4 i.V.m. Lukas 3,21-22; Lukas 4,1).

1.Könige 17,3-4:
3 Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt.
4 Und du sollst aus dem Bach trinken und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen.
 
Lukas 3,21-22:
21 Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, 22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Lukas 4,1:
1 Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt …

Es ist der Heilige Geist, durch den wir im Geist der Sohnschaft Christi zum Vater ausrufen (vgl. Römer 8,15 i.V.m. Galater 4,6).
 
Römer 8,15:
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!

Galater 4,6:
6 Weil ihr nun Kinder (Anm.: Söhne) seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

Dementsprechend manifestierte Gott durch Noah ein neues Zeitfenster seiner Gnade, das mit seiner väterlichen Fülle ummantelt war, weil bei Gott der Tag mit dem Abend beginnt und auch Noah zuerst den Raben aussandte und eben kurz danach die Taube (vgl. 1.Mose 1,1-5).

1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Möge dieses geöffnete Fenster und die Dynamik des Geistes Gottes spürbar sein in unserem Leben in allem Vorangehen in der Fülle der Gnade Gottes in dieser Zeit des Übergangs.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm



Als Volk Gottes nähern wir uns nach biblischer Zeitrechnung dem Schawuot- und biblischen Pfingstfest, bei dem die Verbindung zu den richtigen Heiligen zur richtigen Zeit am richtigen Ort eine bedeutende Rolle spielt. Erst daraus erwächst Strategie und garantiert darin den kommenden Erfolg, den Gott für sein Volk bereithält.
 
Das Obergemach und die extremen Unterschiede
 
Hierbei liegt auf dem Obergemach der Schwerpunkt.
Das hebräische Wort für „Obergemach“ ist „‘ălîjāh“ und ist abgeleitet von dem Wurzelwort „‘ālāh“, was „hinaufgehen, aufsteigen“ bedeutet (Anm.: Worterklärung entnommen aus der Elberfelder Studienbibel zu den hebräischen Worten „‘ălîjāh“ und „‘ālāh“ mit der Wortschlüsselnummer: 6062, 6045). Das eben genannte Wurzelwort wird verwendet für die souveräne und befreiende Führung Gottes des Volkes Israel aus Ägypten (vgl. 2.Mose 3,8).
 
2.Mose 3,8:
8 Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe [Anm.: heraufführe] aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter.
 
Somit wird durch das Obergemach deutlich, dass es der Plan Gottes ist, uns als sein Volk aus einer beschränkten geistlichen Ebene in eine höhere geistliche Ebene eintreten zu lassen.
 
Bei einem Obergemach handelt es sich um einen höheren Ort in einem Gebäude, was in einem biblischen Kontext mit einer größeren geistlichen Qualität in zwischenmenschlichen Beziehungen und der Intensivierung des Heiligen Geistes verbunden ist.
 
Die Zunahme des Heiligen Geistes setzt die Zeit im Obergemach von Pessach zur Zeit Jesu voraus und umfasst eine Atmosphäre von Kompromisslosigkeit in Form von Kühle und Hitze, ähnlich wie es auch das Volk Israel in der Wüste durch die Wolken- und Feuersäule erlebte (vgl. Lukas 22,7-15 i.V.m. Apostelgeschichte 1,13a; Apostelgeschichte 2,1-3; Offenbarung 3,15; 2.Mose 13,21-22).
 
Lukas 22,7-15:
7 Es kam nun der Tag der Ungesäuerten Brote, an dem man das Passalamm opfern musste.
8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passalamm, damit wir es essen.
9 Sie aber fragten ihn: Wo willst du, dass wir es bereiten?
10 Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folgt ihm in das Haus, in das er hineingeht, 11 und sagt zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist der Raum, in dem ich das Passalamm essen kann mit meinen Jüngern?
12 Und er wird euch einen großen Saal [Anm.: ein Raum im Obergemach) zeigen, der mit Polstern versehen ist; dort bereitet es.
13 Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passalamm.
14 Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit ihm.
15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Passalamm mit euch zu essen, ehe ich leide.
 
Apostelgeschichte 1,13a:
13a Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, …
 
Apostelgeschichte 2,1-3:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, …
 
Offenbarung 3,15:
15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest!
 
2.Mose 13,21-22:
21 Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.
22 Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.
 
Man kann diese Zeit der geistlichen Zunahme auch als eine Phase der „extremen Unterschiede“ bezeichnen, in denen sich der Heilige Geist offenbart, was unseren geistlichen Hunger nach mehr von ihm umfasst. Der HERR möchte uns mit seiner geistlichen Fülle begegnen, um die „Leere“ in Form des geistlichen Hungers zu füllen.
 
Die geistliche Fülle umfasst unter anderem ein Maß an neuer Kommunikation, die uns durch Offenbarungserkenntnis in eine größere geistliche Reife bringt.
 
Der Kämmerer und Philippus
 
Es verhält sich ähnlich wie bei dem Kämmerer der Königin von Äthiopien, der sich von Jerusalem mit seinem mit Pferden angespannten Wagen auf dem Weg zurück nach Äthiopien befand. Während er die Schriftrolle des Propheten Jesaja, die im Kapitel 53 das Geheimnis von Jesus Christus als dem Pessachlamm trägt studierte, saß er an einem erhöhten Ort, nämlich auf seinem Wagen (vgl. Apostelgeschichte 8,26-28).
 
Apostelgeschichte 8,26-28:
26 Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist.
27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, welcher ihren ganzen Schatz verwaltete, der war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten.
28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
 
Währenddessen war der Apostel Philippus bereits angefüllt mit Offenbarungserkenntnis, so dass der Geist Gottes ihn anwies, seine geistliche Reife zum Kämmerer zu bringen, der sich auf seinem Wagen an einem erhöhten Ort befand, um dort von Gott zu empfangen, ohne zu wissen, dass Philippus geistgeleitet plötzlich an seinem Wagen auftauchen würde. An dieser Stelle liegt ein Schwerpunkt auf dem Ausgangspunkt beider Personen, die die Stadt Jerusalem als ihren Ursprungsort hatten, jedoch nach ihrer Begegnung an unterschiedliche Bestimmungsorte gingen (vgl. Apostelgeschichte 8,39-40).
 
Apostelgeschichte 8,39-40:
39 Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.
40 Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.
 
Durch diese Begegnung zwischen Philippus und dem Kämmerer wird deutlich, dass die geographische Lage des temporären Aufenthaltsortes mit dazu beitrug, dass es zur Beschneidung des Herzens des Kämmerers kam und in ihm die Erkenntnis der Wahrheit zur Ehre Gottes zunehmen konnte (vgl. Römer 2,29 i.V.m. Apostelgeschichte 8,36-38; 1.Timotheus 2,4-6).
 
Römer 2,29:
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
 
Apostelgeschichte 8,36-38:
36 Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert es, dass ich mich taufen lasse?
37 Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so kann es geschehen. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.
38 Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.
 
1.Timotheus 2,4-6:
… 4 welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.
 
Die Taufe des Kämmerers fand statt, weil er hungrig nach der offenbarenden Wahrheit aus Jesaja 53,7-8 war, die ihm durch Philippus in seiner geistlichen Reife dargelegt wurde, wobei sich beide gemeinsam am gleichen erhöhten Ort - auf dem Wagen sitzend - befanden (vgl. Apostelgeschichte 8,28-38).
 
Apostelgeschichte 8,28-38:
28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen!
30 Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest?
31 Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.
32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser (vgl. Jesaja 53,7-8): „Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf.
33 In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.“
34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem?
35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Wort der Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.
36 Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert es, dass ich mich taufen lasse?
37 Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so kann es geschehen. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.
38 Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.
 
Der Ursprungsort Jerusalem
 
Auch Jesus wies seine Jünger an nach Jerusalem zu gehen, um die Kraft aus der Höhe zu empfangen, woraus deutlich wird, dass Jerusalem ein wichtiger geistlicher Fixpunkt war, der tiefer in die Dimension des Geistes führte, um darin den Weg in der zugeteilten Berufung weiter fortzusetzen (vgl. Lukas 24,49 i.V.m. Apostelgeschichte 1,8-12).
 
Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.
 
Apostelgeschichte 1,8-12:
… 8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.
9 Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.
10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern.
11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.
12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt.
 
Jerusalem ist der Bauchnabel der Erde und Israel der Augapfel Gottes (vgl. Hesekiel 38,12; Sacharja 2,12).

Hesekiel 38,12:
… 12 damit du rauben und plündern kannst und deine Hand an die zerstörten Orte legst, die wieder bewohnt sind, und an das Volk, das aus den Heiden gesammelt ist und sich Vieh und Güter erworben hat und in der Mitte (Anm.: Nabel) der Erde wohnt.

Sacharja 2,12:
12 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
In einem geistlichen Kontext gesprochen, kommt der Charakter der Hauptstadt Jerusalem einer geöffneten Tür im Himmel gleich. Diese basiert auf der Intimität mit Jesus Christus als dem Bräutigam in Form des Wandels in der ersten Liebe und der kontinuierlichen wahrhaftigen Beziehung zu ihm, da die Stadt als die Braut und auch Ehefrau des Lammes bezeichnet wird (vgl. Offenbarung 21,2.9-10).

Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Jerusalem und die neue Dimension der Erkenntnis
 
Diese Stadt entspricht einer neuen Dimension der Erkenntnis von Christus als dem ewigen König. Bei dieser Dimension handelt es sich für uns als Jünger um eine höhere geistliche Ebene, was anhand der Bibelstelle aus Offenbarung 19,11-16 für uns deutlich wird.
 
Dort sieht Johannes den Himmel in einer neuen Ebene geöffnet und erkennt Christus als den ewigen König, der sich reitend auf einem weißen Pferd mit seinem königlichen Heer kriegerisch in verschiedenen Facetten offenbart.
 
Er ist der Treue und Wahrhaftige, der Verborgene – mit Namen, den niemand kannte als er selbst; als das Wort Gottes, König aller Könige und HERR aller Herren bewegt er sich voran.

Offenbarung 19,11-16:
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Das himmlische bzw. messianische Jerusalem kann den Zutritt durch Christus in zwölf verschiedenen Charakteren gewähren, die sich aus den zugeteilten Engeln der 12 Stämme Israels ergeben, die in einer Allianz von jeweils drei Einheiten den vier Winden zugeordnet sind (vgl. Johannes 10,9 i.V.m. Offenbarung 21,10-13.21a).

Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Offenbarung 21,10-13.21a:
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: 13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. …
21a Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, …

Dieser Zutrittsbereich durch die Perlentore der Stadt beinhaltet den Zugang ins Königreich des Himmels, da dieses selbst einer Perle gleichkommt (vgl. Matthäus 13,44-46).

Matthäus 13,44-46:
44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, 46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
 
Die richtige Fokussierung und das Emporheben auf eine höhere geistliche Ebene
 
Der geistliche Fokus auf Jerusalem bedeutet demnach eine Zunahme an apostolischem Regierungsverständnis sowie der engen Liebesbeziehung zu Christus Jesus als Bräutigam und Ehemann (vgl. Offenbarung 21,2.9-10).
 
Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Darüber hinaus hält sich der himmlische Vater in Form des Allmächtigen und das Lamm Gottes als Tempel in der Stadt auf (vgl. Offenbarung 21,22).
 
Offenbarung 21,22:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
 
Die richtige geistliche Fokussierung in uns zu haben, bringt ein Emporheben auf eine höhere geistliche Ebene hervor. Diese sogenannte Hinwegnahme beinhaltet, an einem anderen höheren Ort zu sein, so wie es in Lukas 9,51 beschrieben ist.
 
Lukas 9,51:
51 Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er hinweggenommen werden sollte, da wandte er sein Angesicht, stracks nach Jerusalem zu wandern.
 
Das bedeutet, dass egal wo wir uns buchstäblich geographisch befinden, wir uns der Dimension Jerusalems – „Gründung des Friedens“ in unserem Herzen bewusst sein sollten.
 
Jeremia 1,18a offenbart uns, dass es möglich ist, eine Stadt zu sein. Das bedeutet, die Kultur der Stadt zu tragen, die mit dem höchsten Maß von geistlicher Beziehung zum Lamm Gottes, Christus verbunden ist. Diese Kultur der Stadt in sich zu tragen im geistlichen Leben bedeutet auch, dass diese mit seinem Frieden einhergeht, der absichert. Darin findet jede Form von Verachtung, Hass, Angst und Sorgen keinen Platz.
 
Jeremia 1,18a:
18a Denn ich will dich heute zur festen Stadt, zur eisernen Säule, zur ehernen Mauer machen im ganzen Lande …
 
Es war Jeremia, der als das Volk Israel in die Gefangenschaft nach Babel geführt wurde von Jerusalem aus diente und in Israel bzw. Mizpa – „Bergwarte, Turmwarte“ verweilen durfte (vgl. Jeremia 38,28; Jeremia 40,6).
 
Jeremia 38,28:
28 Und Jeremia blieb im Wachthof bis auf den Tag, da Jerusalem eingenommen wurde.
 
Jeremia 40,6:
6 So kam Jeremia zu Gedalja, dem Sohne Ahikams, nach Mizpa und blieb bei ihm unter dem Volk, das im Lande noch übrig geblieben war.
 
Diese Zeit vor und zu Schawuot, dem Fest der Wochen, möchte der himmlische Vater uns als sein Volk in Christus begegnen und noch mehr ausfüllen mit seinem herrlichen Geist, der in uns Großes bewirkt, um unsere Berufung erfüllen zu können.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm