PROPHEZEIT AM 10. DEZEMBER 2025 | 20. KISLEW 5786, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist die Kraft der vier Winde Gottes, die vor dem Thron Gottes stehen!
Innerhalb dieser Winde liegt der Fokus auf den Winden, die mit dem Osten und mit dem Norden verbunden sind!
Es handelt sich hierbei um den Transport in Form einer Übertragung des Lichtes der Herrlichkeit vom Angesicht Gottes (vgl. Sacharja 6,5)!
Diese Übertragung kommt zwei Blitzen gleich, die aufeinandertreffen und zu einer gewaltigen Auswirkung in der geistlichen Atmosphäre führen, spricht der Geist des Propheten!
Es ist die Zusammenkunft des Geistes der Prophetie und der Geheimnisse Gottes, die miteinander in Symbiose stehen (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. Kolosser 2,2-3)!
 
Da ist der Mensch, der das Los wirft, aber die übernatürliche Führung Gottes, die zur Erwählung führt (vgl. Sprüche 16,33)!
Aus dem Rahmen der Übereinkunft wird das Geheimnis Gottes in Form der Erwählung sichtbar! Es handelt sich um die Zunahme der Bewegung und Kraft des Heiligen Geistes, der wie ein starker Windzug aus der geöffneten Tür kommt und dich auf neue Weise bekleidet!
 
Dort, wo es zuvor wie verschlossen schien, kommt es zu einer Öffnung, in der du mit mehreren Möglichkeiten in Berührung kommst und dich für eine bestimmte Möglichkeit entscheidest!
Es geht hierbei um den nächsten wichtigen Schritt, der dein Voranschreiten in der Zukunft absichert, spricht der Geist des Propheten!
 
Lasse dich nicht verunsichern von dem Stillstand, der dir sehr nahe geht, sondern bleibe in Zuversicht nach vorne ausgerichtet, um an dein nächstes Teilziel in Christus zu gelangen (vgl. 1.Mose 19,26 i.V.m. Hesekiel 1,12)!
 
Achte auf die Wahrheit des Wortes Gottes, die zu dir gebracht wird und die der Heilige Geist in dir in Bewegung bringt, so dass du dich sicheren Schrittes mit Vision voran bewegst (vgl. Johannes 16,13)!
 
Da ist die Dynamik der Vereinigung von zwei Winden in Form des Ostens und Nordens, die sich mit einem lauten Klang bewegen, der einem Posaunenschall gleicht!
Es ist der Klang, der auf eine Phase der verborgenen Dinge des HERRN hinweist, um diese zu entschlüsseln (vgl. Daniel 12,4 i.V.m. Offenbarung 10,7)!
 
Da ist die Intimität mit Gott, die sich dir in noch nie dagewesener Weise offenbart!
Dort, wo du zuvor nach der Herrlichkeit Ausschau gehalten und ihr Wirken von außen nach innen wahrgenommen hast, wirst du durch den Wind Gottes in die Herrlichkeit gezogen, um von innen nach außen zu wirken, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 11,19 i.V.m. Offenbarung 21,22)!
 
Lasse dich nicht einschüchtern oder überwältigen von Bequemlichkeit, die sich auf der Grundlage von falscher Erkenntnis ausbreiten will! Halte Ausschau nach dem Wind Gottes, der dich in ein neues „Fahrwasser“ des Wortes Gottes hineinzieht, so dass du auf eine neue Weise und in einer neuen Form von Vertrauen mit Christus Jesus vorangehst (vgl. Apostelgeschichte 27,14-15 i.V.m. Johannes 3,8; Epheser 5,26)!
 
Da ist die Gegenwart von Weisheit, die sich durch die apostolische Einwirkung beginnt in deinem Leben um deine Entscheidung herum zu etablieren, so dass du dich sicher in deinem von Gott vorherbestimmten Weg fühlst (vgl. Titus 1,5)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Sacharja 6,5:
5 Der Engel antwortete und sprach zu mir: Es sind die vier Winde unter dem Himmel, die hervorkommen, nachdem sie gestanden haben vor dem Herrscher aller Lande.
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Sprüche 16,33:
33 Der Mensch wirft das Los; aber es fällt, wie der HERR will.
 
1.Mose 19,26:
26 Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule.
 
Hesekiel 1,12:
12 Immer gingen sie in der Richtung eines ihrer Angesichter; wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden.
 
Johannes 16,13:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
 
Daniel 12,4:
4 Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden.
 
Offenbarung 10,7:
… 7 sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten.
 
Offenbarung 11,19:
19 Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.
 
Offenbarung 21,22:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
 
Apostelgeschichte 27,14-15:
14 Nicht lange danach aber brach von der Insel her ein Sturmwind los, den man Nordost nennt.
15 Und da das Schiff ergriffen wurde und nicht mehr gegen den Wind gerichtet werden konnte, gaben wir auf und ließen uns treiben.
 
Johannes 3,8:
8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.
 
Epheser 5,26b:
… 26b Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, …
 
Titus 1,5:
5 Deswegen ließ ich dich in Kreta, dass du vollends ausrichten solltest, was noch fehlt, und überall in den Städten Älteste einsetzen, wie ich dir befohlen habe: …
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Um Gnade besser zu verstehen, ist es segensreich die Zusammensetzung der Buchstaben des hebräischen Wortes für „Gnade“ zu beleuchten. Hierbei handelt es sich um das hebräische Wort „ḥēn“, was „Gunst, Zuneigung, Berücksichtigung, Gnade“ bedeutet und von dem Wurzelwort „ḥānan“ abgeleitet ist.
 
Gnade erweist sich gemäß dem Wort Gottes durch eine Person, die sich in einem höheren Autoritätsbereich befindet als die Person, die Gnade erhält. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „ḥēn – Gnade“ mit der Wortschlüsselnummer: 2645)
 
Demnach ist Gnade als Ausdruck von Liebe, Güte und Zuwendung einer in Autorität stehenden Person zu verstehen. Sie kann auch nicht verdient, sondern nur empfangen oder erhalten werden. Ebenso kann der jeweilige Empfänger diese ablehnen bzw. abweisen.
 
Anhand der zwei hebräischen Buchstaben „Chet“ und „Nun“, die für das Wort „Gnade“ im Tenach (Anm.: hebräische Bibel) verwendet werden, wird ein geistliches Prinzip deutlich.
Es handelt sich hierbei um die Bedeutung von Grenzen (Anm.: „Chet“), die mit den Schätzen der Tiefen Gottes verbunden sind (Anm.: „Nun“).
 
Diese beinhalten die Geheimnisse Gottes, die in Christus Jesus verborgen liegen, bei denen es sich um zwei Elemente, nämlich Weisheit und Erkenntnis handelt (vgl. Kolosser 2,2-3).
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Somit wird deutlich, dass nur innerhalb des Rahmens des Sohnes Gottes, der Jesus Christus ist, geistlicher Reichtum in Form Weisheit und Erkenntnis erhalten werden kann (vgl. Johannes 17,20-23).
 
Johannes 17,20-23:
20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.
 
Das bedeutet für uns als Jünger in Christus Jesus, dass wir uns in seinem Maßstab aufhalten, der das Wort Gottes umfasst, um nicht in die Gefahr eines Lebensstils von „billiger Gnade“ zu geraten.
 
Die folgende Skizze soll uns dabei behilflich sein, die Dimension der Gnade Gottes, die Jesus Christus ist besser zu verstehen, in dem gemäß Kolosser 2,2-3 alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen.
 
Skizze:
 
Ichthys Fisch Kreise Jeschua Gnade
 
Hierbei sehen wir die Dimensionen von Erkenntnis und Weisheit, die zu Jesus (Anm.: Jeschua, hier als Fischform hervorgehoben in schwarz) gehören, der das ganze Gesetz erfüllt hat, was mit dem „Chet“ verbunden ist, und gleichsam der Sohn Gottes ist, der uns zu Söhnen macht, wofür das „Nun“ steht.
 
Die beiden Kreise der Dimensionen von Weisheit und Erkenntnis (Anm.: hier in rot, zu den Buchstaben „Chet“ und „Nun“ zugeordnet) sind für uns in der Nachfolge zugänglich, sofern wir uns in der Gnade in Christus positionieren und uns auf die Tiefe seines Wesens einlassen, das im unsichtbaren Bereich liegt. Es kann nicht durch eigene Werke erlangt werden.
 
Wahre oder echte Gnade beinhaltet die Wahrheit, die sich von Lüge und Täuschung abgrenzt, die mit Stolz einhergehen, weshalb Gottes Wort wiederholt darauf hinweist, dass „Gott dem Demütigen Gnade schenkt“. Gott grenzt sich von allem Hochmut ab. Wenn wir uns nach der Demut, die uns Christus gezeigt hat, ausrichten, werden wir den Unterschied von wahrer Gnade und der inzwischen verbreiteten billigen Gnade erkennen und weise werden können.
 
Billige Gnade und das „Fleisch“
 
Kurz erklärt umfasst billige Gnade ein falsches Verständnis von der Güte Gottes, die den Lebensstil im „Fleisch“ rechtfertigt mit der Begründung, dass Jesus bereits alles bezahlt hat.
 
=> Der Begriff „Fleisch” beschreibt das Denken, Wollen und Handeln des Menschen, das nicht von Gott und seinem Willen bestimmt wird, sondern nur vom irdischen Wesen- von der Sünde (vgl. Römer 8,1-17; Galater 5,13-6,12; Epheser 2,3; Philipper 3,3-4). Fleisch beschreibt hier im Gegensatz zu Geist den Tatbestand, dass die Sünde sich des Menschen und seiner Glieder so bemächtigt, dass sein „Fleisch“ wie eine fremde Macht sein ganzes Wesen bestimmt, was mit dem Tod verbunden ist (vgl. Römer 7,5-25). <= ( Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug aus der CD-ROM Bibel Edition zur Lutherbibel von 1984; Worterklärungsnummer 10)
 
Das Evangelium der Gnade Gottes ist jedoch kein Instrument, das dazu bestimmt wäre, ein Programm zu ersetzen, das die falsch gepredigte, billige Gnade kultiviert. Vielmehr ist es ewig existent so wie die Ewigkeit selbst und bringt den Menschen durch göttliche Gerechtigkeit ewige Freude, Frieden und Hoffnung (vgl. Offenbarung 14,6).
 
Offenbarung 14,6:
6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.
 
Die Gnade Gottes ist dem Wort nach die Kraft, entschieden sich dem sündhaften Lebensstil im Fleisch entgegenzustellen, so wie es Paulus an seinen geistlichen Sohn Titus schrieb (vgl. Titus 2,11-14).
 
Titus 2,11-14:
11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
 
Der Zeitrahmen der Güte Gottes gegenüber dem Lebensstil von billiger Gnade
 
Der Zeitrahmen der Güte Gottes, so wie sie von Paulus an die Römer erwähnt wird, ist für Christen nicht dazu bestimmt in billiger Gnade zu leben, was einem Kreuzigen von Christus abermals gleichkommen würde. Ein solcher Lebensstil führt dazu, dass man nicht in den Genuss der Verheißung Gottes gelangt (vgl. Römer 2,4 i.V.m. Hebräer 6,4-8).
 
Römer 2,4:
4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?
 
Hebräer 6,4-8:
4 Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben 5 das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt 6 und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.
7 Denn die Erde, die den Regen trinkt, der oft auf sie fällt, und nützliche Frucht trägt denen, die sie bebauen, empfängt Segen von Gott.
8 Wenn sie aber Dornen und Disteln trägt, bringt sie keinen Nutzen und ist dem Fluch nahe, sodass man sie zuletzt abbrennt.
 
Gottes Güte, Geduld und Langmut sind danach aus zur Buße zu leiten, was eine wahrhaftige Umkehr von toten Werken (Anm.: Taten und Vorhaben, die aus eigenen Antrieben und seelischen Ursprungs resultieren) umfasst.
 
Wenn wir uns als Volk geisterfüllt wahrhaftig in der Gnade Gottes bewegen und diese Kraft in unserem Leben anwenden, hat das eine größere Zeitspanne der Gnade Gottes zur Folge, die sich als ein „Jahr der Gnade des HERRN“ manifestieren kann (vgl. Lukas 4,17-19 i.V.m. Johannes 6,63).
 
Lukas 4,17-19:
17 Da wurde ihm (Anm.: Jesus) das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht (vgl. Jesaja 61,1-2): 18 “Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, 19 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.”
 
Johannes 6,63:
63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
 
Billige Gnade steht dem Willen Gottes entgegen und ist somit Ungehorsam bzw. Widersetzlichkeit, die auf der gleichen Ebene angeordnet ist wie Zauberei (vgl. 1.Samuel 15,23a).
 
1.Samuel 15,23a:
23a Denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst. …
 
Der Grund dafür liegt darin, dass ein Leben in billiger Gnade den Willen Gottes vor der Öffentlichkeit korrumpiert darstellt, was Gott nicht ist und auch nie seinem Wesen entspricht.
 
Billige Gnade kommt einem Tunnelsystem der Finsternis gleich, das darauf aus ist, das Fundament des Hauses Gottes zu unterwandern und zu destabilisieren.
 
Im Zusammenhang mit dem Lebensstil in billiger Gnade soll uns das Wort des Hirtenstabs von Bob Jones († 14.Februar 2014) und Paul Keith Davis aus dem Jahr 2002 dienen, wo es um den geweihten Tempel geht, der einen Wandel in Heiligkeit bedeutet, aber auch dazu aufruft darin zu leben.
 
Teilauszug aus dem Hirtenstab:
 
=> EIN GEWEIHTER TEMPEL
 
Als Salomo den Tempel einweihte, versammelten sich die Priester des HERRN als eine Stimme, gekleidet in weißes Leinen, was ihre Weihe symbolisierte. Von dieser „geheiligten“ Position aus brachten sie Gott Lobpreis, Gebete und prophetische Verkündigungen dar. Als dies geschehen war, erschien eine göttliche Wolke als sichtbare Darstellung der offenkundigen Gegenwart des HERRN und nahm sein Heiligtum ein.
 
Salomo hatte einen „geheiligten“ Boden geschaffen, auf dem der HERR zu ruhen bereit war (vgl. 2.Chronik 5,11-14).
 
2.Chronik 5,11-14:
11 Und die Priester gingen heraus aus dem Heiligtum – denn alle Priester, die sich eingefunden hatten, hatten sich geheiligt, ohne dass sie sich an die Ordnungen hielten –, 12 und alle Leviten, die Sänger waren, nämlich Asaf, Heman und Jedutun und ihre Söhne und Brüder, angetan mit feiner Leinwand, standen östlich vom Altar mit Zimbeln, Psaltern und Harfen und bei ihnen hundertundzwanzig Priester, die mit Trompeten bliesen.
13 Und es war, als wäre es einer, der trompetete und sänge, als hörte man eine Stimme loben und danken dem HERRN. Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob und man den HERRN lobte: „Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig“, da wurde das Haus des HERRN erfüllt mit einer Wolke, 14 sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus Gottes.
 
Der Bau und die Einweihung des salomonischen Tempels bieten eine prophetische Darstellung des hohen Auftrags für unsere Generation. Wir sind der Tempel des Heiligen Geistes, und er möchte in uns wohnen. Durch uns, seinen Leib, wird er jeden Zweck des Himmels auf Erden erfüllen.
 
Diese Realität wird den Beginn der „Stiftshütte Davids“ als Form der Anbetung offenbaren (vgl. Apostelgeschichte 15,15-18).
 
Apostelgeschichte 15,15-18:
15 Und dazu stimmen die Worte der Propheten, wie geschrieben steht (vgl. Amos 9,11-12): 16 „Danach will ich mich wieder zu ihnen wenden und will die zerfallene Hütte Davids wieder bauen, und ihre Trümmer will ich wieder aufbauen und will sie aufrichten, 17 damit die Menschen, die übrig geblieben sind, nach dem Herrn fragen, dazu alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der Herr, 18 der tut, was von alters her bekannt ist!“
 
Wenn der HERR „geheiligte“ Orte finden kann, die ihm gewidmet sind, wird diese Anbetung mit seiner Gegenwart einhergehen. Sobald sie sich etabliert hat, wird sie sich rasch ausbreiten.
 
Am Morgen des Jom Kippur – Versöhnungstages erhielt ich auch einen prophetischen Traum, der die Bedeutung dieser Realität unterstrich. Darin sah ich, was als Orte der Anbetung bestimmt werden sollte. Sie wurden als Kirchengebäude und andere von Christen genutzte Einrichtungen dargestellt. Oberflächlich betrachtet schienen sie stark und auf festen Fundamenten gebaut zu sein. Der Heilige Geist erlaubte jedoch einen Blick auf den Boden, auf dem die Einrichtungen gebaut waren.
 
In Wirklichkeit waren die Gebäude auf Fundamenten errichtet, die mit Tunneln und geheimen Kammern durchzogen waren. Es sah sehr ähnlich aus wie die Szenen, die manchmal während des Zweiten Weltkriegs und des Vietnamkriegs gezeigt wurden, als der Feind ausgeklügelte Netze von unterirdischen Tunneln und Abteilungen angelegt hatte.
 
In dieser prophetischen Analogie waren die Tunnel jedoch von bösen Geistern besetzt, die durch Schlangen dargestellt wurden. Die beiden Schlangen, die diese Tunnel und Räume unter dem Fundament der christlichen Einrichtungen bewohnten, waren die Python und die Kobra. Die Python ist ein Symbol für den Geist der Wahrsagerei. In Apostelgeschichte 16,16-18 erfahren wir, dass der Apostel Paulus diesen Geist, der durch ein junges Mädchen wirkte, zurechtwies.
 
Apostelgeschichte 16,16-18:
16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen.
17 Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.
18 Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.
 
Der Begriff, der mit „Wahrsagerei“ übersetzt wird, ist das griechische Wort „puthon“, von dem wir das englische Wort „python“ ableiten. Dies kann eine Form der gefälschten geistlichen Offenbarung darstellen, die sich als Geist der Wahrheit ausgibt.
 
Der andere böse Geist wurde von der Kobra dargestellt und hat seinen Ursprung im altägyptischen Spiritismus, der den Geist der Kontrolle und Manipulation repräsentiert.
 
Diese beiden Geister waren heimlich in das Fundament eingedrungen, auf dem die Kirchen errichtet worden waren. Aufgrund dieses Tunnelnetzes war der Boden schwach und verletzlich und nicht in der Lage, die gewichtige Gegenwart Gottes zu tragen, die er bringen wollte.
 
Ich beobachtete weiter, wie der HERR drei mutige und besonders ausgerüstete Männer anheuerte, um in die Tunnel einzudringen und den Feind auszurotten. Ich war erstaunt über die Tapferkeit und Stärke dieser Männer und ihre Bereitschaft, auf diese Weise zu dienen.
 
Innerhalb kurzer Zeit tauchten diese Glaubenssoldaten aus dem Tunnelnetz auf, das das Fundament aushöhlte, wobei Dutzende von Schlangen, die sich zuvor im Tunnelnetz versteckt hatten, zum Vorschein kamen. Ich war erstaunt, nicht nur über die Zahl ihrer Opfer, sondern auch über die Geschwindigkeit, mit der sie sie herausziehen konnten.
 
Ich glaube, dies ist ein Bild für die „Heiligung“ des heiligen Bodens, den der HERR heimsuchen möchte. Das gilt nicht nur für unsere Gotteshäuser, sondern vor allem für uns als Einzelpersonen.
 
Aus dieser Erfahrung heraus haben wir begonnen, den HERRN ernsthaft zu bitten, durch seine Gnade diesen Boden in uns zu „heiligen“ und alles herauszuziehen, was das Fundament aushöhlen würde, auf dem er bauen möchte.
 
Die Python ist die Wahrsagerin und die Kobra ist der kontrollierende Geist.
 
Gebet, Lobpreis und Prophetie werden beginnen, den geistlichen Widerstand zu identifizieren und auszurotten, der den Boden verunreinigt hat, auf dem der HERR sich und seine Ekklesia errichten will. Dies sind die drei Männer, die in den Tunnel gesandt wurden.
 
Das wird dazu führen, dass die Liebe aus unserem Geist überfließt, weil Ehrfurcht in den Herzen der aufrichtigen Gläubigen entstehen wird. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug aus dem Hirtenstab für das Jahr 2003 von Bob Jones und Paul Keith Davis; veröffentlicht am 16.10.2002 auf der Elijah List)
 
Lasst uns ermutigt sein in der Kraft der Gnade Gottes voranzugehen. Und dort, wo wir dem manipulativen Einfluss von billiger Gnade sowie ihrer falschen Worte durch Menschen begegnen, diese in Liebe mit der Wahrheit des Wortes Gottes konfrontieren und in die Schranken weisen. Wahre Gnade ist die Dimension Gottes, der sich von Täuschung und allem Stolz immerzu abgrenzt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm

Anhand der Aussage von Jesus in Matthäus 12,46-50 wird für uns deutlich, dass wahre Verwandtschaft ihren Sitz auf der geistlichen Ebene hat, die in ihrer Bestimmung mit der Umsetzung des Willens des himmlischen Vaters verbunden ist.
 
Matthäus 12,46-50:
46 Als er noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden.
47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden.
48 Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!
50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
 
Wir wissen auch, dass der Vater Geist ist und demnach nicht nach der genetischen Abstammung Beziehungen aus dieser Sicht betrachtet (vgl. Johannes 4,24a i.V.m. Römer 8.29).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Römer 8,29:
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
 
Es heißt in Matthäus 12,46, dass die Mutter Jesu und seine Brüder draußen standen, was für uns in der heutigen Zeit ein Hinweis darauf sein kann, dass es erforderlich ist, nicht außerhalb des geistlichen Wirkens Gottes, sondern in seinem Zentrum zu stehen. Das ist, wofür auch Epaphras für die Heiligen in Kolossä betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Wenn wir uns als Heilige im Geistbereich des Zentrums Gottes aufhalten, bewegen wir uns in einer anderen Kultur, die die Kultur des Königreiches ist, weil Gott auf dem Thron sitzt.
Dafür ist Jesus auf die Erde gekommen, um uns in die Dimension des himmlischen Vaters zu führen (vgl. Johannes 14,6-7).
 
Johannes 14,6-7:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
 
Das Leben in der Familie des Königreiches
 
Durch aufrichtige und gute bzw. heilige Beziehungen ist es uns als Jüngern möglich, dass wir als Heilige gemäß dem Willen Gottes in wahren Königreichsbeziehungen und wahrer Familie leben.
 
Es ist Gottes Verlangen, dass die Heiligen in seinem Königreich in wahrhaftiger Beziehung zu ihm und zueinanderstehen, was eine echte geistige Übereinstimmung meint, so dass dadurch Jesus Christus offenbart wird (vgl. Matthäus 18,19-20 i.V.m. Matthäus 22,36-40).
 
Matthäus 18,19-20:
19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
 
Matthäus 22,36-40:
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
 
Erst durch wahrhaftige Beziehungen, aufrichtiger Zusammenhalt und die Übereinstimmung der Heiligen in seinem Königreich, erkennen die Menschen auf Erden die Gegenwart der Liebe Gottes (vgl. Johannes 13,34-35).
 
Johannes 13,34-35:
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
 
Der Dialekt des Königreiches
 
Wenn wir als Heilige im Geist in der Kultur des Königreiches Gottes leben, tragen wir eine andere Art von Kommunikation, so ähnlich, wie die Jünger an ihrem Dialekt erkannt wurden.
 
Matthäus 26,73:
73 Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
 
Daraus wird für uns auch deutlich, dass unsere Kommunikation auf einer anderen Ebene stattfindet, deren offenbarender Inhalt nicht von irdisch gesinnten Menschen verstanden werden kann.
Das wird durch die Aussage von Paulus klar, als er davon sprach, dass er mit seinen verbündeten Heiligen (Anm.: seine geistliche Familie) Worte teilte, die der Geist lehrte, um geistliche Dinge für geistliche Menschen zu deuten. Gläubige und nicht gläubige Menschen, die rein irdisch gesinnt sind, können sich nicht auf dieser geistlichen Ebene bewegen und lehnen die Offenbarungen Gottes ab, indem sie es als eine Torheit betrachten.
 
Dadurch kann es zu einer Spaltung auf zwischenmenschlicher Ebene zwischen dem geisterfüllten und dem irdisch gesinnten Menschen kommen, weil irdisch gesinnte Menschen das vom Geist Gesprochene falsch bewerten. Das ist, was Jesus Christus meinte als er sagte, dass er nicht gekommen ist, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Das Schwert ist in diesem Fall das Wort Gottes in Form von offenbarender Wahrheit (vgl. 1.Korinther 2,9-16 i.V.m. Matthäus 10,34-39; Epheser 6,17).
 
1.Korinther 2,9-16:
9 Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (vgl. Jesaja 64,3): „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“
10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.
11 Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.
12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.
13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.
15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.
16 Denn „wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen?“ (vgl. Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.
 
Matthäus 10,34-39:
34 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.
39 Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.
 
Epheser 6,17:
… 17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
 
Das bedeutet, es wird die Einheit von außen erkannt, wenn wir als Gläubige in Christus Jesus mit Gleichgesinnten im Geist vorangehen.
 
Diese Verbundenheit fühlt sich für Heilige häufig so an, dass sie mit diesen Menschen eine herzliche Vertrauensbeziehung eingehen können, die nicht unbedingt von viel gemeinsamer Zeit abhängt. Es ist von vielen beschrieben als ein Empfinden, als wäre man mit der jeweiligen Person geistig verbunden, auch wenn man sich nicht viel sehen oder quantitativ viel Zeit miteinander verbringen kann. Es wird auch beschrieben als ein Gefühl von Verbundenheit, so als würde man diese Menschen schon immer gekannt haben oder mit ihnen durch Dick und Dünn gehen können, weil man zueinander gehört.
 
Da es nicht jedem Gläubigen mit allen anderen Heiligen so geht, können wir auch hierin die Verbundenheit erkennen, die der Heilige Geist wirkt, indem wir einander erkennen, uns hingeben und dem Willen Gottes unterordnen, um einander zu dienen aus Liebe (Philipper 1,8 i.V.m. 1.Thessalonicher 2,8).
 
Philipper 1,8:
8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt von Herzensgrund in Christus Jesus.
 
1.Thessalonicher 2,8:
… 8 so hatten wir Herzenslust an euch und waren bereit, euch nicht allein am Evangelium Gottes teilzugeben, sondern auch an unserm Leben; denn wir hatten euch lieb gewonnen.
 
Das kann in positiver Form auch bewirken, dass selbst ungläubige Familienangehörige oder Personen, die einem nahe stehen und bisher nicht gläubig sind, plötzlich von der Gegenwart der Liebe Gottes, die wir untereinander haben angezogen werden, um in das Zentrum des himmlischen Vaters zu treten, die seine Liebe ist und ihren Ausdruck in Christus Jesus hat (vgl. Johannes 6,44 i.V.m. Johannes 3,16).
 
Johannes 6,44:
44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Wir können als Heilige diese aus der Ewigkeit bereits für uns vorherbestimmten Beziehungen und geistliche Verbundenheit zu Heiligen erst erleben, indem wir uns Christus mit allem hingeben, um aus der Dimension des Vaters im Geist geleitet zu sein. Das ist geistig gegründet in unserer Bereitschaft unsere eigenen Vorstellungen vom Leben abzulegen, indem wir uns völlig in der Liebe Gottes – gleichsam in dem lebendigen Wort Gottes, Jesus Christus, positionieren und darin aufrichtig dankbar sind (vgl. Kolosser 3,14-15).
 
Kolosser 3,14-15:
14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
15 Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.
 
Wir sind überzeugt, dass der Heilige Geist sich noch mehr dort bewegen will, wo er diese Beziehungen und Verbindungen finden und hervorbringen kann, was mit der Ausdehnung des Königreiches Gottes in den Herzen der Menschen verbunden ist.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm