Es darf uns stets bewusst sein, dass wir hier keine bleibende Stadt auf Erden besitzen, aber die zukünftige suchen, während wir uns der Führung des Heiligen Geistes unterstellen. Er ist der Geist der Wahrheit und führt uns in alle Wahrheit, weshalb es bereichernd ist die Menora, den siebenarmigen Leuchter in der Stifthütte näher zu betrachten (vgl. Hebräer 13,14 i.V.m. Johannes 16,13-15).
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
Das nach vorne scheinende Licht der Menora
Es heißt in 4.Mose 8,1-4, dass der HERR mit Mose redete und ihn anwies in Bezug auf die Menora zu Aaron zu sprechen, indem Aaron die Lampen aufsetzen sollte, so dass alle sieben von dem Leuchter nach vorne scheinen sollten (vgl. 2.Mose 25,31-40).
4.Mose 8,1-4:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen.
3 Und Aaron tat so und setzte die Lampen auf, dass sie von dem Leuchter nach vorwärts schienen, wie der HERR es Mose geboten hatte.
4 Der Leuchter aber war getriebenes Gold, sein Schaft und seine Blumen. Nach dem Bild, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, machte er den Leuchter.
2.Mose 25,31-40:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
32 Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter.
34 Aber der Schaft am Leuchter soll vier Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen 35 und je einen Knauf unter zwei von den sechs Armen, die von dem Leuchter ausgehen.
36 Beide, Knäufe und Arme, sollen aus einem Stück mit ihm sein, lauteres Gold in getriebener Arbeit.
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, 38 und Lichtscheren und Löschnäpfe aus feinem Golde.
39 Aus einem Zentner feinen Goldes sollst du den Leuchter machen mit allen diesen Geräten.
40 Und sieh zu, dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt ist.
Als Heilige, sind wir von Jesus Christus beauftragt als Licht in der Welt zu scheinen, ohne verborgen zu sein, indem wir unser Licht in Form von offenbarender Wahrheit, ähnlich wie die Menora nach vorne scheinen lassen, was mit unserer Lebensführung verbunden ist.
Das nach vorne scheinende Licht der Menora kann in einem geistlichen Kontext auf das wegweisende Wort bzw. Botschaften hindeuten, deren offenbarende Wahrheit dazu führt, dass wir in Zuversicht unseren Weg der Gerechtigkeit mit Christus Jesus gehen (vgl. Matthäus 5,14-16 i.V.m. 4.Mose 8,1-2; Psalm 119,105).
Matthäus 5,14-16:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
4.Mose 8,1-2:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen.
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen.
Psalm 119,105:
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Anhand der von Gott angeordneten Herstellung der Menora, die aus reinem Gold besteht, wird für uns deutlich, dass diese die Attribute des Mandelbaums trägt, was eine hohe Bedeutung beinhaltet.
Das reine Gold und die Attribute des Mandelbaums
Der Mandelbaum geht mit dem wachenden Wesen Gottes über seinem Wort einher, um es auszuführen, so wie er es gegenüber dem Propheten Jeremia offenbarte (vgl. 2.Mose 25,31.33 i.V.m. Jeremia 1,11-12).
2.Mose 25,31.33:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen. …
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter.
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen. …
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter.
Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig (Anm.: Das hebräische Wort für „Mandelbaum“ ist „šāqēd“ und ähnelt dem hebräischen Wort „šāqad“, was „wachsam zu sein“ bedeutet.)
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig (Anm.: Das hebräische Wort für „Mandelbaum“ ist „šāqēd“ und ähnelt dem hebräischen Wort „šāqad“, was „wachsam zu sein“ bedeutet.)
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
Das wachende Wesen des Heiligen Geistes kann ebenfalls als die sieben Augen im Lamm Gottes bezeichnet werden, die auf der Erde umhergehen, um die zu stärken, die ungeteilten Herzens dem HERRN gegenüber sind (vgl. Offenbarung 5,6 i.V.m. 2.Chronik 16,9a).
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
2.Chronik 16,9a:
9a Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind. …
Unser ganzes oder eben ungeteiltes Herz beinhaltet eine ungeheuchelte Hingabe zur Wahrheit Gottes, die uns auch Nachteile in dieser Welt einbringen kann und unsere Furcht des HERRN offenbart, worin wir Gott mehr fürchten als das, was Menschen sagen oder meinen.
Es ist der wachende Wesenszug des Heiligen Geistes, der kämpferisch wird, wenn etwas unberechtigt in die Gegenwart des Höchsten eintreten will, um diese zu verletzen.
=> Alles, was den Maßstäben des Heiligen Geistes und seiner Überprüfung nicht standhält, wird der Zutritt verboten, so dass es dem HERRN nicht näherkommen kann.
Der Heilige Geist wird auf keinen Fall vor dem Thron des Himmels etwas präsentieren, was Gott ablehnt. Bei fremden oder nicht genehmigten Eintritten, die es versuchen, den Heiligen Geist zu umgehen, um nicht geweiht und missbilligend zu Gott, dem Vater und den Sohn zu gelangen, werden durch den Heiligen Geist blockiert. Hierbei agiert der Heilige Geist in gesunder Gegenwehr, so wie es jeder hohe, königliche Wächter in einem Palast tun würde.
Alles, was sich Gott nähert, muss den Heiligen Geist an Jesus, den Gekreuzigten, den Gestorbenen, den Auferstandenen und den Verherrlichten erinnern und an nichts anderes.
Das Beispiel von Usa, dem Diener Davids, der die Lade Gottes berührte und starb sowie von König Usija, der sich überhob und unberechtigt in die Gegenwart Gottes eintrat und daraufhin mit Aussatz geschlagen wurde, sollen uns an dieser Stelle als warnende Beispiele dienen (vgl. 1.Chronik 13,10; 2.Chronik 26,16-21a).
1.Chronik 13,10:
10 Da entbrannte der Grimm des HERRN über Usa und er schlug ihn, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, sodass er dort starb vor Gott.
2.Chronik 26,16-21a:
16 Und als er mächtig geworden war, überhob sich sein Herz zu seinem Verderben; denn er verging sich gegen den HERRN, seinen Gott, und ging in das Haus des HERRN, um auf dem Räucheraltar zu räuchern.
17 Aber der Priester Asarja ging ihm nach und achtzig Priester des HERRN mit ihm, zuverlässige Leute, 18 und sie traten Usija, dem König, entgegen und sprachen zu ihm: Es gebührt nicht dir, Usija, dem HERRN zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aaron, die geweiht sind zu räuchern. Geh hinaus aus dem Heiligtum; denn du vergehst dich und es wird dir keine Ehre bringen vor Gott, dem HERRN.
19 Da wurde Usija zornig, als er bereits ein Räuchergefäß in der Hand hatte, um zu räuchern; und wie er so über die Priester zornig wurde, brach der Aussatz aus an seiner Stirn vor den Augen der Priester im Hause des HERRN am Räucheraltar.
20 Und der Hohepriester Asarja wandte das Angesicht ihm zu und alle Priester, und siehe, da war der König aussätzig an seiner Stirn. Und sie stießen ihn fort und er eilte auch selbst hinauszugehen; denn seine Plage war vom HERRN.
21a So war der König Usija aussätzig bis an seinen Tod und wohnte als Aussätziger in einem besonderen Hause; denn er war verstoßen vom Hause des HERRN. ...
Diese beiden genannten Beispiele aus der Schrift machen die Unbesiegbarkeit und Souveränität des Heiligen Geistes deutlich, der sich zu nichts stellt, was versucht, Gottes aufgerichtete Ordnung zu bekämpfen oder im Eigenwillen durch Menschen anderweitig zu verletzen.
Als oberster „Wächter“ der Herrlichkeit Gottes setzt der Heilige Geist die Grenzen Gottes durch und erhält die Kommunikationswege zwischen Gott und seinem Volk aufrecht.
Ohne den Heiligen Geist, kann niemand eine Botschaft dem HERRN übermitteln, weshalb es für den himmlischen Vater so wichtig war, ihn in die Welt zu senden, um seine Gemeinde (Anm.: Ekklesia) zu bewohnen.
Das verdeutlicht, dass ohne den Heiligen Geist nichts geschieht, worauf ebenfalls die Anweisung Jesu nach seiner Auferstehung an seine Jünger aufmerksam macht, nämlich auf den Heiligen Geist zu warten (vgl. Lukas 24,49).
Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe. <=
(Anm.: Der Textauszug in „=>“ gesetzt basiert auf einer Offenbarungslehre von Dr. Paula A. Price, Ph.D. aus dem Buch „Before The Garden – God‘s Eternal Continuum“, Seite 298, 302, 303, 305, 310, 315, 316.)
Der siebenarmige Leuchter wurde auf die Weise hergestellt, dass wie zuvor erwähnt zuerst ein Schaft in der Mitte entstand, von dem auf der rechten sowie auf der linken Seite jeweils drei Arme abgingen, so dass der Leuchter sieben Kelche wie Mandelblüten aufwies, auf denen sieben Lampen angebracht waren, um nach vorne zu leuchten (vgl. 2.Mose 25,31-33.36-37).
2.Mose 25,31-33.36-37:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
32 Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter. ...
36 Beide, Knäufe und Arme, sollen aus einem Stück mit ihm sein, lauteres Gold in getriebener Arbeit.
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, …
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
32 Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter. ...
36 Beide, Knäufe und Arme, sollen aus einem Stück mit ihm sein, lauteres Gold in getriebener Arbeit.
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, …
Die Südseite und die Nordseite der Stiftshütte
Auf die Anweisung Gottes hin wurde die Menora im Heiligtum auf der Südseite positioniert, um nach vorne, in diesem Fall Richtung Norden zu scheinen, wo der Schaubrottisch stand, auf dem die zwölf Schaubrote, auch das Brot seines Angesichts, lagen (vgl. 2.Mose 26,35).
2.Mose 26,35:
35 Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
35 Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
Das bedeutet, dass Gottes Wille darin für uns besteht, dass wir ihn in Form des Brotes des Lebens, das Jesus Christus selbst ist, verinnerlichen, was unter anderem die apostolische Lehre umfasst. Sie wird darin repräsentiert, indem das Licht der Menora auf die zwölf Lagen des Schaubrotes leuchtete, um unseren geistlichen Hunger gestillt zu bekommen und Ausrichtung zu haben (vgl. Johannes 6,35).
Johannes 6,35:
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
Die Position der Menora sowie des Schaubrottisches tragen in sich das Licht und die Dunkelheit sowie den Hinweis auf Hitze und Kälte. Die Begründung liegt darin, weil die Menora im Süden steht, wo die Sonne ihren höchsten Stand erreicht und der Tag am wärmsten ist. Der Schaubrottisch ist im Norden positioniert, wo es am kältesten ist und der Bereich sinnbildlich mit der Nacht verbunden wird.
Damit offenbart der Platz der Menora und des Schaubrottisches die Wiederherstellung und Gottes verborgene Geheimnisse. Die verborgenen Geheimnisse in Form der Schaubrote im Norden sind mit dem geistlichen Schmecken verbunden, um Gott nach der Verinnerlichung zu erkennen (vgl. Maleachi 3,20a i.V.m. Psalm 34,9).
Maleachi 3,20a:
20a Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. …
Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
Die Distanz zwischen der Menora im Süden und dem Schaubbrottisch im Norden tragen in sich den Aufruf in Kompromisslosigkeit zu leben, so wie es für uns Offenbarung 3,15 deutlich macht.
Offenbarung 3,15:
15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm [Anm.: heiß] bist. Ach, dass du kalt oder warm [Anm.: heiß] wärest!
Der Stamm Ruben und der Stamm Dan
Darüber hinaus ruft uns der Süden auf, Christus in der Facette zu erkennen, wie er sich offenbaren möchte, weil der Stamm Ruben – „Sehet ein Sohn!“ – der Führungsstamm der zweiten Einheit der Stämme Israels ist, der im Süden um die Stiftshütte lagert (vgl. Johannes 1,14.29).
Johannes 1,14.29:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. …
29 Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
Der Stamm Dan – „Richter“ – als Führungsstamm der vierten Einheit der Stämme Israels lagert im Norden um die Stifthütte und ruft uns auf die Gerichte Gottes durch die Führung des Heiligen Geistes zu verstehen, indem Gott Gerechtigkeit hervorbringt (vgl. Johannes 16,8-11 i.V.m. Johannes 3,18).
Johannes 16,8-11:
8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; 9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; 10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; 11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
Johannes 3,18:
18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Außerdem steht das Heiligtum, in dem sich unter anderem die Menora und der Schaubrottisch befinden, für das biblische Zeitfenster von Schawuot/Pfingsten. Dieses zweite, hohe von Gott angeordnete biblische Fest ist mit der zunehmenden Mondsichel verbunden. In diesem Zeitfenster wurden uns die Torah als offenbarende Versorgung, die Ernte in Form der Weizengabe als physische Versorgung und der Heilige Geist als Versorgung mit übernatürlicher Kraft gegeben.
Wie wir von den beiden hohen angeordneten Festen Pessach und Sukkot wissen, werden diese zu Vollmond gefeiert im biblischen Kalender. Die zunehmende Mondsichel zum Schawuotfest in der ersten Woche im Monat Siwan dient als Hinweis auf eine Phase des Wachstums, der Entscheidung und des Handelns. Dabei will uns der Vater auf die Entwicklung einer Strategie zur Frucht aufmerksam machen, so wie wir angehalten sind die Frucht des Heiligen Geistes zu entwickeln und hervorzubringen in seiner Wahrheit (vgl. Galater 5,22-23).
Galter 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
Wenn wir uns dem Heiligen Geist hingeben, lernen wir auf täglicher Basis in den verschiedenen Umständen und Situationen unseres Lebens die Perspektive Gottes tiefer kennen, um darin unseren Eigenwillen und unsere falschen Muster abzulegen. Lernen beinhaltet eine Haltung sich belehren zu lassen, was uns nur mit Demut und offenem Herzen möglich ist und auch Zeit braucht.
Auf diese Weise kommt durch unsere Entscheidungen in seiner Frucht die göttliche Liebe Gottes, die Weisheit Gottes, das Verständnis Gottes, der Rat Gottes, die Stärke Gottes, die Erkenntnis Gottes sowie die Furcht des HERRN zum Ausdruck. Andere erleben uns dadurch als Nachfolger Christi und als Menschen, die dem lebendigen Gott dienen. Dafür sind wir hier!
Amen und Amen.
In Seiner Weisheit,
Daniel Glimm
