Ich bin erstaunt darüber, wie der HERR dieses Portal (Anm.: GZI Ministries) nutzt, um mit dem Leib Christi zu kommunizieren. Die Deutung mehrerer Träume hat Veränderungen für Völker und Nationen ausgelöst. Ich möchte euch ermutigen, diesen Abschnitt dessen, was hier gestern veröffentlicht wurde, noch einmal durchzugehen und darüber nachzudenken. Ich möchte mit dem beginnen, was für diejenigen prophezeit wurde, die 45 Jahre alt oder jünger sind.
 
„Eine Generation wurde für eine Zeit wie diese geschult. Es gibt bestimmte Dinge, die ihr nicht loslassen könnt, bestimmte Dinge, von denen ihr wisst, dass ihr ein bundmäßiges Recht darauf habt, und bestimmte Dinge, die euch Zugang zur Zukunft verschaffen werden. Dies ist eine entscheidende Zeit, denn diejenigen, die darauf vorbereitet wurden, im Hintergrund zu bleiben, werden sich nun erheben und sagen: „Wir wollen, was uns zusteht.“ Auch ihr werdet Vertrauen in die Kriegswaffen gewinnen, die euch gegeben wurden, und werdet die Herrschaft des Starken nicht dulden, der das gefangen hält, was euch zusteht. Ihr werdet nicht zulassen, dass die Herrschaft des Feindes euch davon abhält, das zu erhalten, was ihr in den kommenden Tagen braucht.
 
(An diejenigen, die älter als 45 Jahre sind) „Ihr habt immer noch einige legalistische Regeln, religiöse Vorschriften, die ihr auf eure Anbetung anwendet. Wenn ihr diese gesetzlichen Regeln beiseite legt und keine Angst vor dem Legalismus des Gesetzes habt, werdet ihr über das Gesetz triumphieren können. Wenn ihr eine verborgene Religiosität ablegt, die euch zögern und fürchten lässt und euch davon abhält, den ganzen Weg in eure Zukunft zu gehen, werdet ihr einen Speicher haben, auf den die nächste Generation zugreifen kann.
 
Wie in den Tagen Davids: Er hob fünf Steine auf, benutzte aber nur einen. Als David auf Goliath zuging, griff er hinein, zog einen Stein heraus, schwang ihn und traf ihn genau an der Stirn, wo das Gesetz des Landes auf Goliath wirkte. Goliath hatte sich an allen anderen Stellen seines Körpers mit Rüstung geschützt, aber er fühlte sich im Gesetz so sicher, dass er glaubte, niemand könne ihn zu Fall bringen. Der Tag des Wandels, der Tag der Zuversicht, der Tag der Gewissheit bricht über diese nächste Generation an. Seht und erkennt – es braucht keine fünf 'Schüsse', sondern nur einen, um den Feind in die Knie zu zwingen, damit ihr hinübergehen könnt. Hier ist eine Salbung, die sich durchsetzen wird. Es gibt eine Wende im Himmel; es braucht keine fünf Schritte, um euren Standpunkt klarzumachen – es braucht einen und nur einen. Denkt daran, dass ein einziges kleines Wort den Feind zu Fall bringt. Ein Schuss Meines Pfeils trifft das Ziel. Ein Schlag Meines Steins streckt den Riesen nieder. Für alle unter euch, die sich die Salbung wünschen, um das zu beenden, was beendet werden muss, und um das zu beginnen, was begonnen werden muss: Steht auf und ruft: „Ich will meinen Einen!“
 
Ich bringe eine Bewegung in Gang und sage zur Gemeinde: Seht zu, wie Ich sie zusammenführe. Seht zu, wie Ich in den kommenden Tagen diejenigen zusammenführe, die hören wollen, die befreit werden wollen und die sich ausdrücken wollen. Ich habe eine Bewegung, die Ich im Namen Jesu heilen werde. So wie Ich sie zu Meinem Sohn zog, als er auf dem Berg lehrte, habe Ich eine Bewegung, die Ich gerade vorbereite, um sie zu versammeln.
 
Die Religion hat die Kraft der Gabe der Zungenrede an sich gerissen, und in dieser Zeit bringe Ich diese Gabe hinaus aus der Gemeinde. Wenn diese Gabe ausgeübt wird, wird sie den Himmel auf die Erde herabbringen, und Mein Volk wird übernatürliche Weisheit erlangen. So wie ihr gelernt habt, in welcher Reihenfolge ihr die Zungenrede in der Gemeinde ausüben sollt, werdet ihr auch wissen, in welcher Reihenfolge ihr sie außerhalb der Gemeinde ausüben sollt. Die Zungenrede wird ausgelegt werden, und man wird sie spüren – sie wird eine Atmosphäre der Wunder und Heilungen schaffen. Zungenrede und Auslegung werden die Reihenfolge umkehren, die Ich festgelegt habe, wonach Apostel und Propheten an erster Stelle stehen; die Zungenrede wird eine ganz neue Bewegung hervorbringen und bewirken, dass die Evangelisten und Wunderheiler losbrechen.
 
Ich werde euch diese Woche befördern. Ihr werdet vom Stillen dazu übergehen, festere Nahrung zu euch zu nehmen, denn Ich brauche Menschen, die wissen, wie man in den kommenden Tagen „den Kampf aufnimmt“. Dies ist eine Zeit, in der Ich euch in neuen Methoden der Kampfführung schulen werde, und ihr werdet nicht nur den Kampf aufnehmen, sondern auch siegreich sein. Ihr bahnt einen Weg, nicht nur, um den Menschen Regen und Erquickung zu bringen, sondern ihr bahnt einen Weg, um verborgene Vorratskammern zu öffnen. Ich erschüttere Schwellen, an denen bisher undurchdringliche Mächte standen. Ich bin der HERR über die Schwellen der Erde, und Ich werde jede Schwelle erschüttern, die sich Mir entgegenstellt. Ich bin der allmächtige Gott, und Ich werde handeln, wie Ich es für richtig halte.
 
Ich rufe die Erschütterer und die Wegbereiter der Bewegung. Ich bin dabei, alles zu erschüttern, was erschüttert werden kann. Ich brauche diejenigen, die mit Mir erschüttern, die sich nicht zurückhalten. Wenn sie sehen, wie Ich mich bewege, um ein Bauwerk zu erschüttern, werden sie ihre Stimme, ihre Bewegung, ihre Energie zu dem hinzufügen, was Ich erschüttere; denn es muss erst erschüttert werden, bevor es sich bewegen kann. Ich rufe euch dazu auf, jene Dinge aus dem Weg zu räumen, die Meine Ressourcen zurückgehalten haben, die Meine Herrlichkeit zurückgehalten haben und die Meinen Geist zurückgehalten haben. Dies ist die Zeit, in der Ich erschüttere, erschüttere und erschüttere, und Ich rufe die Erschütterer und die Wegbereiter der Bewegung dazu auf, mit Mir zu kommen.“ (Chuck D. Pierce, Keith Pierce, Amman Beeftu, Anne Tate, Linda Heidler)
 
Gottes Segen,
 
Chuck D. Pierce

Uns darf bewusst sein, dass eine von Gott vorherbestimmte Herrlichkeit für uns als sein Volk existiert, die noch in unserer Zukunft liegt. Diese gilt es im Voranschreiten im geistlichen Kampf aus den Händen Gottes in Empfang zu nehmen und mit der Gewalt bzw. Kraft des Glaubens in unserer Kultur, in der wir sind, zu etablieren.
 
Die uns unbekannte Herrlichkeit
 
Es handelt sich um eine uns noch unbekannte Facette der Herrlichkeit. Während wir ihr begegnen, findet diese Resonanz in uns. Diese Begegnung mit der noch unbekannten Herrlichkeit Gottes, die sich aus unserem Voranschreiten im geistlichen Kampf und geistlichen Leben ergibt, entspricht dem Prinzip aus 5.Mose 20,10-13.
 
5.Mose 21,10-13:
10 Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und der HERR, dein Gott, gibt sie dir in deine Hände, dass du Gefangene von ihnen wegführst, 11 und siehst unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst, 12 so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden 13 und die Kleider ablegen, in denen sie gefangen genommen wurde, und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau (Anm.: Ehefrau) sein.
 
Im Zusammenhang mit der unbekannten Herrlichkeit muss es sich demnach nicht buchstäblich um eine schöne Frau handeln, indem sie lediglich ein Hinweis darauf ist, dass die Herrlichkeit Gottes in Form eines „weiblichen“ Charakterzugs, unseren Auftrag offenbart. Dieser besteht darin dabei behilflich zu sein, den HERRN in seiner Autorität als König zu repräsentieren.
 
Gott möchte, dass wir die von ihm für uns zugeteilte Herrlichkeit aus dem Lager des Feindes in die Befreiung führen und in unserer Kultur implementieren, indem wir eins mit seiner von ihm für uns vorherbestimmten Gegenwart werden. Doch bevor das geschieht, kommt es zu einer Konfrontation mit unserem Herzen, ob wir mit seiner Herrlichkeit ehrbar umgehen, oder sie lediglich als Mittel zum Zweck sehen (vgl. Philipper 2,3 i.V.m. 1.Petrus 5,5b).
 
Philipper 2,3:
3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, …
 
1.Petrus 5,5b:
… 5b Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
 
Das „Tätigwerden“ der Herrlichkeit
 
Sobald die Herrlichkeit in unserem Haus (Anm.: näheren Umfeld, Autoritätsbereich) ist, wird sie beginnen tätig zu werden, indem sie uns das biblische Prinzip der Zeit der geistlichen Abnahme, die zur wahren geistlichen Zunahme führt, offenbart (vgl. 5.Mose 21,12-13a i.V.m. Johannes 3,30).
 
5.Mose 21,12-13a:
…,12 so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden 13a und die Kleider ablegen, in denen sie gefangen genommen wurde, …
 
Johannes 3,30:
30 Er [Anm.: Jesus Christus] muss wachsen, ich [Anm.: Johannes der Täufer] aber muss abnehmen.
 
Die Herrlichkeit im Haus, also unserem Lebensumfeld hat zur Folge, dass sich der Standard des Wortes Gottes immer mehr etabliert und die Herrlichkeit fällt. Hierbei geht es um ein Abschließen von Zeit bzw. Zeitabschnitten, die zu einem Neuanfang der Herrlichkeit Gottes in unserem Leben führen und mit unserer Königreichskultur verknüpft ist, was die abgeschnittenen Haare, Nägel und das Ablegen der Kleider repräsentieren. Es ist die Herrlichkeit, die die Gegenwart der Kraft des Wortes Gottes durch ihre „Nacktheit“ offenbart (vgl. Hebräer 4,12-13).
 
Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
 
Die zunehmende Dynamik der Herrlichkeit im Jahr und der Monate
 
Der HERR bringt uns darin mit der Dynamik seiner Herrlichkeit des Jahres und der Monate nach seinem Standard in Berührung. Deshalb ist es wichtig, die Präsenz seiner Herrlichkeit im Glauben anzunehmen und ihr näherzukommen. Dabei sollten wir uns nicht von der Kommunikation vergangener Zeiten bestimmen lassen, sondern in neuer Weise in inniger Gemeinschaft mit seiner Gegenwart vorangehen.
 
Diese Herrlichkeit Gottes aus dem Bereich der Facette von „JAHWE – ZEBAOTH“ (Anm.: der HERR der Heerscharen) kommt dem männlichen würzigen Duft eines Parfums auf einem menschlichen Körper gleich. Die Verbindung zwischen Gott und seiner Herrlichkeit ähnelt der Stellung der ersten von Gott erschaffen Frau (Anm.: später nach dem Fall Eva genannt), die er aus der Seite Adams bildete und ihm als Gehilfin zur Seite stellte, um Adam zu umgeben (vgl. 1.Mose 2,18).
 
1.Mose 2,18:
18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.
 
Eva war eine unterstützende Kraft für ihren Mann mit dem Ziel, ihn in einer größeren Autorität zu repräsentieren. Die Frau ist dementsprechend eine Ergänzung zur Stärke, Kapazität und Fähigkeit des Mannes, die zu einer größeren und einheitlichen Schönheit als auch Repräsentation beiträgt. In diesem Zusammenhang liegt ein Schwerpunkt auf den Bibelstellen aus Sprüche 12,4a und Sprüche 31,10, wo es um die tüchtige Ehefrau geht, die die Krone ihres Mannes ist und noch edler als Perlen an Wert.
 
Sprüche 12,4a:
4a Eine tüchtige Frau ist ihres Mannes Krone; …
 
Sprüche 31,10:
10 Wem eine tüchtige Frau beschert ist, die ist viel edler als die köstlichsten Perlen.
 
Das bedeutet auch, dass es in erster Linie nicht um ihr Aussehen geht, sondern um den Wert, den sie als neue Herrlichkeit im Inneren trägt, der eine Zeit von Liebe umfasst, in die wir zum späteren Zeitpunkt gelangen sollen. Erst wenn wir ihren Umstand von Loslassen, Dankbarkeit für frühere Monate und vergangene Jahre und die neue Gerechtigkeit in Christus für uns akzeptieren, wird es uns leichter fallen mit ihr zusammen zu wachsen.
 
Folglich wird durch die genannten Bibelstellen deutlich, dass diese neue Herrlichkeit Gottes einen unterstützenden Charakter für unsere Zukunft besitzt, die den HERRN in seiner Größe und Autorität repräsentiert sowie auf eine höhere Ebene seiner Gegenwart hinweist.
 
Ihm allein sei die Ehre!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm

Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort dient als Stückwerk und weist auf das biblische Jahr 5787/2027 hin. Wir ermutigen euch über dieses Wort zu beten und mit dem Heiligen Geist zu bewegen, indem wir als Jünger den Plan des Vaters über das kommende Jahr im Gebet tragen.
 
Der 11. September 2026 und das neue biblische Jahr 5787
 
In diesem Jahr treten wir am Abend des 11. September 2026 als Leib Jesu gemeinsam mit dem jüdischen Volk in das neue biblische Jahr 5787 ein, das auch Segenszyklus oder „bürgerliches Jahr“ genannt wird und zur biblischen Zeitrechnung gehört.
 
Der Grund für uns als Leib Christi liegt in der Anerkennung des Wortes Gottes, indem wir als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum eingefügt sind. Darauf basierend ist es für uns in Christus als Volk Gottes bedeutend, indem wir Anteil an der Fettigkeit der Wurzel haben dürfen, an der in ihr liegenden Salbung (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes und die Dekade „Pe“ mit der Ausdrucksweise von Erkenntnis
 
Wir wissen auch gemäß Sacharja 2,12b, dass Israel der Augapfel Gottes ist, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, weshalb es für uns als Christen aus den Völkern von Heiden und Nationen weise ist, wenn wir durch Israel und dessen ewigen Bund mit Gott auf unser Leben sowie Umfeld schauen. So können wir mit den von der Gnade Gottes erleuchteten Augen zuversichtlich mit Jesus Christus als unserem Herrn in unsere Zukunft gehen.
 
Sacharja 2,12b:
… 12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Die von Gott gegebenen Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten hilfreiche Strategien, um unser Leben im Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden zu positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Wir befinden uns zeitlich - parallel zur gregorianischen Zeitrechnung - derzeit im biblischen Zyklus in der Dekade der „80er“, verbunden mit dem hebräischen Buchstaben „Pe“, was unter anderem „Mund” bedeutet. Dieses Jahrzehnt ist mit der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ verknüpft und lässt das in Worten Gesprochene hervorbringen. Außerdem bringt sie Manifestationen der gesprochenen Worte für die weiteren Jahre innerhalb dieses biblischen Jahrzehnts hervor und legt Grundlagen für kommende Zeiten (vgl. Habakuk 2,14 i.V.m. Sprüche 18,21).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Sprüche 18,21:
21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.
 
Gemäß Jesaja 55,10-11 wird für uns als Volk Gottes deutlich, dass jedes Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht, sich auf der Erde manifestiert.
 
Jesaja 55,10-11:
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
 
Der hebräische Buchstabe „Sajin“ und das „Feingold“
 
Dieses biblische Jahr 5787 ist mit dem hebräischen Buchstaben „Sajin“ verknüpft, der den Zahlenwert „7“ trägt und mit einem „gekrönten Schwert“ verbunden ist sowie piktographisch eine „Waage“ darstellt. Darüber hinaus ist das Sajin“ von einem Wurzelwort abgeleitet, das „Ernährung, Lebensunterhalt“ oder „Nahrung“ bedeutet. Die Zahl „7“ weist im biblischen Kontext in ihrer Bedeutung auf „Vollkommenheit, Vervollständigung, heilige Ruhe in Form des Sabbats und Weisheit“ hin (vgl. 1.Mose 2,2-3; Sprüche 9,1).
 
1.Mose 2,2-3:
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
 
Sprüche 9,1:
1 Die Weisheit hat ihr Haus gebaut und ihre sieben Säulen behauen.
 
Der Zahlenwert des Buchstabennamens „Sajin“ beträgt „67“ (Sajin-7, Jod-10, Nun-50) und entspricht darin dem Wert des hebräischen Wortes „bînāh“, was „Einsicht, Verständnis“ bedeutet. (Anm.: Worterklärung entnommen aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „bînāh – Einsicht“ mit der Wortschlüsselnummer: 1025)
 
Aus dem Buchstaben „Pe“ und dem Buchstaben „Sajin“ ergibt sich ein eigenes hebräisches Wort, welches „pās“ ist, und es bedeutet als Wort „Gold, Feingold, gediegenes Gold.“ (Anm.: Worterklärung entnommen aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „pās – Feingold“ mit der Wortschlüsselnummer: 6469)
 
Mit Blick auf die prophetische Bedeutung kann das Wort übersetzt mit „Feingold“ unter anderem auf „Herrlichkeit Gottes“ und „Reichtum des Glaubens“ hinweisen. Es ist der Glaube, der aus der Gemeinschaft mit dem Wort Gottes, also dem Hören des Wortes Gottes kommt (vgl. Römer 10,17 i.V.m. Offenbarung 3,18a).
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Offenbarung 3,18a:
18a Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, …
 
Wie wir aus dem Wort Gottes wissen, ist es die Struktur der Braut bzw. Frau des Lammes in Form des herabkommenden geistlichen Fürstentums als Stadt aus dem Himmel, die aus reinem Gold wie Glas besteht, und aus der die Herrlichkeit Gottes strahlt (vgl. Offenbarung 21,18.21.23).
 
Offenbarung 21,18.21.23:
18 Und ihr Mauerwerk war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. …
21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas. …
23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
 
Die Vision der goldenen Treppe und Gottes Größe
 
Eine unserer Gläubigen innerhalb unserer Dienstgemeinschaft empfing eine Vision, in der sie eine goldene Treppe sah, die sich spiralförmig nach oben bewegte, was mit der Eröffnung eines neuen Zeitzyklus einherging. Auf der Treppe lag ein saphirblauer Teppich, der mit Sternen übersät war, während Muscheln von oben die Treppe herunterfielen. In den Muscheln befand sich jeweils eine strahlende Perle.
 
Durch das Licht der Perlen eröffnete sich ein weiter Bereich, worin ein Tunnel erkennbar wurde, indem sich eine gläubige Person im fahrenden Zug befand und in einen nächsten Bereich gebracht wurde. Dort angekommen stand die Person vor Gott, dem Vater, wobei der Vater in seiner Größe erschien, so dass die Person lediglich den Saum seines Gewands sehen konnte. Dann hob der Vater die Person mit seinem rechten Arm hoch und webte sie in sein Gewand ein. Unter dem Gewand war ein Klingeln zu hören, worauf eine Stille folgte. Danach war der Atem Gottes zu hören, und es war zu erkennen, dass sich alles an diesem Ort durch seinen Atem anfing zu bewegen.
 
Die Größe Gottes wurde daraufhin in Form von schwimmenden Walen erkennbar, die zu einem Fluss überleiteten, wo sich Häuser, andere Gebäude und Mauern befanden.
 
Daraufhin wurde ein großer grüner Baum, der voll von Früchten und Licht war, erkennbar. Aus dem Licht erschien ein Gewand, das vom Wind bewegt wurde. Innerhalb des Gewandes trat eine Tür aus Licht hervor, vor der eine Braut stand. Die Braut wurde in das Licht hineingezogen, während Edelsteine aus der Tür fielen.
 
Auslegung der Vision
 
Es kann darauf hindeuten, dass Gott uns als Söhne und Braut Christi in eine neue geistliche Sphäre innerhalb seiner Zeitzyklen ziehen will, die aus der Ewigkeit auf die temporäre, irdische Zeit einwirken. Als Volk Gottes erwarten uns darin neue erhöhte Zugänge in Form von Eingängen, durch die es gilt mithilfe des Abschließens der Vergangenheit zu gehen, um in einer größeren sowie höheren Herrlichkeit des HERRN stehen zu können.
 
Hierbei dürfen wir die uns von Gott festgelegten Grenzen in Christus Jesus beachten, denn daraus wird unser Auftrag und die darin enthaltene Qualität erst sichtbar. Darüber hinaus liegt der Fokus auf der priesterlichen Bewegung, die mit der engen Beziehung zum Vater verbunden ist, während wir in der Welt leben, aber nicht von dieser Welt sind, indem wir Gebet anwenden (vgl. Johannes 15,19; Johannes 17,15-16; Epheser 6,18).
 
Johannes 15,19:
19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
 
Johannes 17,15-16:
15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
 
Epheser 6,18:
18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen …
 
Wir sind deshalb dazu aufgerufen lebendig im Geist Gottes zu wandeln und uns in das Große, was der HERR für diese und die kommende Zeit hat, hineinführen zu lassen (vgl. 1.Mose 2,7 i.V.m. Johannes 3,8; Johannes 20,22).
 
1 Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
 
Johannes 3,8:
8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.
 
Johannes 20,22:
22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!
 
Das kann für uns mit der Verschiebung eines Auftrags an den neuen Bestimmungort verbunden sein, um den Mund zu öffnen und mit der Weisheit Gottes zu den Menschen zu sprechen. Aus der Nähe zum Heiligen Geist entstehen Beziehungen, Dienste und Wertevorstellungen (Anm.: Häuser, Gebäude, Mauern), die im Einklang mit dem Wort Gottes sind.
 
Diese neuen Beziehungen und gemeinsamen Aufgabenbereiche im Dienst von Gläubigen in der Einheit in der Wahrheit des Wortes Gottes sind gesegnet, so dass es zur Intensivierung in der Identität der Gläubigen in Christus innerhalb der Stämme Israels und der Apostel des Lammes kommt, was den einen neuen Menschen in Christus umfasst (Anm.: Edelsteine; vgl. 2.Mose 28,15-21 i.V.m. Offenbarung 21,14.19-20; Epheser 2,13-16).
 
2.Mose 28,15-21:
15 Die Brusttasche für die Losentscheidungen sollst du wie den Priesterschurz machen, kunstreich gewirkt, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand.
16 Viereckig soll sie sein und doppelt gelegt; eine Spanne soll ihre Länge sein und eine Spanne ihre Breite.
17 Und du sollst sie besetzen mit vier Reihen von Steinen. Die erste Reihe sei ein Sarder, ein Topas und ein Smaragd, 18 die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant, 19 die dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst, 20 die vierte ein Türkis, ein Onyx und ein Jaspis; in Goldgeflecht sollen sie gefasst sein.
21 Zwölf sollen es sein in Siegelstecherarbeit nach den Namen der Söhne Israels, dass auf jedem ein Name stehe nach den zwölf Stämmen.
 
Offenbarung 21,14.19-20:
14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. …
19 Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.
 
Epheser 2,13-16:
13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
 
Abschließend im Zusammenhang mit der geschilderten Vision und ihrer Bedeutung kann es sich um einen geistlichen Reifeprozess handeln, in dem wir als Heilige in Christus aufgerufen sind in einem größeren Verständnis der Priesterschaft in unserem HERRN Jesus Christus einzutreten:
 
  • in seinen festgelegten Grenzen,
  • in die neue von Gott vorbereitete Zeit,
  • in eine tiefere Nähe zum Vater,
  • in das von Gott vorbereitete Große,
  • in neue Beziehungen mit Heiligen,
  • und darin zu wandeln sowie die Worte der Weisheit zu sprechen, die der HERR eingibt.
Dabei wird es im Glauben erforderlich sein, dass wir mit einem reinen Herzen die Worte des HERRN aussprechen, so dass andere Menschen in eine neue Qualität des Glaubens eintreten oder in Berührung damit kommen (vgl. Psalm 12,7 i.V.m. Offenbarung 3,18a).
 
Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.
 
Offenbarung 3,18a:
18a Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, …
 
Es ist die Weisheit und Einsicht Gottes, die ihre Worte in der Öffentlichkeit vor den Menschen durch die Ekklesia erklingen lassen, um in eine neue Qualität seines Wortes und des daraus resultierenden Glaubens zu treten. Menschen werden sich öffnen für die Tiefen der Aussagen Gottes (vgl. Hebräer 4,12-13 i.V.m. Sprüche 8,1-3.19).
 
Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der
Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
 
Sprüche 8,1-3.19:
1 Ruft nicht die Weisheit, und lässt nicht die Klugheit sich hören? 2 Öffentlich am Wege steht sie und an der Kreuzung der Straßen; 3 an den Toren am Ausgang der Stadt und am Eingang der Pforte  ruft sie: …
19 Meine Frucht ist besser als Gold und feines Gold, und mein Ertrag besser als erlesenes Silber.
 
Die Mahnung der Weisheit Gottes und die sieben Säulen
 
Deshalb ist es für uns als Jünger erforderlich, dass wir der Mahnung der Weisheit Gottes, die von oben kommt, aufmerksam zuhören und unter die Auswirkung ihrer Ausgießung gelangen (vgl. Sprüche 1,23 i.V.m. Jakobus 3,17).
 
Sprüche 1,23:
23 Kehrt euch zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will über euch strömen lassen meinen Geist und euch meine Worte kundtun.
 
Jakobus 3,17:
17 Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei.
 
Erst die Weisheit Gottes ermöglicht uns, das Verständnis der Zeiten gemäß dem ewigen Zeitplan Gottes aus einer höheren geistlichen Perspektive zu verstehen. Die Weisheit von oben geht über bloßes rationales Denken und reines Wissen hinaus, indem sie das Herz adressiert und in ihrer Wahrheit umfasst. Es heißt, wie bereits erwähnt, dass die Weisheit Gottes ihren Bereich von Beziehung und Gemeinschaft in Form eines Hauses in der Präsenz des gekrönten Wortes in Form von sieben bearbeiteten Säulen gebaut hat.
 
Es ist ebenso die Weisheit Gottes, die die Wahrheit des Wortes in uns gemäß dem Willen des himmlischen Vaters im richtigen Verständnis angleicht. Das Wort Gottes ist in seinem Ursprung rein, jedoch bewirkt es in uns erst einen Läuterungsprozess, der uns dabei hilft, die Wahrheit mehr und mehr richtig zu erkennen. Dieser Prozess der Heiligung dient uns darin, um in der herrlichen Freiheit der Söhne Gottes als Erlöste leben zu können, wofür Christus gelitten hat (vgl. Psalm 12,7 i.V.m. Johannes 8,31-32; Römer 8,21).
 
Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.
 
Johannes 8,31-32:
31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
 
Römer 8,21:
… 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder [Anm.: Söhne] Gottes.
 
Der behauene Zustand der Säulen kann dem eines kunstvoll gearbeiteten Schnitzwerks entsprechen, in der jeder Säule ein bestimmtes Muster hinzugefügt wird. Dadurch befindet sich die strukturelle Qualität der Säulen in einem edleren Zustand und somit auf einem höheren Niveau als zuvor.
 
Wenn wir der göttlichen Weisheit in unserem Leben noch viel mehr Raum als bisher geben, werden wir dazu aufgefordert unser entwickeltes Wissen zurückzustellen, damit die hervorgebrachte Wahrheit durch Gottes Weisheit in uns zunehmen kann (vgl. Johannes 3,30).
 
Johannes 3,30:
30 Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.
 
Es ist diese Gemeinschaft mit der Weisheit von oben, die mit der festen Speise verbunden ist und sich auf dem Opfer Jesu – dem gekreuzigten, auferstandenen und ewig regierenden König gründet. Ihr Opfer ist mit dem Bereich der reifen Heiligen verknüpft, die geübte geistliche Sinne haben und Gutes sowie Böses unterscheiden können. Es sind nämlich Schafe, nicht Lämmer, die seine Stimme hören und Jesus Christus als Hirten folgen (vgl. vgl. Sprüche 9,1-3; Johannes 10,27 i.V.m. Hebräer 5,14).
 
Sprüche 9,1-3:
1 Die Weisheit hat ihr Haus gebaut und ihre sieben Säulen behauen.
2 Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt und ihren Tisch bereitet 3 und sandte ihre Mägde aus, zu rufen oben auf den Höhen der Stadt: …
 
Johannes 10,27:
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; …
 
Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.
 
Es ist die Weisheit von oben, die eine neue Dynamik von offenbarender Wahrheit hervorbringt, die mit dem Liebesmahl des Lammes Gottes am Tisch in Form seines Fleisches und Blutes verknüpft ist, die sich im sichtbaren Bereich als Brot und Wein offenbaren. Es geht um unsere Identifikation mit Jesus Christus als dem einzigen Weg uns zu erlösen und keine Gerechtigkeit außerhalb von ihm zu begehren (vgl. Johannes 6,51-56).
 
Johannes 6,51-56:
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
52 Da stritten die Juden untereinander und sagten: Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben?
53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.
55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.
 
Das vollendete Werk und die Ruhe
 
Darüber hinaus wird die Zahl „7“ erstmalig in 1.Mose 2,2-4 mit dem Schabbat, dem Tag der Ruhe Gottes genannt, wo Gott seine Zeit gegenüber seinen Geschöpfen widmete und den Menschen zuerst in die Gegenwart seiner Ruhe eintreten ließ, um ihn aufatmen zu lassen.
 
1.Mose 2,2-4:
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
4 So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden.
 
Wir sind demnach ermutigt Projekte zur Vollendung bzw. zu einem guten Abschluss zu bringen, um in eine neue Qualität von Ruhe einzutreten. Das hebräische Wort für „ruhen - nûaḥ“ in Form von „sich niederlassen“ ist ebenfalls mit der Bewegung des Heiligen Geistes in Form einer Taube verbunden, der über der „Sohnschaft Gottes“ herabkam und sich auf Jesus Christus niederließ (vgl. Lukas 3,22 i.V.m. Johannes 1,32).
 
Lukas 3,22:
… 22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
 
Johannes 1,32:
32 Und Johannes bezeugte und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm.
 
Somit steht die Ruhe Gottes mit der göttlichen Vater- und Sohnschaft in Verbindung, aus der wir als Gläubige jeden Tag Kraft schöpfen, um sein Königreich weiter expandieren zu lassen. Diese Kraft kommt durch die Gegenwart des Heiligen Geistes zustande, so wie es in Jesaja 11,2 beschrieben ist.
 
Jesaja 11,2:
2 Auf ihm wird ruhen [Anm.:  hebr. nûaḥ] der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
 
Das Beispiel der Taufe von unserem HERRN Jesus offenbart und unterstreicht die Wichtigkeit, dass der Geist auf uns ruhen sollte. Das ist es, was uns befähigt in der Kraft des Heiligen Geistes zu wandeln, um die nächsten Projekte im Auftrag des HERRN umzusetzen.
 
Das biblische Jahr 5787 birgt somit das Potenzial in sich, in der Sohnschaft Gottes sowie in der Identität und Autorität Jesu Christi zuzunehmen. Sein Wort kann in dieser Zeit einen Übergang von einer Facette der Vaterschaft Gottes zu einer anderen Facette der Sohnschaft Gottes beinhalten oder sich uns durch einen anderen Menschen offenbaren.
 
Der Sabbat beziehungsweise die Zeit der Ruhe steht allegorisch für die Begegnung eines Menschen mit seinem himmlischen Vater, in der er ein Maß an Lehre und Geist empfängt, um die Absicht des himmlischen Vaters weiterzutragen und diese auf einer höheren Ebene als zuvor im natürlichen Bereich oder praktisch im Alltag zu etablieren.
 
Aus dieser Vollkommenheit, repräsentiert durch die Zahl „7“ sind wir aufgerufen im anbetenden Lebensstil voranzugehen und auf einer höheren Ebene der Erkenntnis in Ehrerbietung zu wandeln.
 
Der anbetende Lebensstil
 
Dieser Wandel in Ehrerbietung und Anbetung vor dem heiligen Gott umfasst unsere ehrliche Hingabe als ein lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer (vgl. Römer 12,1).
 
Römer 12,1:
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
 
Der anbetende Lebensstil beinhaltet nicht nur das Singen von Lobliedern oder das Musizieren mit einem Instrument zur Ehrerbietung Gottes zu einer bestimmten Zeit in der Woche oder im Monat, sondern er gründet auf unserem täglichen Leben in Recht und Gerechtigkeit in Christus Jesus. Dem Ausdruck von Dankbarkeit dem HERRN gegenüber und die Freude am bzw. im HERRN kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu (vgl. vgl. Amos 5,23-24; Psalm 100,4 i.V.m. Nehemia 8,10b).
 
Amos 5,23-24:
23 Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören!
24 Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.
 
Psalm 100,4:
4 Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!
 
Nehemia 8,10b:
… 10b Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.
 
Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2027
 
Die Herrnhuter Jahreslosung für das gregorianische Kalenderjahr 2027 ist aus Jesaja 41,10a worin es heißt:
 
„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott.“
 
Anhand der eben genannten Bibelstelle wird für uns deutlich, dass wir dazu aufgefordert sind mit Gott, der Geist ist, voranzugehen und in seiner Liebe zu leben, in der wir Ängste und Sorgen ablegen. Das hat zur Folge, dass wir furchtlos die Werke tun, die uns Gott, der himmlische Vater in dieser und der kommenden Zeit aufträgt zu tun (vgl. Johannes 4,24a; 1.Johannes 4,18a i.V.m. Johannes 5,19).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
1.Johannes 4,18a:
18a Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; …
 
Johannes 5,19:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
 
Möge dieses biblische Jahr 5787 ein Jahr des geistlichen Feingoldes werden, geprägt von unserer Aufrichtigkeit im Wandel in der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes und von Furchtlosigkeit, die aus dem Leben in der Liebe Gottes sowie aus seiner Ruhe resultiert und echt ist.
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5787,
 
Daniel & Tina Glimm mit dem Team von CRAZYCHRISTIANS