Der biblische Monat Schebat

Schebat – Der Monat des Stabes
 
Der biblische Monat „Schebat“ ist der elfte Monat des biblischen Kalenders und bedeutet übersetzt „Stamm“ bzw. „Stab, Stock, Rute, Zepter“. Dieser Monat ist mit dem Stamm „Ascher“ verbunden.
 
Anhand der Monatsbedeutung wird das Prinzip der Führung, Erziehung und Regierung Gottes deutlich (vgl. Psalm 23,4 i.V.m. Sprüche 13,24), die eng mit großer Freude einhergeht, da der hebräische Name „Ascher“ mit „Glückseligkeit“ übersetzt wird.
 
Ascher war der achte Sohn Jakobs und zweite Sohn von Leas Magd „Silpa“, deren Name „Schale, Schüssel, Muschel“ bedeutet.
 
Die Stellung von Ascher als achter Sohn Jakobs sowie der Name seiner Mutter Silpa offenbaren uns Schebat als eine Zeitphase, in der ein neuer Tag voller Freude erwartet werden kann (vgl. Nehemia 8,10).
 
Nehemia 8,10:
10 Darum sprach er zu ihnen: Geht hin und esst fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet davon auch denen, die nichts für sich bereitet haben; denn dieser Tag ist heilig unserm Herrn. Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.
 
Mit dem Zeitfenster des Stammes Ascher kommt ein Prinzip der Freude, das wie eine geistliche Systematik wirkt und in Psalm 1,1-2 offenbart wird.
 
Psalm 1,1-2:
1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust (Anm.: Freude) am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
 
Das Wort „gesegnet“ in Psalm 1 ist das hebräische Wort אֶשֶׁר – `äšär“ und ist eng verwandt mit dem Namen von Ascher – אָשֵׁר.
 
Die geistliche Dimension von Ascher ist damit verbunden, den Weg der Gerechtigkeit zu gehen, indem man seine Freude an der „Thora“ des HERRN hat und sie verinnerlicht.
Es war der Stamm Ascher, der von Mose auf die Weise gesegnet wurde, dass „Freude“ in Verbindung mit dem „am meisten gesegnet zu sein“ erwähnt wurde (vgl. 5.Mose 33,24).
 
5.Mose 33,24 (Rev. Elberfelder Bibel):
24 Und für Asser sprach er: Mehr als die andern Söhne sei Asser gesegnet! Er sei der Liebling seiner Brüder, er tauche in Öl seinen Fuß!
 
Das bedeutet, dass der Segen von Ascher „gleichbedeutend ist mit dem gesegnetsten aller Söhne Israels, demjenigen, der vom HERRN besonders begünstigt wurde“ (Anm.: kursiv zitiert nach Keil & Delitzsch Kommentar zum Tenach/Altes Testament).
 
Ascher ist der letzte Stamm, den Mose segnete, und ist ein Zeichen dafür, dass der HERR das Beste für den Schluss aufbewahrt hat, was die „Fähigkeit“ der Freude, des Glücks und der Wonne umfasst. Diese durchdringt die Luft – den Geist, das Wasser – die Seele, und die Erde – den Körper, und ist die Freude des HERRN, die mit Stärke verbunden ist (vgl. Nehemia 8,10b).
 
Nehemia 8,10b:
… 10b Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.
 
Die Freude am HERRN ist ein wichtiges Attribut, um Atmosphären umzuschreiben.
Das wird durch das Gleichnis von den verlorenen Söhnen deutlich (vgl. Lukas 15,21-32).
 
Aus diesem Gleichnis geht hervor, dass ein Knecht, der sich freut, zu einem Sohn gemacht wird, und ein freudiger Knecht ist mehr als Söhne (vgl. Lukas 15,19.21-24).
 
Lukas 15,19.21-24:
19 Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! …
21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.
22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet es; lasst uns essen und fröhlich sein!
24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.
 
Das erste Zeichen der Herrlichkeit Jesu und das Brot des Lebens
 
Kana in Galiläa, wo Jesus das Wasser in Wein verwandelte, lag im Erbteil des Stammes Ascher (vgl. Josua 19,24.28 i.V.m. Johannes 2,1-11).
 
Josua 19,24.28:
24 Das fünfte Los fiel auf den Stamm Asser für seine Geschlechter. …
28 Abdon, Rehob, Hammon, Kana bis nach Sidon, der großen Stadt, …
 
Johannes 2,1-11:
1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was geht es dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten es, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
 
Dieses Gebiet war auch der Ort, an dem Jesus sich als das „Brot des Lebens“ offenbarte (vgl. Johannes 6,22-59).

Wir sollten zulassen, dass Gott unsere Beziehung zu Jesus Christus auf eine höhere Ebene hebt (Anm.: Hochzeit zu Kana => Bundesbeziehung durch Jesu Blut als Ausdruck der Liebe des himmlischen Vaters), so dass wir auf neue Weise von seiner Herrlichkeit umgeben sind, um das Wort Gottes besser zu verstehen und seine Kraft freizusetzen.
 
Die Bedeutung liegt auf dem Wein, der die Liebe des Vaters durch das vergossene Blut Jesu widerspiegelt, um uns in das Reich des Königs und Priesters, repräsentativ für göttliche Regierung und Verwaltung durch göttliche Beziehung zum HERRN zu stellen. Erst in dieser Position werden wir durch die sieben Geister Gottes ausgebildet (vgl. Offenbarung 1,5-6 i.V.m. Offenbarung 4,5).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Offenbarung 4,5:
5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.
 
Darüber hinaus kann Wasser für Kälte und eine niedrigere Gefühlsebene stehen, während Blut auch Wärme in Form von Liebe, Begeisterung und Vitalität repräsentiert. Es ist daher erforderlich, dass wir unsere Begrenzungen überwinden, indem wir uns durch das Eingreifen Jesu Christi durch den Heiligen Geist innerlich verwandeln lassen, um die Liebe Gottes und sein ewiges Leben zu offenbaren (vgl. Johannes 3,16).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Ascher und seine gegebene Gunst
 
Ascher ist verbunden mit reicher Nahrung, Gunst und dem gesalbten sowie sicheren, kühnen Wandel mit dem HERRN (vgl. 1.Mose 49,20).
 
1.Mose 49,20:
20 Assers Brot wird fett sein, und er wird leckere Speise wie für Könige geben.
 
Dieser persönliche Segen für Ascher durch seinen Vater Jakob bedeutet für uns heute, dass wir geistlich wachsen sollten, um befähigt zu werden, solidere geistliche Nahrung zu erhalten, d.h. mit geisterfüllten Botschaften für diese Zeit ausgestattet zu sein, um sie mit den Heiligen zu teilen, die ihnen helfen, in ihrem jeweiligen Autoritätsbereich zu herrschen (vgl. Hebräer 5,14).
 
Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.
 
Es ist wichtig zu wissen, wie man „Nahrung“ auf der Grundlage der dreifachen Schnur des Glücks, der Freude und der Wonne bereitstellt (vgl. Römer 14,17).
 
Römer 14,17:
17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.
 
Das bedeutet, dass die „Nahrung“ des Reiches Gottes Gerechtigkeit, Friede und Freude ist. Diese drei Eigenschaften machen das Brot der Engel aus (vgl. Psalm 78,25).
 
Psalm 78,25:
25 Brot der Engel aßen sie alle, er sandte ihnen Speise in Fülle.
 
Die korporative Segnung des Stammes Ascher durch Mose (vgl. 5.Mose 33,24-25) steht für uns heute für den Weg unter dem Segen unseres himmlischen Vaters, um die Geheimnisse der Blitze Gottes zu offenbaren.
 
5.Mose 33,24-25:
24 Und über Asser sprach er: Asser ist gesegnet unter den Söhnen. Er sei der Liebling seiner Brüder und tauche seinen Fuß in Öl.
25 Von Eisen und Erz sei der Riegel deiner Tore; dein Alter sei wie deine Jugend!
 
Das hebräische Wort für „zu segnen“ ist „bārak“ und steht für „mit der Kraft der Salbung ausstatten“. (Anm.: Worterklärung zu dem Wort „bārak – segnen“ mit der Wortschlüsselnummer 1309 entnommen aus der Elberfelder Studienbibel)
 
Kraft in Verbindung mit der Gegenwart Gottes ist ein Blitz. Und man kann sagen, dass es sich bei einem Blitz Gottes um „verherrlichtes Feuer“ handelt, da dieses mit Kraft und Schnelligkeit einhergeht.
 
Es ist das Feuer Gottes, das verzehrt, und der Blitz Gottes, der hingegen befähigt und beschleunigt, um zur rechten Zeit an den bestimmten Ort des himmlischen Vaters zu gelangen (vgl. 5.Mose 5,24; Hebräer 12,29; Matthäus 24,27.36)!
 
5.Mose 5,24:
… 24 und spracht: Siehe, der HERR, unser Gott, hat uns sehen lassen seine Herrlichkeit und seine Majestät, und wir haben seine Stimme aus dem Feuer gehört. Heute haben wir zwar gesehen, dass Gott mit Menschen redet und sie am Leben bleiben.
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Matthäus 24,27.36:
27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. …
36 Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
 
Hanna, die Prophetin aus dem Stamm Ascher
 
Als Jesus Christus in Israel als neugeborenes Kind auf die Erde kam, war es die alte Prophetin Hanna aus dem Stamm Ascher, die den HERRN Jesus Christus erwartete und ihn sofort durch ihre prophetische Salbung erkannte, als seine Eltern ihn in den Tempel brachten, wo sie sich aufhielt.
Dies ist ein Zeichen für die Übereinstimmung des Prophetentums mit der Sohnschaft und der Vater- bzw. Elternschaft (vgl. Jesaja 60,1).
 
Jesaja 60,1:
1 Mache dich auf, werde licht (Anm.: Prophetentum); denn dein Licht kommt (Anm.: Sohnschaft), und die Herrlichkeit des HERRN (Anm.: Vaterschaft, Elternschaft) geht auf über dir!
 
Hanna verkündete Jesus Christus als den HERRN denjenigen, die offene Augen hatten und auf die Erlösung Jerusalems warteten (vgl. Lukas 2,36-38).
 
Lukas 2,36-38:
36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser; die war hochbetagt. Sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt, nachdem sie geheiratet hatte, 37 und war nun eine Witwe an die vierundachtzig Jahre; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
38 Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
 
Für uns heute bedeutet es, dass wir in der Gegenwart unseres himmlischen Vaters in seinem Sohn Jesus Christus sein sollten, die der Tempel der Braut als Regierungssphäre sind (vgl. Offenbarung 21,22).
 
Offenbarung 21,22:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
 
Damit erwarten bzw. übertragen wir die Manifestation im irdischen Bereich, die wir geistig im ewigen Bereich sehen, damit der zugewiesene Regierungsbereich – Jerusalem – von falscher Herrschaft gereinigt wird, um die Erlösung durch den ewigen König der Könige, der Jesus Christus ist, zu empfangen (vgl. Offenbarung 17,14; Offenbarung 19,16).
 
Offenbarung 17,14:
14 Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.
 
Offenbarung 19,16:
… 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand (Anm.: das Wirken in der göttlichen Regierungssalbung in Jesus Christus) und auf seiner Hüfte (Anm.: der Wandel in der göttlichen Verheißung in Jesus Christus): König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Das neue Jahr der Bäume
 
Der 15. Schebat (Anm.: „Tu biSchwat“) ist der Tag des Neujahrs der Bäume in diesem Monat.
 
So wie die Schöpfung des Menschen ein neues Jahr hat, das in Tischri/Ethanim beginnt, so haben auch die Bäume ein neues Jahr, das am 15. des Schebat beginnt. Der Grund dafür ist, dass Gott die Bäume an einem anderen Tag, dem 3. Tag, erschuf als Adam.
 
Gott gab auch den Bäumen eine Zeit, um zu ruhen und zu blühen. Das wird durch die Schriftstelle in 3.Mose 19,23-25 deutlich.
 
3.Mose 19,23-25:
23 Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt, von denen man isst, so lasst ihre ersten Früchte stehen, als wären sie unrein wie Unbeschnittene. Drei Jahre lang sollt ihr die Früchte als unrein ansehen, dass ihr sie nicht esst; 24 im vierten Jahr sollen alle ihre Früchte unter Jubel dem HERRN geweiht werden; 25 erst im fünften Jahr sollt ihr die Früchte essen, damit ihr künftig umso reicheren Ertrag einsammelt; ich bin der HERR, euer Gott.
 
Die Bäume feiern ihr Neujahrsfest viel später als wir, weil die Regenzeit in Israel zu Sukkot, dem Laubhüttenfest beginnt. Es dauert vier Monate, bis der Regen das gesamte Land erreicht hat. Erst dann haben die Bäume genügend Nahrung für die kommende Zeit und können ihre Früchte tragen.
 
Heilige als Bäume
 
Es ist auch wichtig zu verstehen, dass wir als Heilige wie Bäume im geistlichen Bereich sind, die an den Wasserbächen gepflanzt sind, die aus dem Thronsaal Gottes fließen (vgl. Psalm 1,1-3; Jeremia 17,7-8).
 
Psalm 1,1-3 (Anm.: persönlicher Segen für diejenigen, die heilig/geweiht/abgesondert für den HERRN leben und eine freudige Beziehung zu Gott haben):
1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.
 
Jeremia 17,7-8 (Anm.: persönlicher Segen für diejenigen, die aus dem Glauben leben):
7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist (vgl. Hebräer 11,1).
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
 
Gott hat uns an seinen Fluss gepflanzt, damit wir die Geheimnisse seiner Höhe empfangen können, indem wir ein ergebenes und demütiges Herz ihm gegenüber haben (Anm.: ein Fluss hat seine Quelle in der Höhe; vgl. Offenbarung 22,1-2).
 
Offenbarung 22,1-2:
1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; 2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
 
Die dreifache Helix Gottes
 
Diese Bäume des Lebens sind mit uns als Söhne Gottes verbunden, die in der dreifachen göttlichen Helix - der DNA Gottes - wirken.
Seine Helix ist die Helix des Lebens, die dreisträngig ist.

Jesus Christus ist der dritte aktivierte Strang in unserem Leben, da wir wiedergeboren wurden und er uns befähigt hat, ständig von der Gegenwart des ewigen Gottes zu trinken, um ewige Frucht hervorzubringen und zu tragen.
 
Die aktivierte DNA des Lebens durch JesusChristus in unserem Herzen ist die ewige Aufzeichnung Gottes in unserem Leben, die wir manifestieren, während wir in unserer Berufung als seine Söhne wandeln (vgl. Psalm 139,15-16 i.V.m. Jeremia 1,5; Epheser 2,10).
 
Psalm 139,15-16:
15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
 
Jeremia 1,4-5:
4 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 5 Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.
 
Epheser 2,10:
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
 
Erlaube Jesus Christus, zu dir zu sprechen und deinen „Berg“ zu erheben
 
Es ist wichtig, dass wir Jesus Christus erlauben, uns zu antworten, wenn wir das Gefühl haben, dass eine Frucht in unserem Leben fehlt. Dieser geistliche Zustand ist ein Zustand, in dem wir uns in unserem Inneren nicht wirklich zufrieden fühlen.
 
Wir sollten Jesus Christus, dem Gekreuzigten, Auferstandenen und Lebendigen erlauben auf unsere gegenwärtige geistliche Situation zu antworten, wie er es mit dem Feigenbaum tat (vgl. Markus 11,12-14.19-22).
 
Markus 11,12-14.19-22:
12 Und am nächsten Tag, als sie von Betanien weggingen, hungerte ihn.
13 Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da ging er hin, ob er etwas darauf fände. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit für Feigen.
14 Da fing Jesus an und sprach zu ihm: Nun esse niemand mehr eine Frucht von dir in Ewigkeit! Und seine Jünger hörten das. …
19 Und abends gingen sie hinaus vor die Stadt.
20 Und als sie am Morgen an dem Feigenbaum vorbeigingen, sahen sie, dass er verdorrt war bis zur Wurzel.
21 Und Petrus dachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, sieh, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.
22 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott!
 
Diese Situation mit dem Feigenbaum soll uns heute lehren, dass wir eine gewisse Zeit unseres Glaubens loslassen müssen, indem wir es zulassen, dass die Kraft der Antwort Christi unser Innerstes durchdringt. So gehen wir von einem normalen Status eines „guten Gläubigen“ (Anm.: Sündenvergebung, Handauflegung, ...) in die Auferstehungsstruktur und Reife über, die das Regieren aus dem Reich Gottes auf Erden umfasst (vgl. Hebräer 6,1-3).
 
Hebräer 6,1-3:
1 Darum wollen wir jetzt lassen, was am Anfang über Christus zu lehren ist, und uns zum Vollkommenen wenden; wir wollen nicht abermals den Grund legen mit der Umkehr von den toten Werken, mit dem Glauben an Gott, 2 mit der Lehre vom Taufen, vom Händeauflegen, von der Auferstehung der Toten und vom ewigen Gericht.
3 Das wollen wir tun, wenn Gott es zulässt.
 
Durch den Zugang Jesu Christi (Anm.: die Antwort Gottes auf unsere gegenwärtige Situation) verlassen wir eine Glaubensebene, um auf eine höhere Glaubensebene zu gelangen und in einem verklärten - auferstandenen - Machtstatus zu regieren. Es geht um den Berg unserer gegebenen Autorität innerhalb des kristallenen Meeres Gottes (vgl. Markus 11,23-24)!
 
Markus 11,23-24:
23 Wahrlich (Anm.: wenn ihr an Gott glaubt), ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer!, und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen werde, was er sagt, so wird es ihm geschehen.
24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden.
 
Es ist die Dimension des Monats Schebat, die uns in tieferer Freude und Zuversicht befähigt, im Widerstehen gegen das Böse auf höherer Ebene des Glaubens zu wachsen, um unsere Potentiale zu entfalten, die mit der Salbung von Christus einhergehen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm