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Die königliche Nahrung

03.02.2020, Daniel Glimm


In 1.Mose 49,20 wird uns von Ascher, einem der Söhne Jakobs berichtet, der von seinem Vater den spezifischen Segen erhielt, königliche Speise auszuteilen.
 
1.Mose 49,20:
20 Assers Brot wird fett sein, und er wird leckere Speise wie für Könige geben.
 
Da es Königen obliegt zu regieren und das Wort Gottes eine Speise ist (vgl. Matthäus 4,4 i.V.m. Johannes 6,35), möchte ich diese Botschaft dazu gebrauchen, um auf das königliche Wesen Jesu und den Regierungssitz Gottes einzugehen.
 
Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“
 
Johannes 6,35:
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
 
Die höhere Autoritätsebene in Christus
 
Zu bestimmten Zeitfenstern treten wir als Volk Gottes mit Jesus Christus in Bereiche ein, in der sich Jesus Christus in einer höheren Autoritätsebene offenbart. Diese Offenbarung erfordert von uns verantwortlichen Umgang mit den Dingen, die uns offenbart werden. Daraus resultiert, dass wir uns verantwortlich entsprechend der gemachten Offenbarung über Christus Jesus voranbewegen.
 
Ich persönlich bin überzeugt, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der Jesus Christus uns auf einer höheren Autoritätsebene begegnet, was beinhaltet, dass er sich in der Autorität als Wort Gottes in der Facette des Königs der Könige und HERR der Herren offenbart (vgl. Offenbarung 19,13.16).
 
Offenbarung 19,13.16:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. …
… 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Diese Dimension des Wortes Gottes befindet sich auf einer höheren geistlichen Ebene, weshalb es erforderlich ist, dass man sich Jesus Christus in diesen Autoritätsbereich genähert hat, um seine königliche Regierungsherrschaft im richtigen Licht zu erkennen und zu verstehen.
 
Jeder, der Christus in dieser königlichen Facette der Regierung aus einer unteren geistlichen Ebene betrachtet, würde sich fürchten und ihn deshalb womöglich als lieblos richtend sehen, was jedoch nicht der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes und dessen Autorität entspricht.
 
Es ist das Verlangen Gottes, dass wir als Heilige in diese königliche Struktur Jesu eintreten und uns vollkommen mit seiner königlichen Bewegung sowie königlichen Identität identifizieren, indem wir eins mit ihr werden. Das hat zur Folge, dass wir Jesus Christus als ewigen König richtig auf der Erde in dieser Zeit reflektieren.
 
Um in die Ebene des „Leibes Jesu“ als König der Könige zu gelangen, bedarf es verschiedener geistlicher Ebenen, die es gilt als Gläubiger in Christus zu durchlaufen und darauf aufzubauen.
 
Hierbei handelt es sich um:
  1. das weiße Pferd,
  2. Christus in Treue,
  3. Christus in Wahrhaftigkeit,
  4. Christus als der gerechte Streiter,
  5. Christus als der Verborgene,
  6. Christus als das Wort Gottes,
  7. Christus als König der Könige und HERR der Herren (vgl. Offenbarung 19,11-16).
Offenbarung 19,11-16:
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Das Prachtross Juda
 
Damit Christus in seiner ewigen Königsherrschaft dem Wort Gottes gemäß repräsentiert werden kann, ist es zuvor erforderlich sich als Heiliger in der einheitlichen Struktur des weißen, geschmückten Kampfpferdes zu bewegen, bei dem es sich um das Prachtross von Juda (Anm.: bedeutet „Lob, Preis“) handelt, weil Jesus Christus der Löwe aus dem Stamm Juda ist (vgl. Sacharja 10,3b-5 i.V.m. Offenbarung 5,5a).
 
Sacharja 10,3b-5:
… 3b denn der HERR Zebaoth wird seine Herde heimsuchen, nämlich das Haus Juda, und wird sie zurichten wie ein Ross, das geschmückt ist zum Kampf.
4 Die Ecksteine, Pflöcke, Kriegsbogen, alle Mächtigen sollen aus ihr hervorgehen.
5 Und sie sollen sein wie Riesen, die im Kampf den Feind niedertreten in den Dreck auf der Gasse, und sie sollen kämpfen, denn der HERR wird mit ihnen sein, dass die Reiter zuschanden werden.
 
Offenbarung 5,5a:
5a Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, …
 
Der Aufenthalt in der Struktur des weißen Prachtrosses von Juda beinhaltet den Lebensstil in wahrhaftiger Anbetung und Einheit mit den jeweiligen Heiligen, die uneingeschränkt bereit sind, sich vom Heiligen Geist von einer Schafherde in diese Ebene des Prachtrosses umwandeln zu lassen, um Jesus Christus in den oben genannten Facetten zu tragen und zu reflektieren.
 
Diese oben genannten Facetten bedeuten, den Wandel in:
Wenn wir uns als Gläubige in Christus nicht durch diese verschiedenen Ebenen bewegen und darin leben, sind wir nicht in der Lage die Königsherrschaft Christi richtig zu verstehen, um gemäß dem Willen Gottes aus ihr zu agieren. Es ist jedoch das Blut Jesu, mit dem er uns erkauft hat, um in dieser Regierungsherrschaft zu dienen (vgl. Offenbarung 1,5-6).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Die Verwandlung von der Schafherde in das prachtvoll geschmückte Kriegspferd setzt eine
Gedankenerneuerung voraus, die zur Folge hat, dass wir aus dem Lebensstil einer Schafherde (Anm.: symbolisiert das Leben in Errettung, Gehorsam und das Suchen nach eigener Versorgung (frisst Gras), ohne in einem einheitlichen Autoritätsmandat zu stehen; vgl. Johannes 10,9.27-28), die sich auf der Weide befindet in die einheitliche Struktur des weißen Kampfpferdes des Löwen von Juda eintreten.
 
Diese Gedankenerneuerung unserer Vorstellungen und Überzeugungen lässt uns in die einheitliche Struktur des weißen Kampfpferdes des Löwen von Juda eintreten, so wie es der Prophet Sacharja prophezeite, indem wir in der Lage sind, nicht „nur“ Jesus Christus als Hirten zu folgen, sondern ihn als König der Könige und HERR der Herren im geistlichen Kampf in Ehren zu tragen, wo auch immer er sich hinbewegen möchte.
 
Hierbei führt uns Jesus Christus nicht im Stehen, wie ein Hirte die Schafherde leitet, sondern im Sitzen. Das deutet darauf hin, dass Jesus Christus im übernatürlichen Bereich aufgrund der Erkenntnis und geistlichen Reife in seinem Volk in eine höhere Ebene aufsteigt, die mit Demut, seiner Königsherrschaft und abdeckenden Salbung verbunden ist (vgl. Lukas 22,69 i.V.m. Kolosser 3,1-2).
 
Lukas 22,69:
69 Aber von nun an wird der Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft Gottes.
 
Kolosser 3,1-2:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
 
Wenn Jesus Christus auf seinem weißen Pferd sitzt und reitet, manifestiert sich das Wort Gottes in Kraft! Weiterhin werden wir diesbezüglich von seiner Hand geführt und erleben die abdeckende Gegenwart seiner Treue und Wahrhaftigkeit aber auch die Stärke der göttlichen Gerechtigkeit, die von ihm ausgeht, indem er das Wort der Wahrheit spricht, damit alles Widrige, was abgetrennt werden muss, abgetrennt wird und alles, was aufgedeckt werden muss, aufgedeckt wird.
 
Uneingeschränkte Nachfolge und die Dimensionen des Himmels
 
Die uneingeschränkte Nachfolge gegenüber Jesus veranlasst den himmlischen Vater dazu, dass wir berechtigt sind in geistliche Dimensionen vorzustoßen, was bedeutet, den Himmel wie Johannes geöffnet zu sehen (vgl. Offenbarung 19,11a).
 
Offenbarung 19,11a:
11a Und ich sah den Himmel aufgetan; …
 
Diese Dimensionen sind Bereiche, wo der HERR uns seine Königsreichsprinzipien lehrt, so dass wir durch Erkenntnis darin wandeln und dienen.
 
Es ist deshalb unabdingbar, dass wir als Gläubige zu Heiligen heranreifen, die in der Lage sind in den Dimensionen des Königs der Könige und HERR der Herren zu wandeln, um gemäß dem Willen Gottes Gerechtigkeit zu etablieren.
 
Anhand von Offenbarung 5,1-7 wird deutlich, dass es unterschiedliche Ebenen in den Himmeln gibt, die mit verschiedenen Aufgaben und Berechtigungen verbunden sind.
 
Offenbarung 5,1-7:
1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln.
2 Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?
3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen.
4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen.
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
 
Wenn wir als Heilige in den Bereich eintreten möchten, der mit dem verborgenen Plan (Anm.: Rastschluss) Gottes einhergeht, dürfen wir uns geistlich zunächst weiterentwickeln, um in der vollen Mannesreife der Fülle Christi zu stehen (vgl. Epheser 4,13).
 
Epheser 4,13:
… 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, …
 
Damit im Zusammenhang steht das Prinzip von der Treue im Kleinen, die mit dem Großen verbunden ist (vgl. Matthäus 25,21 i.V.m. Lukas 16,10a).
 
Matthäus 25,21:
21 Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!
 
Lukas 16,10a:
10a Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; …
 
Das bedeutet im Klartext, wir können Großes von Gott nicht erhalten, wenn wir nicht treu in den kleinen Dingen sind.
 
Es ist wichtig, dass wir Schritt für Schritt den Weg in die Dimensionen Gottes gehen, in die uns der Heilige Geist führt, um uns darin zu lehren, so dass wir an geistlicher Reife zunehmen.
 
Es heißt in Offenbarung Kapitel 5 das keiner im Himmel, auf der Erde und unter der Erde (Anm.: Scheol) für würdig befunden wurde die Schriftrolle (Anm.: Offenbarung der Zukunft) mit den sieben Siegeln zu öffnen.
 
Diese Aussage des starken Engels kann irritierend klingen, da sich Johannes bereits in seinem Geistwesen im Himmel aufhielt, jedoch der Engel sagte, dass keiner für würdig im Himmel, auf der Erde und unter der Erde gefunden wurde, die Schriftrolle zu öffnen.
 
Nachdem Johannes die Konversation mit dem starken Engel und danach mit einem der vierundzwanzig Ältesten hatte, dessen Aufenthalt normalerweise im Thronsaal ist, wird deutlich, dass eine höhere geistliche Ebene in den geistlichen Bereich des Himmels, wo sich Johannes aufhielt eintrat, um das Prinzip von geistlichen territorialen Autoritätsebenen zu offenbaren.
 
Die Aussage des Ältesten hatte zur Folge, dass sich der Geist von Johannes auf einen höheren geistlichen Bereich ausrichtete, bei dem es sich nicht buchstäblich um „den Himmel“ handelte, sondern um den Thronsaal Gottes. Der Thronsaal ist der Regierungsbereich des himmlischen Vaters und des Sohnes, wo Gott seine verborgene Offenbarung verwahrt und wenn er es möchte, diese offenbart.
 
Die Worte des Ältesten weisen auf die Königsherrschaft und Autorität Jesu hin, da er von dem Löwen von Juda und der Wurzel Davids sprach. Der Löwe ist der König der Landtiere und David war König von Israel.
 
Nachdem Johannes die offenbarende Wahrheit des Ältesten hörte, begann er in eine höhere Ebene des Geistes zu schauen, so dass er nun in den Thronraum sah und das Lamm Gottes erblickte, das von Gott berechtigt war die Schriftrolle mit den sieben Siegeln von ihm entgegenzunehmen und zu öffnen.
 
Der Empfang der Geheimnisse Gottes und die Bedeutung des Thronraums
 
Das bedeutet, um die Geheimnisse Gottes in Empfang nehmen zu können, ist es erforderlich, sich im Opfer (Anm.: Triumph) Jesu sowie im Thronsaal Gottes aufzuhalten (vgl. Kolosser 3,1-2 i.V.m. Offenbarung 5,6-7).
 
Kolosser 3,1-2:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
 
Offenbarung 5,6-7:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
 
Ein Empfangen der Geheimnisse Gottes ist nur durch den Einfluss von offenbarender Wahrheit möglich, die einem zuvor gepredigt wurde (Anm.: entweder durch den Heiligen Geist oder einen Gläubigen in Christus), so dass man im Glauben zunimmt und plötzlich die Berechtigung erhält in höhere Bereiche des Geistes Einblick zu erhalten (vgl. Römer 10,17 i.V.m. Johannes 16,13-15).
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Der Geistbereich des Thronraums Gottes beinhaltet ein Verständnis von übergeordneter Autorität sowie dem Wandel unter dem richtigen geistlichen Salbungsmantel. Das wird uns anhand der Worterklärung zum dem hebräischen Wort für „Thron“ deutlich.
 
=> Ein Thron ist der Sitz eines Hohenpriesters, Militärchefs oder Königs. Weiterhin ist er der Sitz der königlichen Macht und Autorität (vgl. 2.Samuel 7,13; Psalm 45,7; Psalm 89,15; Hesekiel 1,26; Daniel 7,9-10; Offenbarung 4,2-3; Offenbarung 20,4a.12).
 
Das hebräische Wort für „Thron“ ist „kiśśē'“ und meint auch die Königsherrschaft Gottes in Form des Sitzens auf dem Thron, der im Himmel mit der Erde als Schemel oder im Tempel in Jerusalem steht (vgl. Hiob 26,9; Psalm 11,4; Psalm 97,2; Jesaja 66,1; Jesaja 6,1).
Das hebräische Wurzelwort des Wortes „Thron“ ist „kāśāh“ und bedeutet „ordnungsgemäß zu bedecken“ bzw. „abzudecken“. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 558 und der Elberfelder Studienbibel zum Wort „Thron-kiśśē'“ und „abdecken-kāśāh“; Wortschlüsselnummer: H3749, H3750)
 
Diese Art von ordnungsgemäßer Abdeckung finden wir anhand der Einberufung Elischas durch Elijah verdeutlicht, der Elischa zum richtigen Zeitpunkt auf richtige Weise gemäß der Ordnung Gottes unter seinen Salbungsmantel als Prophet platzierte.
 
Es war nicht Elischa, der sich willkürlich entschied in ein neues Aufgaben- bzw. Autoritätsfeld einzutreten, sondern Gottes perfekter erwählter Zeitpunkt der Nachfolge (Anm.: Elischa pflügte mit zwölf Gespannen von Rindern.) und die von Gott erwählte Präsenz einer höheren geistlichen Autorität (Anm.: repräsentiert durch den Propheten Elijah) in dem Territorium von Elischa (vgl. 1.Könige 19,19-20a).
 
1.Könige 19,19-20a:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20a Und er verließ die Rinder und lief Elia nach …
 
Die Begegnung zwischen dem Propheten Elijah und seinem werdenden Jünger Elischa verhält sich ähnlich wie bei der Begegnung des Johannes mit dem starken Engel und einem der vierundzwanzig Ältesten (vgl. Offenbarung 5,2a.5a).
 
Offenbarung 5,2a:
2a Und ich sah einen starken Engel, …
5a Und einer von den Ältesten spricht zu mir: …
 
Durch die Aussage des betreffenden Ältesten entschied sich Johannes in den „Klangrahmen“ des Löwen von Juda einzutreten. Der Löwe von Juda ist nicht buchstäblich im sichtbaren Bereich im Buch der Offenbarung erwähnt. Dieser „Eintritt“ von Johannes beinhaltete die Autorität, mit der er ummantelt wurde und sich eins machte.
 
Daraus folgte, dass Johannes durch diesen Klang berechtigt war in den geistlichen Regierungsbereich des HERRN zu schauen, um das Lamm Gottes in Aktion zu sehen und auf diese Weise mit den Geheimnissen Gottes (Anm.: versiegelte Offenbarung) vertraut zu werden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm




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