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Der Zeitzyklus der größeren Herrlichkeit – die Töchter von Hiob

05.08.2016, Daniel Glimm


Bereit sein für die neue Zeit

Jedes Mal, wenn Gott eine neue Zeit für seine Gemeinde eröffnet, ist es für uns als Volk Gottes wichtig für die kommende Bewegung des Heiligen Geistes, die eine Umwandlung für sein Haus im natürlichen Bereich mit sich bringt, bereit zu sein.
Diese Umwandlung ist mit der größeren Herrlichkeit verbunden, die einer Raupe gleichkommt, die sich zur richtigen Zeit zu einem Schmetterling verwandelt.
Als Jesus Christus zur der vom himmlischen Vater festgesetzten Zeit als Mensch auf die Erde kam, begann durch die Gegenwart des „großen Lichts“ Veränderung im Haus Gottes zu geschehen (vgl. Johannes 1,1-5 i.V.m. Jakobus 1,17).

Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.

Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.
 
=> Im Anfang war das Wort. Dieser Abschnitt des Verses geht zurück in die Ewigkeit, als Gott alles erschuf, nämlich das, was wir sehen und auch das, was wir nicht sehen. Alles ist durch das Wort geschaffen worden.
 
Das Wort war bei Gott. Der zweite Abschnitt des Verses reicht weiter in eine Zeit zurück, wo noch nichts geschaffen war. Auch zu dieser Zeit war das Wort bei Gott.
 
Das Wort war Gott. Der dritte Abschnitt des Verses reicht noch weiter in eine Zeit zurück, als das Wort Gott war, bevor das Wort aus Gott hervorkam.
 
Da das Wort Gottes in Johannes 1,4 als Person („Ihm“) bezeichnet wird, kann man daran erkennen, dass das Wort eine Person ist. Und diese Person ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Er ist das Leben und das Licht der Menschen (vgl. Johannes 8,12).
 
Johannes 1,4:
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
 
Johannes 8,12:
12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
 
Jesus Christus ist das Wort, das aus Gott kam, das Wort, das bei Gott war und das Wort, durch das alles kreiert wurde, sowohl das Sichtbare als auch das Unsichtbare. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, das Ebenbild des Vater und der Glanz der Herrlichkeit Gottes. An dieser Stelle ist von Jesus die Rede, wie er war, bevor er auf die Erde kam. Diese Person, das Wort, kam in die Welt, die von ihm erschaffen wurde, zu einem Volk, dem er Licht (Leben) gab, aber die Menschen erkannten ihn nicht (vgl. Johannes 1,9-10).
 
Johannes 1,9-10:
9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.
10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.
 
Dieses Wort wurde Fleisch und nahm die Gestalt menschlichen Fleisches an, um unter uns zu leben.
Dieses Wort wurde von einer Jungfrau geboren und kam als Mensch und lebte unter uns (vgl. Johannes 1,14).
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Dieses Wort offenbarte uns die Herrlichkeit des unsichtbaren Gottes. Dieses Wort ist eine Person und sein Name ist Jesus Christus (vgl. Johannes 1,16-18).
 
Johannes 1,16-18:
16 Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
17 Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.<=
(Bei dem Text, der in „=>“ gesetzt ist, handelt es sich um ein Teilauszug aus dem Buch „Die Rolle des Islam in der Endzeit“ von Faisal Malick, Seite 159-161)

Veränderung und Konfrontation

Der Veränderungsprozess in der Zeit von Jesus war mit der Konfrontation der Herzen der Menschen verbunden und das ist er auch heutzutage noch.
Die Kraft des Heiligen Geistes bewegt sich immer in Übereinstimmung mit den Geboten bzw. Anweisungen Gottes.
Das hebräische Wort für „Gebote“ ist „peh“ und bedeutet „Mund“, der z.B. damit verbunden ist zu atmen und zu pusten.
Wenn Gott uns anbläst steht Leben auf oder es beginnt eine neue Zeit von Leben (vgl. 1.Mose 2,7 i.V.m. Johannes 20,22).

1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Johannes 20,22:
22 Und als er (Anm.: Jesus Christus) das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!

Jesus sagte, dass der Heilige Geist sich mit dem Klang seiner Worte bewegt und uns als sein Volk die Wahrheit offenbart (vgl. Johannes 16,13-15).

Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Die Umwandlung und die größere Herrlichkeit

Die Umwandlung des Hauses Gottes auf Erden steht im Zusammenhang mit der größeren Herrlichkeit, so wie es der Prophet Haggai im Auftrag Gottes weissagte (vgl. Haggai 2,9).

Haggai 2,9:
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.

Diese zunehmende Herrlichkeit ist verbunden mit einer Erschütterung, die geschehen muss, um das Unerschütterliche zu offenbaren und den Segen Gottes für diese Zeit an die Oberfläche zu bringen (vgl. Haggai 2,6-8 i.V.m. Hebräer 12,26-29).

Haggai 2,6-8:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.

Hebräer 12,26-29:
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): „Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.“
27 Dieses „Noch einmal“ aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Die Hochzeit zu Kana und die Zeit von Hiob

Im Zusammenhang mit der erschütternden Umwandlung, die eine neue Zeit einläutet, existiert eine Verbindung zwischen der Hochzeit zu Kana und der Zeit von Hiob, was bedeutet, dass zu diesen Zeiten etwas Gutes zu Ende ging, das den Weg für etwas noch Schöneres ebnete.
Bei der Hochzeit zu Kana war es der Wein, der zu Ende ging und von Jesus mit Wasser in den Gefäßen ersetzt wurde, das sich in den besten Wein verwandelte, während es von den anwesenden Dienern geschöpft und dem Speisemeister überbracht wurde.
Das war das erste Mal, wo Jesus seine Herrlichkeit offenbarte  (vgl. Johannes 2,1-11).

Johannes 2,1-11:
1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was geht es dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten es, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Zur Zeit von Hiob gab es eine ähnliche Situation der Umwandlung, die jedoch innerhalb seiner Familie stattfand.
Hiob hatte sieben Söhne und drei Töchter, die es verstanden, wie man Feste zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Zyklus feierte (vgl. Hiob 1,1-2.4).

Hiob 1,1-2.4:
1 Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
2 Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter, …
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause (Anm.: reihum) an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.

Zu der Festzeit, die von den Söhnen Hiobs vorbereitet wurde, spielten die Töchter eine bedeutende Rolle, weil sie den Beginn der jeweiligen Feiern bei ihren Brüdern einläuteten.
Die Töchter waren mit einer übernatürlichen Präsenz ausgestattet, die sie zu den Festen mitbrachten, so dass Gott darauf antwortete.
Die Begründung liegt darin, weil durch die Gegenwart der drei Töchter das Maß der Weisung Gottes im Haus des jeweiligen Sohnes von Hiob etabliert wurde, was mit dem starken Atem Gottes, der aus seinem Munde kommt, verbunden ist (Anm.: 7 Söhne + 3 Töchter = 10 Kinder; die Zahl „10“ steht im Zusammenhang mit den 10 Geboten; das hebräische Wort für Gebot ist verbunden mit dem Mund und dem Atem Gottes).

Die drei Töchter waren Träger zur Aufrechterhaltung und Intensivierung der Gegenwart Gottes, so wie es uns Prediger 4,12 i.V.m. Matthäus 18,20 offenbart.

Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.

Matthäus 18,20:
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich (Anm.: Jesus Christus) mitten unter ihnen.

Die sieben Söhne Hiobs lebten in einem Festzeitzyklus, den Gott durch einen starken Wind nachdem das Maß des ersten Festzeitzyklus vollständig erfüllt war, beendete (vgl. Hiob 1,4.18-19).

Hiob 1,4.18-19:
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. …
18 Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.

Die göttliche dreifache Schnur und die Bewegung des Heiligen Geistes

Um die Verbindung zu der kommenden, größeren Herrlichkeit herzustellen, möchte ich auf das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „groß“ (Anm.: in Bezug des Sturms) eingehen, das „gādôl“ ist und vom Wurzelwort „gādal“ abgeleitet wird, was unter anderem „groß werden, vergrößern, sich groß erweisen, wachsen, groß machen durch verbinden –  in Form von Schnüren, die zusammen gewoben werden“ bedeutet (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zur Sprachschlüsselnummer 1441, 1453).
Durch die Gegenwart der göttlichen „dreifachen Schnur“, die durch die Töchter Hiobs repräsentiert wurde, antwortete Gott mit der großartigen Bewegung seines Geistes, um eine alte Festzeit abzuschließen und eine neue Festzeit der Freude zu beginnen.
Uns sollte als Volk Gottes in dieser Zeit klar sein, dass auf die Weise, wie wir unser Leben gelebt haben, nicht mehr weiter leben können, sondern uns für die intensivierte Bewegung des Heiligen Geistes öffnen und sie in unserem Leben willkommen heißen.
Das hat zur Folge, dass sich ebenfalls unser Umfeld der Gemeinschaft verändern wird.
Immer dann, wenn Gott seinen Wind sandte, der mit den vier Ecken verbunden war, kam es zur Erneuerung und zur lebendigen, einheitlichen Zusammenziehung, weil ein neuer Zeitzyklus begonnen hatte (vgl. Hiob 1,19; Hesekiel 37,9-10).

Hiob 1,19:
… 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.

Hesekiel 37,9-10:
9 Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der HERR: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden!
10 Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.

Die Bewegung des Heiligen Geistes ist verbunden mit der Aktivität der Engel der vier Winde, die gemeinsam die Transformation des Himmels durch die Kraft des gesprochenen prophetischen Wortes auf die Erde bringen, die mit einer größeren Herrlichkeit verbunden ist.
Gottes Engel sind Winde (vgl. Hebräer 1,7).

Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …

Der Tag der Heimsuchung

Anhand der Bibelstelle aus Hiob 1 ist zu erkennen, dass Gott einen Wochenfestzyklus (Anm.: sieben Tage – sieben Söhne), der mit Jahren verbunden war, am achten Tag (Anm.: im Haus des erstgeborenen Sohnes von Hiob; vgl. Hiob 1,18-19) durch einen mächtigen Wind beendete, der den Tag der Heimsuchung Gottes repräsentierte.
Deshalb ist es kein Zufall, dass es sich bei den längsten biblischen Festen, die sich über eine Woche erstrecken, um folgende Feste handelt:
  1. Pessach (Anm.: feiert das Blut des Lammes – bereitgestellte Liebe Gottes zur Befreiung, Erlösung und Reinigung; vom 14. Abib/Nissan (Pessachabend) – 21. Abib/Nissan)
  2. Sukkot – Laubhüttenfest (Anm.: feiert die Herrlichkeit und die Versorgung Gottes; vom 15. Ethanim/Tischri – 22.Ethanim/Tischri => Laubhüttenfeier).
Das bedeutet, dass die kommende, größere Herrlichkeit Gottes mit dem Blut des Lammes und der übernatürlichen Versorgung verbunden ist.
Durch den mächtigen Wind aus der Wüste zur Zeit von Hiob wurde von Gott ein neuer Zeitzyklus angekündigt.
Diese Ankündigungszeit war mit „Geburtswehen“ für Hiob verbunden und wird es auch in dieser Zeit für uns als Volk Gottes sein.
Gott offenbarte sich während der Zeit der Geburtswehen Hiobs ihm gegenüber mit seiner Stärke und Weisheit, indem Gott seine Stimme in Form von Fragen inmitten des Wettersturms ertönen ließ (vgl. Hiob 38,1).

Hiob 38,1ff.:
1 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wettersturm und sprach: …

Gott stellte Hiob im o.g. Kapitel viele Fragen in Bezug auf seine Schöpfung, so dass Hiob von sich wegschaute, um allein die Größe Gottes vor Augen zu haben, damit die größere Herrlichkeit für die neue Zeit Hiobs hervorkommen und nicht durch Trauer, Schmerz oder Unglauben blockiert werden konnte.
Hiob hielt an der Gemeinschaft mit Gott fest, weil er wusste, dass dies der Schlüssel zum übernatürlichen Durchbruch war!

Die Herrlichkeit des Hauses vom letzten Adam

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Gott eine Zeitphase seiner Herrlichkeit, die mit dem „alten Haus“ (Anm.: erster Adam) verbunden war, beendete, um den Weg für die größere Herrlichkeit des neuen – geistlichen Hauses (Anm.: der letzte Adam; vgl. 1.Korinther 15,44-45) zu ebnen, was mit den sieben neugeborenen Söhnen und den drei neugeborenen Töchtern von Hiob verbunden ist.

1.Korinther 15,44-45:
44 Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib.
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.

Es waren die drei neugeborenen Töchter Hiobs und nicht seine Söhne, die am Ende mit Namen genannt wurden, was ein Hinweis auf die Identität der Braut Jesu und die größere Herrlichkeit Gottes ist.
Hiob verlor in der Vergangenheit seine sieben Söhne und drei Töchter aber er erhielt sie von Gott auf neue Weise zurück, weil Gott ein Gott der Generationen ist, der die Generationen absichert.

Hiob 42,13-15:
13 Und er bekam sieben Söhne und drei Töchter 14 und nannte die erste Jemima (Anm.: bedeutet “Taube” => geisterfüllte Heilige in der Braut Jesu), die zweite Kezia (Anm.: bedeutet "Mutterzimt" und kommt von einem hebräischen Wurzelwort, das “niederbeugen, bücken” bedeutet => Demut und Verehrung) und die dritte Keren-Happuch (Anm.: bedeutet “Schminkhorn”  => regierende Schönheit) 15 Und es gab keine so schönen Frauen im ganzen Lande wie die Töchter Hiobs. Und ihr Vater gab ihnen Erbteil unter ihren Brüdern.

Die größere Herrlichkeit im neuen Haus weist auf eine Zeitphase hin, in die uns Gott erlaubt in seinen erfüllten, kreativen und etablierten Plan einzutreten, um seinen Segen in unserem Autoritätsfeld zu genießen und zugleich durch Gehorsam zu verwalten, so ähnlich wie Adam die Aufgaben im Garten anvertraut wurden (vgl. 1.Mose 2,8.15).

1.Mose 2,8.15:
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. …
15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

Der Eintritt in den achten Tag

Gott ruft uns auf in seinen achten Tag einzutreten, was bedeutet, dass wir in das Vaterhaus seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus (Anm.: der letzte Adam) gehen, um die alte Zeit abzuschließen und die neue Zeit mit Gott zu beginnen, indem wir seinen zunehmenden Wind und sein Feuer für diese Zeit empfangen (vgl. 2.Korinther 5,17 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).

2.Korinther 5,17:
17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm




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