zurück zur Übersicht


Wahre innere Einheit und die Einheit inmitten der Gemeinschaft der Heiligen

23.05.2016, Daniel Glimm


Einleitung

Wir befinden uns als Volk Gottes im Zeitalter des Königreichs, wo zuerst Jesus Christus, der König der Könige im Zentrum steht bevor wir uns als Volk Gottes um die zwischenmenschliche Beziehung bzw. um die der Bedürfnisse der Menschen kümmern (vgl. Matthäus 6,33 i.V.m. Matthäus 22,35-39).

Matthäus 6,33:
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Matthäus 22,35-39:
35 Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (vgl. 3.Mose 19,18).

Wenn wir als Heilige zusammenkommen, sollte nicht der zwischenmenschliche Austausch über den erlebten Alltag das Zentrum sein, sondern unser König Jesus Christus.
Damit wir uns in der Qualität der wahren Gemeinschaft der Heiligen bewegen, ist es notwendig, dass wir im bzw. am Wort Gottes bleiben, was verdeutlicht, dass wir Jünger Jesu sind. Dadurch sind wir als Volk Gottes in der Lage die Wahrheit zu erkennen, die zur Freiheit führt (vgl. Johannes 8,31-32).

Johannes 8,31-32:
31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Das Entfernen von Hindernissen durch den Heiligen Geist

Der Heilige Geist möchte dort, wo sich ein Hindernis (Anm.: Widerstand bzw. Anstoß) zwischen den Heiligen befindet, dieses entfernen. Und das tut er auf die Weise, indem er Missstände innerhalb der Gemeinschaft offenbart und diese durch die von ihm eingesetzte Leitung im Licht der Wahrheit in Liebe ansprechen lässt, damit er sich auf die Weise bewegen kann, wie er es möchte.
Hierbei achtet der HERR nicht auf das Ansehen einer Person (vgl. 1.Korinther 5,12 i.V.m. 2.Chronik 19,7; Römer 2,11).

1.Korinther 5,12:
12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind?

2.Chronik 19,7:
7 Darum lasst die Furcht des HERRN bei euch sein, haltet und tut das Recht; denn bei dem HERRN, unserm Gott, ist kein Unrecht, weder Ansehen der Person noch Annehmen von Geschenken.

Römer 2,11:
11 Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

Die Wichtigkeit von innerer Einheit

Wir befinden uns in einer Zeit, in der wir es uns nicht leisten können innerhalb unserer von Gott zugeteilten Gemeinschaft von Heiligen uneins zu sein, denn die kommenden Herausforderungen und die Verantwortung, die damit einhergeht, erfordern wahrhaftige Einheit.
Um in einer wahrhaftigen Einheit als gläubige Gemeinschaft vor dem HERR wandeln zu können, ist es zuerst wichtig, dass wir uns persönlich in einer inneren Einheit nach Geist, Seele und Leib befinden, wobei der Geist über der Seele regiert (vgl. Römer 8,5-9a i.V.m. Galater 5,16-21).
 
Römer 8,5-9a:
5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt.
6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.
7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag es auch nicht.
8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.
9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt.

Galater 5,16-21 (Rev. Elberfelder):
16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.
17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.
18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.
19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, 21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

Was ist das „Fleisch“?

Der Begriff “Fleisch” beschreibt in diesem Zusammenhang das Denken, Wollen und Handeln des Menschen, das nicht von Gott und seinem Willen bestimmt wird, sondern nur vom irdischen Wesen- von der Sünde (vgl. Römer 8,1-17; Galater 5,13-6,12; Epheser 2,3; Philipper 3,3-4).
Fleisch beschreibt hier im Gegensatz zu Geist den Tatbestand, dass die Sünde sich des Menschen und seiner Glieder so bemächtigt, dass sein “Fleisch” wie eine fremde Macht sein ganzes Wesen bestimmt, was mit dem Tod verbunden ist (vgl. Römer 7,5-25).
(Teilauszug aus der CD-ROM Bibel Edition zur Lutherbibel von 1984; Worterklärungsnummer 10)

Das Leben in der inneren Einheit

Das Leben in der inneren Einheit ist nur möglich, wenn wir das Wort Gottes richtig anwenden, so wie es uns Hebräer 4,12-13 offenbart.

Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Als Beispiel soll uns die folgende Skizze dienen, die uns die Wahrheit aus Hebräer 4,12-13 näher bringt.

Skizze zur inneren Einheit

Das Wort Gottes

Damit das lebendige Wort Gottes effektiv in unserem inwendigen Menschen arbeiten kann, um uns zu erneuern (vgl. 2.Korinther 4,16), ist es wichtig, dass sich die drei Teilbereiche unseres menschlichen Wesens im richtigen Zusammenschluss bzw. in der richtigen Position befinden.
Wenn wir uns in unserem inneren Wesen nicht in dieser von Gott festgelegten Einheit befinden und die verschiedenen Teilbereiche, die in der Skizze als Kreise dargestellt sind, sich nicht in dem gezeigten Zusammenschluss vorfinden lassen, befinden wir uns in einem Ungleichgewicht, das sich durch unsere Taten, Worte und Haltungen vor den Menschen in unserem Umfeld widerspiegelt.
Wenn der Geist nicht über der Seele regiert, regiert die Seele über uns, so dass wir aus unserem eigenen Willen, Verstand und Emotionen entscheiden. Das hat zum Ergebnis, dass wir uns nicht im Einklang mit dem Willen Gottes befinden und in die Gefahr laufen, Menschen zu manipulieren.

Negative Erfahrungen aus der Vergangenheit und der nicht vollzogene Erneuerungsprozess

Negative Erfahrungen aus der Vergangenheit und ein nicht erneuerter Geist und Sinn führen dazu, dass ein Mensch, der seine Seele über den Geist regieren lässt beginnt, Personen in seinem Umfeld, selbst wenn er sie liebt und schätzt, zu manipulieren, um eigenen Nutzen (Anm.: Selbstsucht/ Eigennutz) daraus zu ziehen.
Chuck D. Pierce schrieb in einem seiner Gebetsbriefe in Bezug auf dieses Thema sinngemäß:

=>Wenn mit den negativen Erfahrungen nicht umgegangen wird, befindet sich diese Erfahrung in den Zellen des betroffenen Menschen, die dem Schnappschuss einer Kamera gleichkommt.
Das Bild der negativen Erfahrung ist tief in dem Gehirn des Menschen gespeichert.
Wenn damit nicht umgegangen und es nicht aufgelöst wird, ist das Ergebnis, dass dadurch das Umfeld der betroffenen Person entstellt wird, so dass alles durch diesen negativen Schnappschuss wahrgenommen wird.
Der Feind versucht während den Zeiten von negativer Erfahrung in dem Leben eines Menschen Vorteile für seine Zwecke daraus zu ziehen.
Satan gebraucht solche Situationen, um folgendes in dem Leben der betreffenden Person zu entwickeln:

1. eine Versagermentalität
2. eine verwirrte Wahrnehmung des Lebens
3. Trägheit, Leblosigkeit/ Kälte, verlorene Hoffnung oder Apathie/ Teilnahmslosigkeit im Geistmenschen
4. geblockte Emotionen
5. eine bittere Wurzel.

Wenn diese Dinge nicht entfernt werden, dann führt es in dem Leben eines Menschen dazu, dass diese negativen Eigenschaften eine Wurzel kreieren, die das Vorankommen verhindert, so dass der vorgenommene Erfolg nicht eintritt.
<= (Anm.: Teilauszug aus den Notizen von Chuck D. Pierce zu den 100. Tagen des Gebetes vom Januar 2012/ 99.Tag)

Der Prophet Elija und die von Gott eingeleitete Einheit

Auch die Führung des HERRN durch den Propheten Elija zur Zeit der Konfrontation mit den Baals- und Ascherapropheten auf dem Berg Karmel (Anm.: Fruchtgarten => Region der wahrhaftigen Beziehung mit Gott, dem Vater) offenbarte die Uneinigkeit im Volk Gottes, weil der Altar des HERRN zu dieser Zeit zerstört war (vgl. 1.Könige 18,30).

1.Könige 18,30:
30 Da sprach Elija zu allem Volk: Kommt her zu mir! Und als alles Volk zu ihm trat, baute er den Altar des HERRN wieder auf, der zerbrochen war, …

Der erste Befehl von Elija, der sich an das Volk Gottes richtete war, dass sie vereint in die prophetische Gegenwart Gottes kommen sollten, die zu dieser Zeit durch Elija repräsentiert wurde.
Als das Volk Israel sich näherte, fing Elija an, die zwölf Steine der Stämme der Söhne Jakobs zusammenzusammeln, um sie für den Aufbau des Altars des HERRN zu gebrauchen, der kurze Zeit später einheitlich, den geschlachteten Stier (Anm.: steht für die Liebe und Kraft des Vaters durch Jesus Christus, durch die der Heilige Geist sich bewegt; vgl. Johannes 16,7.13-15) tragen sollte (vgl. 1.Könige 18,31-33).

Johannes 16,7.13-15:
7 Aber ich (Anm.: Jesus Christus) sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

1.Könige 18,31-33:
… 31 und nahm zwölf Steine nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs – zu dem das Wort des HERRN ergangen war: Du sollst Israel heißen – 32 und baute von den Steinen einen Altar im Namen des HERRN und machte um den Altar her einen Graben, so breit wie für zwei Kornmaß Aussaat, 33 und richtete das Holz zu und zerstückte den Stier und legte ihn aufs Holz.

Auch wenn sich das Volk Israel mit Elija auf dem Berg Karmel befand und in Einheit auf den prophetischen Befehl des HERRN zusammenkam sowie sich zu einem Altar, der das einheitliche Herz der Gemeinschaft von Heiligen (Anm.: eines Geistes und Sinnes) symbolisiert, aufbauen ließ, war das noch nicht ausreichend.
Es war notwendig, dass sich jeder der „Söhne Israels“ im Altar in der richtigen Position befand, was für uns heutzutage bedeutet, dass wir die Zunahme der Kraft, die aus dem Sieg Jesu am Kreuz freigesetzt wird zur richtigen Zeit, am richtigen Ort mit den richtigen Heiligen erwarten, genauso wie es die zirka 120 Heiligen im Obergemach zu Schawuot/Pfingsten erwarteten, um Jesus Christus zu verherrlichen.
Auch die Heiligen zur Zeit nach der Auferstehung Jesu folgten dem prophetischen Befehl ihres HERRN (vgl. Lukas 24,49 i.V.m. Apostelgeschichte 1,14-15; Apostelgeschichte 2,1-4).

Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich (Anm.. Jesus Christus) will auf euch herab senden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.

Apostelgeschichte 1,14-15:
14 Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.
15 Und in den Tagen trat Petrus auf unter den Brüdern – es war aber eine Menge beisammen von etwa hundertzwanzig – und sprach: …

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Schawuot-/ Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Die 3 x 4 Wassereimer

Nachdem Elija den „Altar der Einheit“ auf dem Berg Karmel etabliert und das Opfer auf den Altar gelegt hatte, wies er das Volk Israel im Auftrag Gottes an, 3 x 4 Eimer Wasser auf das Opfer zu gießen, das den Altar herunterfloss und den zuvor gegrabenen Graben um den Altar herum füllte (vgl. 1.Könige 18,34-35).

1.Könige 18,34-35:
34 Und Elia sprach: Holt vier Eimer voll Wasser und gießt es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut es noch einmal! Und sie taten es noch einmal. Und er sprach: Tut es zum dritten Mal! Und sie taten es zum dritten Mal.
35 Und das Wasser lief um den Altar her und der Graben wurde auch voll Wasser.

Diese Ausgießung repräsentiert für uns heutzutage die Ausgießung des kraftvollen, lebendigen Wortes Gottes (vgl. Epheser 5,26), so wie es sich in Vielfalt durch die jeweiligen Charakterarten der 12 Stämme Israels offenbart.
Es handelt sich hierbei um folgende biblische Allianz:

1. Ausgießung durch Elija:

1. Juda - Lob, Preis
2. Ruben - Seht ein Sohn!
3. Ephraim - Doppelfruchtbarkeit
4. Dan – Richter

2. Ausgießung durch Elija:

5. Issaschar - Er wird durch Lohn erkauft. Er bringt Lohn. Lohn ist vorhanden.
6. Simeon - Erhörung
7. Manasse - Er nimmt hinweg. Er fügt hinzu.
8. Ascher - Glückseligkeit

3. Ausgießung durch Elija:

9. Sebulon - Wohnung
10. Gad - Glück, Gunst
11. Benjamin - Sohn der Rechten oder des Glückes
12. Naphtali - Mein Kampf

Das Ergebnis von der hergestellten inneren Einheit eines Gläubigen

Um in der kooperativen Einheit im Volk Gottes wandeln zu können, ist die innere Einheit eines jeden Gläubigen notwendig. Erst wenn die persönliche, innere Einheit in einem Gläubigen existent ist, ist dieser in der Lage in die Einheit der Gemeinschaft der Heiligen einzutreten.
Wenn die innere Einheit in einem Gläubigen nicht vorhanden ist, ist er zerrüttet und im Ungleichgewicht (vgl. Epheser 4,14 i.V.m. Jakobus 1,6)

Epheser 4,14:
… 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.

Jakobus 1,6:
6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.

Das innere Ungleichgewicht kann zur Folge haben, dass der betreffende Gläubige sich der ihm von Gott zugeteilten Leitung nicht vollkommen unterstellt und deren Weisung deshalb als diktatorisch wahrnimmt, weil er die Autorität der Leitung aus einem falschen Blickwinkel betrachtet.

Wahre Einheit innerhalb der Gemeinschaft von Heiligen

Die wahre Einheit innerhalb der Gemeinschaft von Heiligen beinhaltet nicht nur die Wichtigkeit der Anwesenheit in der Versammlung, sondern ebenfalls eine vollkommene Übereinstimmung mit der Leiterschaft und dem von Gott gegebenen Charakter der Gemeinschaft (vgl. Hebräer 10,25 i.V.m. Römer 15,5-6).

Hebräer 10,25:
… 25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.

Römer 15,5-6:
5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, 6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.

Wenn wir in der wahren Einheit des HERRN leben, hat das zur Folge, dass sich die Salbung und Gegenwart Gottes in der uns zugeteilten Gemeinschaft der Heiligen verdichten kann, so dass Gott mit seiner Kraft antwortet, so wie er es zur Zeit von Elija auf dem Berg Karmel und zu Schawuot/Pfingsten tat (vgl.  1.Könige 18,36-38 i.V.m. Psalm 133; Apostelgeschichte 1,14; Apostelgeschichte 2,46)

1.Könige 18,36-38:
36 Und als es Zeit war, das Speisopfer zu opfern, trat der Prophet Elija herzu und sprach: HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass heute kundwerden, dass du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und dass ich das alles nach deinem Wort getan habe!
37 Erhöre mich, HERR, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, dass du, HERR, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst!
38 Da fiel das Feuer des HERRN herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben.

Psalm 133 (Rev. Elberfelder):
1 Ein Wallfahrtslied. Von David. Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen.
2 Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider.
3 Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit.

Apostelgeschichte 1,14:
14 Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

Apostelgeschichte 2,46:
46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen …

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm




TOP