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Das „Zur-Ruhe-Kommen“ in der Hand des himmlischen Vaters

02.04.2016, Daniel Glimm


Einleitung

Vor einiger Zeit sprach der HERR zur mir durch die Bibelstelle aus 1.Mose 8,6-9, wo es um Noach (Anm.: bedeutet „Ruhe“) geht, der zwei unterschiedliche Vögel aus der Arche aussandte, um zu überprüfen, ob sich die „Wasser des Gerichts“ auf der Erde verlaufen hatten.

Das geöffnete Fenster und die beiden Vögel

Hierzu ließ Noach zuerst einen Raben und danach eine Taube fliegen, indem er sie durch das geöffnete Fenster der Arche aussandte.

1.Mose 8,6-9:
6 Nach vierzig Tagen tat Noach an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten auf Erden.
8 Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.
9 Da aber die Taube nichts fand, wo ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in die Arche; denn noch war Wasser auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in die Arche.

Ich sehe es an dieser Stelle als bemerkenswert an, dass Noach, den ich in diesem Zusammenhang als ein Sinnbild des himmlischen Vaters sehe, der aus dem Zentrum der Ruhe heraus kooperiert, zuerst den Raben und einige Zeit später die Taube aus dem geöffneten Fenster aussandte, um einen bestimmten Zustand auf der Erde festzustellen.

Die beiden Präsenzen auf der Erde

Es ist kein Zufall, dass Noach zuerst den Raben und einige Tage später die Taube aus dem Fenster der Arche aussandte, weil der himmlische Vater seine Gegenwart auf der Erde wieder herstellen wollte und hierzu gebrauchte er als ein sichtbares Zeichen seine Schöpfung, in diesem Fall die beiden eben genannten Vögel, die sich über den „Wassern des Gerichts“ bewegten.
Da die Taube ein Hinweis auf den Heiligen Geist ist, wie es uns die Bibelstelle aus Lukas 3,21-22 offenbart und ebenfalls in Verbindung mit dem Wasser steht, können wir ein Bezug zu der Bibelstelle aus 1.Mose 1,1-5 sehen, wo der Geist Gottes über den „Wassern des Chaos“ schwebte bzw. vibrierte.

Lukas 3,21-22:
21 Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, 22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Die „Taufe der Erde“

Letztendlich waren „die Wasser des Gerichts“ eine sogenannte Taufe der Erde, die zu einer größeren Herrlichkeit bzw. Ordnung führte und eine neue Zeit der Menschheit einläutete, die mit fruchtbarer Multiplikation, der festen Speise sowie der Furcht des HERRN zu tun hatte und vom himmlischen Vater mit dem Regenbogen, der aus sieben Farben bestand als sichtbares Zeichen bestätigt wurde (vgl. 1.Mose 9,1-3.16-17 i.V.m. Hebräer 5,14).

1.Mose 9,1-3.16-17:
1 Und Gott segnete Noach und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde.
2 Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben.
3 Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben.
16 Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist.
17 Und Gott sagte zu Noach: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.

Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

Der Bund Gottes zwischen den Menschen und den Tieren

Dieser Bund war nicht nur ein Bund zwischen Gott und den Menschen, sondern auch zwischen Gott
und den Tieren, worin die Begründung liegt, warum die Schöpfung darauf sehnsüchtig wartet, dass die Söhne Gottes gemäß Römer 8,19-21 offenbar werden.

Römer 8,19-21:
19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder (Anm.: Söhne) Gottes offenbar werden.
20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Wie in den Tagen von Noach

Jesus Christus sagte, dass es in der letzten Zeit so sein wird, wie in den Tagen von Noach (vgl. Matthäus 24,38-39), was für mich unter anderem bedeutet, dass es um eine Zeit des Bundes aber auch der wahren Unterscheidung zwischen Gut und Böse geht, bei der die geistliche Reife in Verbindung mit dem Licht durch die Gabe der Geisterunterscheidung einen wichtigen Platz einnimmt, um den neuen Tag bzw. die neue Zeit anzukündigen (vgl. 1.Korinther 12,10 i.V.m. 1.Mose 9,3; Hebräer 5,14; 1.Mose 1,2-5).

1.Korinther 12,10:
… 10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.

1.Mose 9,3:
3 Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben.

Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

1.Mose 1,2-5:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Gottes Herrlichkeit, Versorgung und das Potential der gesunden Fruchtentwicklung

Wenn wir nun mit dieser Erkenntnis zu der Aussendung des Raben und der Taube durch Noach zurückkehren, bedeutet es, dass Gott seine Gegenwart des Geistes auf der Erde verdichten wollte, was zuerst mit der Gegenwart seiner Herrlichkeit (Anm.: die Wasser; vgl. Jesaja 11,9; Habakuk 2,14) aber auch seiner Versorgung zu tun hat (vgl. 1.Könige 17,4-6) , in der sich der Heilige Geist bewegt, um die Frucht des Vaters in den Menschen hervorzubringen (vgl. Galater 5,22-23).

Jesaja 11,9:
9 Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, wie Wasser das Meer bedeckt.

Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.

1.Könige 17,4-6:
4 Und du sollst aus dem Bach (Anm.: Kerit) trinken und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen.
5 Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und setzte sich nieder am Bach Kerit, der zum Jordan fließt.
6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends und er trank aus dem Bach.

Galater 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.

Es gab ebenfalls zur Zeit von Elija eine Zeit von Gericht (Anm.: dreieinhalb Jahre Dürre), wo Gott den Raben mit einem Auftrag befahl „zu fliegen“, um den Propheten Elija am Bach Kerit zu versorgen und auf diese Weise seine Herrlichkeit und Gnade inmitten von Gericht zu offenbaren.

Das schwarze und das weiße Federkleid

Die Raben wiesen mit ihrem schwarzen Federkleid auf das Ende einer alten Zeit hin, was ebenfalls durch die Witwe am Meer in Sarepta bei Sidon und der zur ihr gesandten Taube (Anm.: Elija bewegte sich im Geist des HERRN=> Taube- weißes Federkleid und brachte Versorgung zur Witwe. Auch wir sind als Heilige in der Struktur der Braut Jesu eine Taube, da wir den Heiligen Geist in unseren Herzen tragen und die Liebe Gottes zu den Menschen bringen.; vgl. Hohelied 2,14 i.V.m. Römer 8,14-16)  bestätigt wurde (vgl. 1.Könige 17,1-16).
Die Tiere (Anm.: Raben) und die Menschen wurden von Gott in dieser Zeit als ein Zeichen gebraucht, um zu Israel kontinuierlich durch die Zeiten zu sprechen, so wie es Jesus sagte als er in der Synagoge von Nazaret lehrte (vgl. Lukas 4,16.24-26).

Lukas 4,16.24-26:
16 Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf und wollte lesen.
24 Er sprach aber: Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet gilt etwas in seinem Vaterland.
25 Aber wahrhaftig, ich sage euch: Es waren viele Witwen in Israel zur Zeit des Elija, als der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monate und eine große Hungersnot herrschte im ganzen Lande, 26 und zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt als allein zu einer Witwe nach Sarepta im Gebiet von Sidon.

Auch waren es zur Zeit der Geburt von Jesus Christus ein weiser Mann und eine Witwe, die die neue Zeit, die durch Jesus Christus kommen sollte, ankündigten und damit ihrer Gesellschaft mitteilten, dass die alte Zeit beendet war. (vgl. Lukas 2,25-38).

Lukas 2,25-38:
25 Und siehe, ein Mann war in Jerusalem, mit Namen Simeon; und dieser Mann war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war mit ihm.
26 Und ihm war ein Wort zuteil geworden von dem Heiligen Geist, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen.
27 Und er kam auf Anregen des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, um mit ihm zu tun, wie es Brauch ist nach dem Gesetz, 28 da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach: 29 Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; 30 denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, 31 den du bereitet hast vor allen Völkern, 32 ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel.
33 Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde.
34 Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird 35 – und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen –, damit vieler Herzen Gedanken offenbar werden.
36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Ascher; die war hochbetagt. Sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt, nachdem sie geheiratet hatte, 37 und war nun eine Witwe an die vierundachtzig Jahre; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
38 Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.

Die Zeit, um am richtigen Platz positioniert zu sein

Die neue Zeit, in die wir eingetreten sind, ist eine Zeit, wo wir als Heilige mit unseren Geistesgaben nicht in erster Linie unsere Position in der Gemeinde Jesu finden sollten, sondern zuerst den Platz in der Hand unseres himmlischen Vaters, um in die wahre Ruhe einzutreten.
Dies ist jedoch nur durch den Glauben, der gepaart mit einem demütigen Herzen einhergehen muss möglich.
Die Begründung findet sich darin, dass die Taube einen Auftrag durch Noach erhielt, weil sie ausgesandt wurde, jedoch kehrte sie zweimal zu ihm zurück, da sie keinen Ruheplatz auf der Erde fand.
Das Verhalten der Taube macht deutlich, dass Gott es nicht möchte, dass wir zuerst Ruhe in seiner Schöpfung (Anm.: das, was Gott uns zur Verfügung gestellt hat) finden, sondern in ihm als den Schöpfer, was die innige Gemeinschaft mit ihm meint!
Als z.B. Adam am sechsten Tag erschaffen wurde, trat er zuerst in die innige Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater ein, was der siebente Tag war, an dem Gott ruhte. Erst danach ging Adam seinem Dienst im Garten von Eden nach (vgl. 1.Mose 1,27 i.V.m. 1.Mose 2,1-4a).
Das ist, was der Hebräerbrief offenbart, wo es heißt:

Darum, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht, wie es geschah bei der Verbitterung am Tage der Versuchung (Anm.: Prüfung) in der Wüste, …„
So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch etwa zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir zu seiner Ruhe kommen.
Psalm 95,7-11 i.V.m. Hebräer 3,7-8; Hebräer 4,1

Wenn wir in die Ruhe des Vaters eingetreten sind und wissen, was es heißt aus der Hand Gottes heraus zu dienen, sind wir in der Lage unseren richtigen Platz in der messianischen Gemeinde (Anm.: edler Ölbaum) zu finden (vgl. 1.Mose 8,10-12 i.V.m. Römer 11,16-18).

1.Mose 8,10-12:
10 Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus der Arche.
11 Die kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug es in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.
12 Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm.

Römer 11,16-18:
16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich

Der Zeigefinger an der Hand Gottes

Die Ruhe im Vater hat mit seiner prophetischen Weisung - Verheißung für unser Leben zu tun, da man meistens einen zahmen Vogel mit dem Zeigefinger aufnimmt, der unter anderem dazu da ist, den Weg zu weisen, und es ist die Weisung des himmlischen Vaters, durch die wir Ruhe in unserer Seele erhalten und seinem Herzen/ seiner Liebe näher kommen, weil er uns zu sich zieht (vgl. Johannes 6,44).

Johannes 6,44:
44 Es kann niemand zu mir (Anm.: Jesus Christus) kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Die prophetische Weisung können wir meistens nur verständlich empfangen, wenn wir uns in seiner Gegenwart bewegen, die mit dem offenen Fenster und seinem Atem des Lebens in Verbindung steht, der uns aus dem „Nichts“ aufrichtet (vgl. Johannes 10,27 i.V.m. 1.Mose 2,7).

Johannes 10,27:
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; …

1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Das Alter von Noach

Noach war während der Flutperiode in einem Alter von sechshundert Jahren, was für uns in dieser Zeit eine Offenbarung trägt, die von Bedeutung ist (vgl. 1.Mose 7,11 i.V.m. 1.Mose 8,13).

1.Mose 7,11:
11 In dem sechshundertsten Lebensjahr Noachs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, …

1.Mose 8,13:
13 Im sechshundertundersten Lebensjahr Noachs am ersten Tage des ersten Monats waren die Wasser vertrocknet auf Erden. Da tat Noah das Dach von der Arche und sah, dass der Erdboden trocken war.

Der Zahlenwert seines Alters errechnet sich nach biblischem Maßstab aus den Zahlen 400 und 200, die zugleich zwei hebräische Buchstaben ergeben, was bedeutet, dass es sich um den hebräischen Buchstaben „Thaw“ und den Buchstaben „Resch“ handelt, deren addierte Zahlenwerte die Summe 600 ergibt.
Der hebräische Buchstabe „Thaw“ bedeutet unter anderem übersetzt „Verlangen, Begehren, Lust, wobei das Begehren gemäß Hiob 31,35 i.V.m. Hesekiel 9,6 auch in Verbindung mit Schutz inmitten von Gericht verwendet werden kann“ und der Buchstabe „Resch“ meint unter anderem übersetzt „Kopf, Haupt, Anführer, Anfang, Spitze oder Summe“.
Durch diese Erklärung wird deutlich, dass es zuerst Gottes Verlangen und Sehnsucht ist, uns mit seiner Liebe zu kennzeichnen, um wie Noach inmitten von Gericht bewahrt zu bleiben und uns den Wert zu übermitteln, den er vor Grundlegung der Welt an in unser Wesen hinein gewoben hat, damit wir durch Jesus Christus mit erhobenem Haupt den Weg gehen, den er uns vorgelegt hat und zu Jesus Christus hinwachsen, der das Haupt ist (vgl. Psalm 139,16 i.V.m. Jeremia 1,4-5a; Epheser 2,8-10; Epheser 4,15).

Psalm 139,16:
16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.

Jeremia 1,4-5a:
4 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 5a Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, …

Epheser 2,8-10:
8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Epheser 4,15:
15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, …

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm




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