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Das Gefühl vom Feind besiegt zu sein

01.08.2014, Daniel Glimm


Einleitung

Ich möchte diese Botschaft dazu nutzen, um alle diejenigen zu ermutigen, die sich derzeit so fühlen, wie ich es im Laufe der Botschaft beschreibe.
Seit einiger Zeit stelle ich fest, dass in der unsichtbaren Welt ein hohes Maß an Spott gegenwärtig ist, der sich gegen die Gerechten richtet, die sich im Blut des Lammes Gottes auf dem richtigen Weg mit Jesus Christus vorwärts bewegen.
Die Macht des Spottes ist teilweise so groß, dass einige Heilige kurz davor sind ihr "Handtuch" im Lauf der Gerechten schmeißen zu wollen.

Die Dornenkrönung Jesu und der Spott


Aufgrund dieser Offenbarungserkenntnis fragte ich den Heiligen Geist, der mich zu Markus 15,16-20 führte, wo es um die Dornenkrönung von Jesus Christus und den damit im Zusammenhang stehenden Spott durch die römischen Soldaten ging.

Markus 15,16-20:
16 Die Soldaten aber führten ihn hinein in den Palast, das ist ins Prätorium, und riefen die ganze Abteilung zusammen 17 und zogen ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm auf 18 und fingen an, ihn zu grüßen: Gegrüßet seist du, der Juden König!
19 Und sie schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spien ihn an und fielen auf die Knie und huldigten ihm.
20 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an.

Nachdem ich die Bibelstelle las, hörte ich wie Jesus sinngemäß sagte:

"Wenn Ich in Meiner Königreichsautorität auf der Erde verspottet wurde, muss auch jeder, der in Meine Autorität eintritt, um diese auf der Erde auszuüben mit Spott rechnen (vgl. Johannes 15,18-20 i.V.m. 2.Korinther 6,4-10)!"

Johannes 15,18-20:
18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.
19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.

2.Korinther 6,4-10:
... 4 sondern in allem erweisen wir uns als Diener Gottes: in großer Geduld, in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, 5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Verfolgungen, in Mühen, im Wachen, im Fasten, 6 in Lauterkeit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungefärbter Liebe, 7 in dem Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, 8 in Ehre und Schande; in bösen Gerüchten und guten Gerüchten, als Verführer und doch wahrhaftig; 9 als die Unbekannten und doch bekannt; als die Sterbenden, und siehe, wir leben; als die Gezüchtigten und doch nicht getötet; 10 als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles haben.

So wie Jesus den Spott des Feindes durch die zu seiner Zeit anwesenden Menschen erduldete und gekreuzigt wurde, um danach in der vom himmlischen Vater zugeteilten Regierungsautorität in den Himmeln zu stehen (Anm.: sitzend zur Rechten Gottes; vgl. Markus 16,19), müssen auch wir als Nachfolger Jesu während es zu einer Regierungsveränderung (Anm.: steht mit einer höheren Autorität und Vollmacht im Zusammenhang) in unserem Leben kommt darauf vorbereitet sein, dass es hierbei zu einer scheinenden Niederlage kommen kann, weil ein alter Strukturbereich, der mit unserem "ICH" behaftet ist, beendet sein muss.

Niederlagen kommen vor!

Diese Niederlage ist gleichzusetzen mit einem Profiboxer, der sich in Perfektion auf seinen Kampf vorbereitet hat, jedoch im Kampf seinem Gegner persönlich unterlegen ist.
Ich sage damit nicht, dass Jesus Christus nicht den endgültigen Sieg am Kreuz von Golgatha errungen hat. Dies hat er ein für allemal getan (vgl. Johannes 16,33 i.V.m. 1.Korinther 15,54-58), jedoch bleibt es im Leben eines Gläubigen auf der Erde nicht aus, dass wir Verluste einstecken müssen, auch wenn dies selten gepredigt wird (vgl. Sprüche 24,16).

Sprüche 24,16:
... 16 denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gottlosen versinken im Unglück.

Die verschobenen Kräfte der Finsternis

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Satan seine Kräfte verschiebt, was sich so ähnlich verhält wie die Verschiebung der Kräfte vom "Drachen" zum "Tier", weil er die Heiligen durch Spott in die Niederlage bringen will, damit sie aufgeben (vgl. Offenbarung 13,2b).

Offenbarung 13,2b:
2b Und der Drache gab ihm (Anm. dem Tier) seine Kraft und seinen Thron und große Macht.

Diese Situation kommt der Kampfsituation zur Zeit Davids gleich als der Philister Goliath das Volk Israel mit seinem Spott am "Tor des beginnenden Tages" über vierzig Tage einschüchterte und herausforderte (vgl. 1.Samuel 17,16.23-24), so dass "DER KÖNIG DAVID" von der Weide als "DER GUTE HIRTE" mit "fetter Versorgung" durch "DIE HAND SEINES VATERS" an die Front des Krieges gesandt wurde, um seine Brüder und die verantwortliche Leiterschaft zu stärken (vgl. 1.Samuel 17,12.15-20).

1.Samuel 17,12.15-20:
12 David aber war der Sohn jenes Efratiters aus Bethlehem in Juda, der Isai hieß. Der hatte acht Söhne und war zu Sauls Zeiten schon zu alt, um unter die Kriegsleute zu gehen.
15 Und David ging ab und zu von Saul hinweg nach Bethlehem, um die Schafe seines Vaters zu hüten.
16 Aber der Philister kam heraus frühmorgens und abends und stellte sich hin, vierzig Tage lang.
17 Isai aber sprach zu seinem Sohn David: Nimm für deine Brüder diesen Scheffel geröstete Körner und diese zehn Brote und bringe sie eilends ins Lager zu deinen Brüdern; 18 und diese zehn frischen Käse bringe dem Hauptmann und sieh nach deinen Brüdern, ob es ihnen gut geht, und bringe auch ein Unterpfand von ihnen mit.
19 Saul und sie und alle Männer Israels sind im Eichgrund und kämpfen gegen die Philister.
20 Da machte sich David früh am Morgen auf und überließ die Schafe einem Hüter, lud auf und ging hin, wie ihm Isai geboten hatte, und kam zum Lager. Das Heer aber war ausgezogen und hatte sich aufgestellt zum Kampf und sie erhoben das Kriegsgeschrei.

Satan verfolgt bei seinem Vorgehen eine Strategie, die beinhaltet, die Heiligen besonders in Zeiten des geistlichen Kampfes in ihrem Finanzressort anzugreifen, um sie auf diese Weise dazu zu bringen, Gottes Versorgung sowie seine Position als "DEN GUTEN HIRTEN" in Frage zu stellen (vgl. Offenbarung 12,18; Offenbarung 13,1.5a-7).

Offenbarung 12,18:
18 Und er (Anm.: der Drache) trat an den Strand des Meeres.

Offenbarung 13,1.5a-7:
1 Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen.
5a Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, ...
6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen.
7 Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.

Der Angriff auf unser Erbe und die Finanzen

Der Feind kooperiert von zwei Seiten, indem er den Bereich des Erbes unseres Stammvaters Abraham und unsere wirtschaftliche Befähigung angreift (vgl. 1.Mose 22,17).

1.Mose 22,17:
... 17 will ich dein (Anm.: Abraham) Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; ...

Die Begründung, warum der Angriff auf der wirtschaftlichen Befähigung der Heiligen liegt, ist darin zu erkennen, weil der Sand am Meeresstrand und das Meer eng mit den Stämmen Issaschar und Sebulon verbunden sind, die wirtschaftliche Werte hervorbringen, wobei ebenfalls das prophetische Zeitverständnis des Stammes Issaschar darin eingewoben ist und diese Qualität mit der Qualität Sebulons gemeinsam zu der wahren Anbetung und der großen Ernte beiträgt (vgl. 5.Mose 33,18-19 i.V.m. 1.Chronik 12,33).

5.Mose 33,18-19:
18 Und über Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deiner Fahrten; und Issaschar, freue dich deiner Zelte.
19 Sie werden die Stämme auf den Berg rufen und daselbst opfern rechte Opfer. Denn sie werden den Reichtum des Meeres gewinnen und die verborgenen Schätze im Sande.

1.Chronik 12,33:
... 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; ...

Eine gewaltige, geistliche Bewegung

Aufgrund der Offenbarung über den Angriff des Feindes fragte ich den HERRN und ich hörte wie er sinngemäß sagte:

"Ich sende Meinen gewaltigen "Bundesengel" vom Himmel, der auf dem Meer sowie auf dem Land steht und mit dem ihr gemeinsam kooperieren müsst, um diese Art von Angriff der Finsternis zu zerstören!
Das Resultat wird sein, dass ihr die Geheimnisse aus Meinem Reden für diese Zeit entnehmt und in Stärke umsetzt (vgl. Offenbarung 10,1-7)!"


Unsere scheinende Niederlage aktiviert den Sieg Jesu!

Weiterhin ließ mich der Heilige Geist wissen, dass die für uns scheinende Niederlage den Sieg von Jesus Christus aktiviert.
Wir erleben diese scheinenden Niederlagen, wenn wir aus unserer eigenen Kraft gegen Finsternismächte gekämpft haben, um unseren Sieg bzw. Ruf, anstatt den Sieg von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha zu offenbaren.
Der Apostel Paulus brachte es gut auf den Punkt als er sagte:

"Auch ich, liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten und hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu verkündigen.
Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.
Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft."
1.Korinther 2,1-5

Die meisten Niederlagen erleben wir in unserem Leben, wenn wir denken, dass wir aus uns alleine heraus siegen müssen, weil wir uns sagen, dass Jesus Christus bereits gesiegt hat und wir somit keine Niederlage in unserem irdischen Leben erleben können, was nicht wirklich der Tatsache entspricht.
Es ist vollkommen richtig, dass Jesus Christus bereits durch seinen Tod am Kreuz alle Fürsten und Gewalten zur Schau gestellt hat (vgl. Kolosser 2,12-15).

Kolosser 2,12-15:
12 Mit ihm (Anm.: Jesus Christus) seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.
13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.
14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Trotzdem ist es unsere Aufgabe den Sieg Jesu effektiv in unserem Leben anzuwenden, so wie es David mit dem ersten flachen Stein von den fünf Steinen tat, die er aus dem Bach nahm (Anm.: Symbol für eine demütige Herzenshaltung) und den spottenden Goliath zu Fall brachte, was auch mit der Entgegennahme des Leichnams Jesu nach der Kreuzigung durch Joseph von Arimathäa verglichen werden kann (vgl. Markus 15,42-46).

Markus 15,42-46:
42 Und als es schon Abend wurde und weil Rüsttag war, das ist der Tag vor dem Sabbat,
43 kam Josef von Arimathäa, ein angesehener Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, der wagte es und ging hinein zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu.
44 Pilatus aber wunderte sich, dass er schon tot sei, und rief den Hauptmann und fragte ihn, ob er schon lange gestorben sei.
45 Und als er es erkundet hatte von dem Hauptmann, gab er Josef den Leichnam.
46 Und der kaufte ein Leinentuch und nahm ihn ab und wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das war in einen Felsen gehauen, und wälzte einen Stein vor des Grabes Tür.

Bezahle einen gerechten Preis!

Wir müssen einen gerechten Preis bezahlen (Anm.: Joseph kaufte ein Leinentuch für den Leichnam Jesu, was bedeutet, dass wir unser "Ich" bzw. unseren "Ruf/ Ansehen" verleugnen und wahre Rechttaten folgen lassen.; vgl. Markus 15,46 i.V.m. Offenbarung 19,8), um den Sieg Jesu inmitten unserer erlebten Niederlage zu erleben (vgl. Römer 8,28-29)!

Römer 8,28-29:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Das bedeutet, dass es nicht um unseren Sieg geht, sondern um den bereits errungenen Sieg von Jesus Christus, der unsere Niederlage in einen Sieg verwandelt!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm




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