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Die Plage und das Geheimnis der Buße

06.09.2011, Daniel Glimm


Einleitung

Diese Botschaft ist ursprünglich der Inhalt von dem Dienstpartnerbrief unseres Dienstes aus dem Monat August 2011. Da er eine hohe Wichtigkeit trägt, möchte ich diesen dem Volk Gottes zugänglich machen.

In der Vergangenheit wurden mir vermehrt Nachrichten von Heiligen im Königreich Gottes entgegengebracht, die an Krebs erkrankten, so dass ich vor den HERRN trat und ihn diesbezüglich befragte.
Ich muss dazu anmerken, dass ich persönlich für die betreffenden Menschen betete und es trotzdem keine sichtbare Heilung eintrat.
Ich weiß, dass man nicht gerne über solche Umstände spricht und ich sehe auch nicht meine Aufgabe darin, Angst unter dem Volk Gottes zu schüren, jedoch waren die von der Plage betroffenen Personen in verzweifelten Umständen, wo sie sich teilweise fragten, warum Gott mit seiner heilenden Kraft nicht eingriff.
Einige Heilige mussten sich einer Operation und danach einer Chemotherapie unterziehen.
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass diese folgende Botschaft keine Anklage für die Heiligen sein soll, die in dieser Zeit an Krebs erkrankt sind, sondern ich möchte zu einer Strategie beitragen, um die Plage des Krebs unter dem Volk Gottes durch die Kraft von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha zu eliminieren.

Die Plagen gegen das Volk Israel

Da ich wie zuvor erwähnt den HERRN bezüglich der Plage „Krebs“ im Volk Gottes befragte, wurde ich an eine bestimmte Niederlage und den verschiedenen Plagen erinnert, die dem Volk Israel zustießen (vgl. 4.Mose 11,33; 4.Mose 14,35-37; 4.Mose 17,11-14; 4.Mose 25,7-8.18; 2.Samuel 24,1.10-17; Josua 7,1-12).
Die Plagen, die Gott erlaubte sich unter dem Volk Israel auszubreiten, waren ein Aufruf an das gesamte Volk und deren Leiterschaft vollkommen umzukehren bzw. in den Riss zu treten und sich mit einem bußfertigen Herzen mit Gott vorwärts zu bewegen.

Die Kriegsformation und der geistliche Kampf

Das Volk Israel befand sich während seines Auszugs aus Ägypten auf dem Weg in das verheißene Land in der Kriegsformation des HERRN. Dies ist für uns ein Abbild auf die Ordnung in unserem geistlichen Kampf auf der Erde, den wir durch den Sieg Jesu, den er am mittleren Kreuz von Golgatha errungen hat gegen die Finsternis führen, um unser Land der Verheißung einzunehmen bzw. es tiefer zu betreten (vgl. 2.Mose 13,18b; 4.Mose 24,1-2 i.V.m. Epheser 6,12).

2.Mose 13,18b:
18b Und Israel zog wohlgeordnet aus Ägyptenland.

4.Mose 24,1-2:
1 Als nun Bileam sah, dass es dem HERRN gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie bisher auf Zeichen aus, sondern richtete sein Angesicht zur Wüste, 2 hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen.

Epheser 6,12:

12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Die Fehler Israels und die Plagen

Es waren folgende Fehlhaltungen des Volkes Israels auf ihrem Weg in die Verheißung, die die Plagen unter ihnen hervorriefen.:

1. Plage aufgrund der Undankbarkeit über die von Gott gegebene übernatürliche Versorgung (vgl. 4.Mose 11,33-34)

4.Mose 11,33-34:
33 Als aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen war und ehe es ganz aufgebraucht war, da entbrannte der Zorn des HERRN gegen das Volk und er schlug sie mit einer sehr großen Plage.
34 Daher heißt die Stätte “Lustgräber“, weil man dort das lüsterne Volk begrub.

2. Plage aufgrund des bösen Gerüchtes (Anm.: Hervorrufen von Angst durch das Verbreiten von Lüge mit dem Ziel der Auflehnung) durch die zehn Kundschafter (vgl. 4.Mose 14,35-37)

4.Mose 14,35-37:

35 Ich, der HERR, habe es gesagt und wahrlich, das will ich auch tun mit dieser ganzen bösen Gemeinde, die sich gegen mich empört hat. In dieser Wüste sollen sie aufgerieben werden und dort sterben.
36 So starben vor dem HERRN durch eine Plage alle die Männer, die Mose ausgesandt hatte, um das Land zu erkunden, und die zurückgekommen waren und die ganze Gemeinde gegen ihn zum Murren verleitet hatten, 37 dadurch dass sie über das Land ein böses Gerücht aufbrachten.

3. Plage aufgrund von Stolz und Selbstgerechtigkeit von Korach, Datan, Abiram und ihre Anhänger, die das Murren im Volk Gottes verursachten (vgl. 4.Mose 17,11-14; Bitterkeit aufgrund des gerechten Urteils)

4.Mose 17,11-14:
11 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm die Pfanne und tu Feuer hinein vom Altar und lege Räucherwerk darauf und geh eilends zu der Gemeinde und schaffe für sie Sühne; denn der Zorn ist von dem HERRN ausgegangen und die Plage hat angefangen.
12 Und Aaron tat, wie ihm Mose gesagt hatte, und lief mitten unter die Gemeinde; und siehe, die Plage hatte schon angefangen unter dem Volk. Da räucherte er und schaffte Sühne für das Volk 13 und stand zwischen den Toten und den Lebenden. Da wurde der Plage gewehrt.
14 Die aber gestorben waren an der Plage, waren vierzehntausendsiebenhundert, außer denen, die mit Korach starben.

4. Plage aufgrund der geistlichen und körperlichen Hurerei mit dem Dämonenfürsten der Unzucht „Baal-Pegor“ (vgl. 4.Mose 25,7-8.18; 4.Mose 31,16; Josua 22,17; Psalm 106,28-31; 1.Korinther 10,8= geistliche Hurerei beinhaltet Kompromisse mit der Welt und das setzt Plagen frei)

4.Mose 25,7-8.18:
7 Als das Pinhas sah, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron, stand er auf aus der Gemeinde und nahm einen Spieß in seine Hand 8 und ging dem israelitischen Mann nach in die Kammer und durchstach sie beide, den israelitischen Mann und die Frau, durch ihren Leib. Da hörte die Plage auf unter den Israeliten.
… 18 denn sie haben euch Schaden getan mit ihrer List, die sie gegen euch geübt haben durch den Peor und durch ihre Schwester Kosbi, die Tochter eines Obersten der Midianiter, die erschlagen wurde am Tag der Plage, die um des Peor willen kam.

4.Mose 31,16:
16 Siehe, haben nicht diese die Israeliten durch Bileams Rat abwendig gemacht, dass sie sich versündigten am HERRN durch den Baal-Peor, sodass der Gemeinde des HERRN eine Plage widerfuhr?

Josua 22,17:
17 Ist's nicht genug mit der Schuld von Peor, von der wir bis zum heutigen Tag noch nicht gereinigt sind und um derentwillen eine Plage unter die Gemeinde des HERRN kam?

Psalm 106,28-31:
28 Und sie hängten sich an den Baal-Peor und aßen von den Opfern für die Toten 29 und erzürnten den Herrn mit ihrem Tun. Da brach die Plage herein über sie.
30 Da trat Pinhas hinzu und vollzog das Gericht; da wurde der Plage gewehrt; 31 das wurde ihm gerechnet zur Gerechtigkeit von Geschlecht zu Geschlecht ewiglich.

1.Korinther 10,8:
8 Auch lasst uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben: und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um.

5. Niederlage aufgrund der Habgier (Anm.: Dienen dem Mammon= Liebe zum Besitztum/ Wohlstand) von Achan, den Sohn Karmis (vgl. Josua 7,1-12)

Josua 7,1-12:
1 Aber die Israeliten vergriffen sich an dem Gebannten; denn Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda, nahm etwas vom Gebannten. Da entbrannte der Zorn des HERRN über die Israeliten.
2 Und Josua sandte Männer aus von Jericho nach Ai, das bei Bet-Awen liegt östlich von Bethel, und sprach zu ihnen: Geht hinauf und erkundet das Land. Und als sie hinaufgegangen waren und Ai erkundet hatten, 3 kamen sie zu Josua zurück und sprachen zu ihm: Lass nicht das ganze Kriegsvolk hinaufziehen, sondern etwa zwei- oder dreitausend Mann sollen hinaufziehen und Ai schlagen, damit nicht das ganze Volk sich dorthin bemühe; denn ihrer sind wenige.
4 So zogen hinauf vom Volk etwa dreitausend Mann; aber sie flohen vor den Männern von Ai.
5 Und die Männer von Ai erschlugen von ihnen etwa sechsunddreißig Mann; sie hatten sie nämlich von dem Tor bis zu den Steinbrüchen gejagt und am Abhang erschlagen. Da verzagte das Herz des Volks und ward zu Wasser.
6 Josua aber zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde vor der Lade des HERRN bis zum Abend samt den Ältesten Israels, und sie warfen Staub auf ihr Haupt.
7 Und Josua sprach: Ach, Herr HERR, warum hast du dies Volk über den Jordan geführt und gibst uns in die Hände der Amoriter, um uns umzubringen? O dass wir doch jenseits des Jordans geblieben wären!
8 Ach, Herr, was soll ich sagen, nachdem Israel seinen Feinden den Rücken gekehrt hat?
9 Wenn das die Kanaaniter und alle Bewohner des Landes hören, so werden sie uns umringen und unsern Namen ausrotten von der Erde. Was willst du dann für deinen großen Namen tun?
10 Da sprach der HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du da auf deinem Angesicht?
11 Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe, und haben von dem Gebannten genommen und gestohlen und haben's verheimlicht und zu ihren Geräten gelegt.
12 Darum kann Israel nicht bestehen vor seinen Feinden, sondern sie müssen ihren Feinden den Rücken kehren; denn sie sind dem Bann verfallen. Ich werde hinfort nicht mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte tilgt.

6. Plage aufgrund des Vertrauens von David an seine eigene Kraft bzw. Kriegspotential durch die nicht von Gott gewollte Volkszählung (vgl. 2.Samuel 24,1.10-17 i.V.m. Sacharja 4,6)

2.Samuel 24,1.10-17:
1 Und der Zorn des HERRN entbrannte abermals gegen Israel, und er reizte David gegen das Volk und sprach: Geh hin, zähle Israel und Juda!
10 Aber das Herz schlug David, nachdem das Volk gezählt war. Und David sprach zum HERRN: Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Und nun, HERR, nimm weg die Schuld deines Knechts; denn ich hab sehr töricht getan.
11 Und als David am Morgen aufstand, kam des HERRN Wort zu Gad, dem Propheten, Davids Seher: 12 Geh hin und rede mit David: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir eins davon, dass ich es dir tue.
13 Gad kam zu David und sagte es ihm an und sprach zu ihm: Willst du, dass drei Jahre lang Hungersnot in dein Land kommt oder dass du drei Monate vor deinen Widersachern fliehen musst und sie dich verfolgen oder dass drei Tage Pest in deinem Lande ist? So bedenke nun wohl, was ich antworten soll dem, der mich gesandt hat.
14 David sprach zu Gad: Es ist mir sehr angst, aber lass uns in die Hand des HERRN fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß; ich will nicht in der Menschen Hand fallen.
15 Da ließ der HERR die Pest über Israel kommen vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit, sodass von dem Volk starben von Dan bis Beerscheba siebzigtausend Mann.
16 Als aber der Engel seine Hand ausstreckte über Jerusalem, um es zu verderben, reute den HERRN das Übel und er sprach zum Engel, der das Verderben anrichtete im Volk: Es ist genug; lass nun deine Hand ab! Der Engel des HERRN aber war bei der Tenne Araunas, des Jebusiters.
17 Als aber David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zum HERRN: Siehe, ich habe gesündigt, ich habe die Missetat getan; was haben diese Schafe getan? Lass deine Hand gegen mich und meines Vaters Haus sein!

Sacharja 4,6:
6 Und er antwortete und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.

Anhand dieser oben genannten Bibelstellen können wir erkennen, dass entweder eine Person, ein Personenkreis oder auch das gesamte Volk Israel in Mitleidenschaft aufgrund eines Fehlers von einer führenden Person im Volk gezogen wurde.
Auf den Zerbruch des Einflusses von Plagen werde ich in Kürze eingehen. Zuvor möchte ich noch über das geistliche Krebsgeschwür gemäß des Neuen Testamentes sprechen.

Das geistliche Krebsgeschwür

Wenn wir das Neue Testament studieren, dürfen wir erkennen, dass Krebs im Zusammenhang mit ungeistlichem, leeren Geschwätz und der Irrlehre steht (vgl. 2.Timotheus 2,16-18).

2.Timotheus 2,16-18:
16 Halte dich fern von ungeistlichem losem Geschwätz; denn es führt mehr und mehr zu ungöttlichem Wesen, 17 und ihr Wort frisst um sich wie der Krebs. Unter ihnen sind Hymenäus und Philetus, 18 die von der Wahrheit abgeirrt sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und bringen einige vom Glauben ab.

Der geistliche Krebs trägt in sich Kräfte, die das Wort Gottes in seiner Kraft als die einzige Wahrheit unterwandern und in den Dreck ziehen wollen (vgl. 2.Timotheus 3,5).

2.Timotheus 3,5:
… 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!

Es ist die Aufgabe dieser bösen Mächte, das Werk von Jesus am Kreuz nochmals zu verspotten bzw. zu bespucken, um das Evangelium der Wahrheit in Frage zu stellen (vgl. 1.Mose 3,1 i.V.m. Markus 15,29-32).

1.Mose 3,1:
1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?

Markus 15,29-32:
29 Und die vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, 30 hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuz!
31 Desgleichen verspotteten ihn auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Er hat andern geholfen und kann sich selber nicht helfen.
32 Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz, damit wir sehen und glauben. Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn auch.

Das Wort Gottes jedoch ist voll von Kraft (vgl. Markus 16,20; 1.Korinther 4,20)!

Markus 16,20:
20 Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.

1.Korinther 4,20:
20 Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

Jesus ist gekommen, um zu heilen und nicht um zu zerstören (vgl. Lukas 19,10)!

Lukas 19,10:
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Jesus ist gekommen, um das, was geknickt ist wieder aufzurichten und in heiligem Feuer lodern zu lassen (vgl. Jesaja 42,3).

Jesaja 42,3:
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.

Das Abwenden des Einflusses der Plage

Da wir als Volk Gottes teilweise in Mitleidenschaft gezogen werden können, aufgrund von widrigen geistlichen Umständen in der Gemeinde Jesu, die nicht immer direkt von uns persönlich verursacht sein müssen, ist es wichtig, dass wir natürlich zuerst bei uns anfangen und unsere Sünden und die damit im Zusammenhang stehende Schuld vor Jesus bekennen, damit der Fluch über uns wegbricht. Danach sollten wir für den Leib Jesu stellvertretend in den „Knick“ treten, um zur Aufrichtung des Schilfrohrs beizutragen, damit es in einem heiligen Feuer und Leidenschaft für Jesus gemäß Jesaja 42,3 brennt.
Wenn wir Schuld bekennen und für unser Volk eintreten, wird Gott die Plagen von uns abwenden (vgl. 2.Chronik 6,24-31).
Genau das ist auch, was der Prophet Jesaja tat als er im Thronsaal Gottes war. (vgl. Jesaja 6,5-7).

2.Chronik 6,24-31:
24 Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie an dir gesündigt haben, und sie bekehren sich dann und bekennen deinen Namen, bitten und flehen vor dir in diesem Hause, 25 so wollest du hören vom Himmel her und vergeben die Sünde deines Volkes Israel und sie in das Land zurückbringen, das du ihnen und ihren Vätern gegeben hast.
26 Wenn der Himmel verschlossen ist, dass es nicht regnet, weil sie an dir gesündigt haben, und sie beten dann an dieser Stätte und bekennen deinen Namen und bekehren sich von ihren Sünden, weil du sie bedrängt hast, 27 so wollest du hören im Himmel und vergeben die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel, dass du sie den guten Weg lehrst, auf dem sie wandeln sollen, und regnen lässt auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbe gegeben hast.
28 Wenn eine Hungersnot im Lande sein wird oder Pest oder Dürre, Getreidebrand, Heuschrecken, Raupen oder wenn sein Feind im Lande seine Städte belagert oder irgendeine Plage oder Krankheit da ist, – 29 wer dann bittet oder fleht, es seien einzelne Menschen oder dein ganzes Volk Israel, wenn jemand seine Plage und Schmerzen fühlt und seine Hände ausbreitet zu diesem Hause, 30 so wollest du hören vom Himmel her, vom Sitz deiner Wohnung, und gnädig sein und jedermann geben nach all seinem Wandel, wie du sein Herz erkennst – denn du allein erkennst das Herz der Menschenkinder –, 31 damit sie dich fürchten und wandeln in deinen Wegen alle Tage, solange sie in dem Lande leben, das du unsern Vätern gegeben hast.

Jesaja 6,5-7:
5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.
6 Da flog einer der Seraphim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.

In Seinem Sieg am Kreuz von Golgatha,

Daniel Glimm





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