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Feuer, Wind und die leeren Plätze

07.06.2011, Daniel Glimm


                             
                                                           (Zusammenstellung von Simon Glimm)

Einleitung

Da wir uns in der Vorphase des Schawuot-Festes (Anm.: Fest der Wochen/Pfingsten) als Braut Jesu befinden, möchte ich auf einige Dinge eingehen, die für uns in dieser Zeit wichtig sind.

Der Feuerofen und die drei Freunde Daniels

Diesbezüglich legte der HERR den Schwerpunkt auf die Zeit von Daniel, in der seine drei Freunde, Schadrach, Meschach und Abed-Nego vom König Nebukadnezar in den Feuerofen geworfen wurden, da sie sich nicht vor der von Menschen gemachten Struktur der Anbetung niederwarfen, auch wenn es ein politisches, einheitliches Zusammenkommen zu einer neuen Art von “Anbetung” war, die auch mit Musik einherging (vgl. Daniel 3,1-2; Daniel 3,5-7; Daniel 3,20-23.25-27).

Daniel 3,1-2:
1 Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Bild machen sechzig Ellen hoch und sechs Ellen breit und ließ es aufrichten in der Ebene Dura im Lande Babel.
2 Und der König Nebukadnezar sandte nach den Fürsten, Würdenträgern, Statthaltern, Richtern, Schatzmeistern, Räten, Amtleuten und allen Mächtigen im Lande, dass sie zusammenkommen sollten, um das Bild zu weihen, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen.

Daniel 3,5-7:
5 Wenn ihr hören werdet den Schall der Posaunen (Anm.: Hörner), Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente, dann sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar hat aufrichten lassen.
6 Wer aber dann nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den glühenden Ofen geworfen werden.
7 Als sie nun hörten den Schall der Posaunen (Anm.: Hörner), Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten und aller andern Instrumente, fielen nieder alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen und beteten an das goldene Bild, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen.

Daniel 3,20-23.25-27:
20 Und er befahl den besten Kriegsleuten, die in seinem Heer waren, Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu binden und in den glühenden Ofen zu werfen.
21 Da wurden diese Männer in ihren Mänteln, Hosen, Hüten, in ihrer ganzen Kleidung, gebunden und in den glühenden Ofen geworfen.
22 Weil das Gebot des Königs so streng war, schürte man das Feuer im Ofen so sehr, dass die Männer, die Schadrach, Meschach und Abed-Nego hinaufbrachten, von den Feuerflammen getötet wurden.
23 Aber die drei Männer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, fielen hinab in den glühenden Ofen, gebunden wie sie waren.
25 Er (Anm.: Nebukadnezar) antwortete und sprach: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen und sie sind unversehrt; und der vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter.
[25 Aber der Engel des Herrn war zugleich mit Asarja und denen, die bei ihm waren, in den Ofen gestiegen; 26 hatte die Feuerflamme aus dem Ofen herausgestoßen und ließ es mitten im Ofen so sein, als ob ein Wind wehte, der kühlen Tau bringt. So rührte das Feuer sie überhaupt nicht an und fügte ihnen weder Schmerz noch Schaden zu.]
27 Und die Fürsten, Würdenträger, Statthalter und Räte des Königs kamen zusammen und sahen, dass das Feuer den Leibern dieser Männer nichts hatte anhaben können und ihr Haupthaar nicht versengt und ihre Mäntel nicht versehrt waren; ja, man konnte keinen Brand an ihnen riechen.

Das Tal und die Höhen

Die Anbetungsstruktur, die Nebukadnezar aufrichtete, war dazu gedacht die Menschen davon abzuhalten bzw. vollständig davon abzulenken, sich mit den Gedanken zu beschäftigen, dass es nur einen wahren Gott auf der Erde gebe.
Hierzu wurde wie es schon zur Zeit des Volkes Israels in der Wüste war, ein goldenes Standbild im Tal errichtet, obwohl der HERR JAHWE ein Gott der Höhen ist, was uns 2.Mose 19 oder auch der Psalm 24 offenbart (vgl. 2.Mose 19,1-3).

2.Mose 19,1-3:
1 Am ersten Tag des dritten Monats nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, genau auf den Tag, kamen sie in die Wüste Sinai.
2 Denn sie waren ausgezogen von Refidim und kamen in die Wüste Sinai und lagerten sich dort in der Wüste gegenüber dem Berge.
3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen:

Psalm 24,3-6:
3 Wer darf auf des HERRN Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte?
4 Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schwört: 5 der wird den Segen vom HERRN empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heiles.
6 Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. SELA.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir auf Berge zu gehen haben, um Gott zu suchen, sondern es geht um die hohe Anbetung des Vaters im Geist und in der Wahrheit (vgl. Johannes 4,19-24).
Das Tal Dura in Babel ist ein Hinweis auf die gewollte Verwirrung durch das Offenbarmachen von falschen Sicherheiten, um die Menschen in ihren Herzen in Verwirrung zu bringen, so dass sie nicht auf die Idee kommen, das Portal Gottes, das zum Vater führt zu sehen (vgl. Johannes 10,9; Johannes 14,6).

Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Es war kein Zufall, dass Nebukadnezar das goldene Standbild in einem Tal errichten ließ.
Diese Vorgehensweise gibt uns Aufschluss über eine Strategie des Feindes, der Gottes Prinzip von Anbetung pervertieren will.
Das Tal steht im engen Zusammenhang mit emotionellen Tiefgängen aufgrund von schwierigen Lebensumständen, in denen der Satan es versucht durch falsche Klänge in unserem Herzen die Augen von Gott wegzuziehen. Und das Endergebnis soll sein, dass wir uns in Verwirrung verfangen.
Es ist es wichtig, dass wir gerade in Zeiten von Schwierigkeiten, die bei Gott Herausforderungen zum Durchbruch sind, uns nicht von der gewundenen Schlange verführen lassen, allein auf unsere Emotionen zu achten, um unseren seelischen Mangel mit den Lüsten der Welt zu füllen, damit wir Frieden erhalten. Diese Vorgehensweise kommt der Anbetung des goldenen Standbildes gleich.

Der Klang des Shofars

Es ist interessant anzumerken, dass der Klang des Horns (Anm.: Shofar) von Nebukadnezzar dazu benutzt wurde, um die Menschen zur falschen Anbetung aufzurufen. Es ist der Klang, der zuerst bei all den Instrumenten zur falschen Anbetung in Daniel 3 genannt wird (vgl. Daniel 3,5.7.10.15).
Gott hingegen hat den Klang des Shofars dem Volk Israel zur Kriegsführung, zum Zusammenrufen oder um sich bei Ihm in Erinnerung zu rufen, gegeben (vgl. 4.Mose 10,1-10; Josua 6,4; Richter 7,20).
Der Klang des Shofar bzw. der Hörnerschall steht im engen Zusammenhang mit dem Geben der Thora zur Zeit von Schawuot (vgl. 2.Mose 19,16-19)!

2.Mose 19,16-19 (Rev. Elberfelder):
16 Und es geschah am dritten Tag (Anm.: im Monat Siwan), als es Morgen wurde, da brachen Donner und Blitze los, und eine schwere Wolke lagerte auf dem Berg, und ein sehr starker Hörnerschall ertönte, so dass das ganze Volk, das im Lager war, bebte.
17 Mose aber führte das Volk aus dem Lager hinaus, Gott entgegen, und sie stellten sich am Fuß des Berges auf.
18 Und der ganze Berg Sinai rauchte, weil der HERR im Feuer auf ihn herabkam. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg erbebte heftig.
19 Und der Hörnerschall wurde immer stärker. Mose redete, und Gott antwortete ihm mit einer lauten Stimme (Anm.: Donner/Schall).

Der Hörnerschall ist der Klang der die Ordnung Gottes ankündigt und das Volk Gottes zur richtigen Positionierung aufruft, um ihm zu begegnen (vgl. 2.Mose 19,13).

2.Mose 19,13:
13 Keine Hand soll ihn anrühren, sondern er soll gesteinigt oder erschossen werden; es sei Tier oder Mensch, sie sollen nicht leben bleiben. Wenn aber das Widderhorn lange tönen wird, dann soll man auf den Berg steigen.

Das bedeutet für uns als Heilige in der heutigen Zeit, dass bevor Gottes Kraft sich auf der Erde verstärkt, es zu einer Aufrichtung seiner Ordnung kommen muss, damit er sich dann in diesem geordneten Weinschlauch nach seinen Prinzipien bewegen kann (vgl. 1.Korinther 14,33).

1.Korinther 14,33:
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.

Die wiederhergestellte apostolische Ordnung

Bevor der Heilige Geist zu Schawuot fiel, wurde die apostolische Ordnung wieder hergestellt, da Judas den Platz des Apostels aufgrund von Verrat verließ, was zu einer apostolischen Leere bzw. Lücke führte, die durch einen neuen Apostel gefüllt werden musste (vgl. Apostelgeschichte 1,15-17.26).

Apostelgeschichte 1,15-17.26:
15 Und in den Tagen trat Petrus auf unter den Brüdern – es war aber eine Menge beisammen von etwa hundertzwanzig – und sprach: 16 Ihr Männer und Brüder, es musste das Wort der Schrift erfüllt werden, das der Heilige Geist durch den Mund Davids vorausgesagt hat über Judas, der denen den Weg zeigte, die Jesus gefangen nahmen; 17 denn er gehörte zu uns und hatte dieses Amt mit uns empfangen. ...
26 Und sie warfen das Los über sie und das Los fiel auf Matthias; und er wurde zugeordnet zu den elf Aposteln.

Erst nach dieser apostolischen “Platzfüllung” fiel die Kraft Gottes im Obergemach, so wie der HERR mit seiner Gegenwart auf den hohen Ort, dem Berg Sinai herabkam und Mose einhüllte.
Petrus, der Fels brachte durch die von Gott niedergeschriebene Ordnung das Wort und setzte es in die Tat um (Anm.: Veranlassung zur Wahl eines neuen Apostels). Genauso setzte er auch das Wort Gottes um als der Heilige Geist auf die 120 Heiligen in Jerusalem herabkam, um mit der geschrieben Ordnung Gottes Frieden in die verwirrten Herzen der gottesfürchtigen Juden zu bringen (vgl. Apostelgeschichte 2,12-16).

Apostelgeschichte 2,12-16:
12 Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?
13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.
14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen!
15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; 16 sondern das ist es, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (vgl. Joel 3,1-5): …

Die zuvor von Petrus veranlasse apostolische Ordnung (Anm.: Wahl des Matthias gemäß Psalm 69,26 i.V.m. Psalm 109,8) trug nach der Ausgießung des Heiligen Geistes zu einer wichtigen geistlichen Regierung bei, um Frieden in den Herzen der in Jerusalem anwesenden Juden zu bringen, die Zeugen der Kraftausgießung des Heiligen Geistes waren (vgl. Apostelgeschichte 2,14).
Hier können wir die Bestätigung von 1.Korinther 14,33 erkennen. Es ist die aus der Offenbarungserkenntnis mitgeteilte Ordnung des Wortes Gottes, die Frieden in den Herzen der Menschen stiftet.

Der Schmelzofen Gottes

Um nochmals auf die drei Freunde Daniels im Feuerofen zur Zeit von König Nebukadnezar einzugehen, war es kein Zufall, dass auch diese drei Männer Gottes trotz ihres schwierigen Umstandes an der wahren Ordnung Gottes festhielten und so in Berührung mit dem Feuer und dem frischen Wind kamen (vgl. Daniel 3,12.16-18.25-27 i.V.m. 3.Mose 26,1).

Daniel 3,12.16-18.25-27:
12 Nun sind da jüdische Männer, die du über die einzelnen Bezirke im Lande Babel gesetzt hast, nämlich Schadrach, Meschach und Abed-Nego; die verachten dein Gebot und ehren deinen Gott nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du hast aufrichten lassen. ...
16 Da fingen an Schadrach, Meschach und Abed-Nego und sprachen zum König Nebukadnezar: Es ist nicht nötig, dass wir dir darauf antworten.
17 Wenn unser Gott, den wir verehren, will, so kann er uns erretten; aus dem glühenden Ofen und aus deiner Hand, o König, kann er erretten.
18 Und wenn er es nicht tun will, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten wollen. ...
25 Er (Anm.: Nebukadnezar) antwortete und sprach: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen und sie sind unversehrt; und der vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter.
[25 Aber der Engel des Herrn war zugleich mit Asarja und denen, die bei ihm waren, in den Ofen gestiegen; 26 hatte die Feuerflamme aus dem Ofen herausgestoßen und ließ es mitten im Ofen so sein, als ob ein Wind wehte, der kühlen Tau bringt. So rührte das Feuer sie überhaupt nicht an und fügte ihnen weder Schmerz noch Schaden zu.]
27 Und die Fürsten, Würdenträger, Statthalter und Räte des Königs kamen zusammen und sahen, dass das Feuer den Leibern dieser Männer nichts hatte anhaben können und ihr Haupthaar nicht versengt und ihre Mäntel nicht versehrt waren; ja, man konnte keinen Brand an ihnen riechen.

3.Mose 26,1:
1 Ihr sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor anzubeten; denn ich bin der HERR, euer Gott.

Das Gold und Silber Gottes

Da die Zeit von Schawuot mit dem Schmelzofen (Anm.: wird dazu benötigt um Metalle zu reinigen) Gottes sowie mit der Manifestation von Wind und Feuer in Verbindung steht, sehe ich an dieser Stelle einen engen Zusammenhang mit dem Feuer und dem kühlen Wind in dem Feuerofen, in den die drei Freunde Daniels geworfen wurden.
Wenn uns als erstes das Feuer Gottes (Anm.: Heiligung) und dann der Wind (Anm.: Heiliger Geist) im Tal wie Schadrach, Meschach und Abed-Nego begegnet, ist dies ein Hinweis darauf, dass Gott dabei ist, unseren Glauben/ Vertrauen (Anm.: Gold) zu stärken und uns in unserem Verständnis durch sein Wort zu bereichern (Anm.: Silber), um die damit verbundene Ordnung besser zu begreifen (vgl. 1.Petrus 1,6-7; Psalm 12,7; Sprüche 17,3).

1.Petrus 1,6-7:
6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 7 damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.

Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.

Sprüche 17,3:
3 Wie der Tiegel das Silber und der Ofen das Gold, so prüft der HERR die Herzen.

Wenn uns zuerst der Wind des Geistes und das Feuer Gottes als zweites auf der Anhöhe wie den 120 Heiligen zu Pfingsten im Obergemach begegnet, ist dies ein Hinweis auf die Ermutigung Gottes sich in das Tal der Herausforderung in Kühnheit zu bewegen und das Wort und die Ordnung Gottes zu den Menschen zu sprechen bzw. zu prophezeien!

Der “etsba”/ Zeigefinger Gottes

Schawuot (Anm.: Fest der Wochen/Pfingsten) ist die Zeit, in der wir es erleben dürfen, wie sich der Zeigefinger Gottes in unseren Herzen bewegt und mit einer feurigen Tinte das Wort Gottes in unsere Herzen schreibt, so dass wir es in Lebendigkeit und Kraft aussprechen, um Richtungsweisung zu geben (vgl. 2.Mose 31,18 i.V.m. Jeremia 31,33; 2.Korinther 3,6).

2.Mose 31,18:
18 Und als der HERR mit Mose zu Ende geredet hatte auf dem Berge Sinai, gab er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes; die waren aus Stein und beschrieben von dem Finger (Anm.: “etsba”/Zeigefinger) Gottes.

Jeremia 31,33:
… 33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Es ist die Handschrift Gottes auf unserer inneren und äußeren Herzenstafel, die dazu beiträgt, dass wir eine stärkere sowie inwendige Beziehung mit Jesus haben und diese als lesbarer Brief Christi nach außen hin reflektieren (vgl. 2.Korinther 3,3).

2.Korinther 3,3:
3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.

Ein Gleichnis zur wahren Anbetung

Der Heilige Geist setzte in der letzten Zeit immer wieder eine große Bedeutung auf den Lebensstil der Anbetung, welcher eine Liebesbeziehung zu unserem Bräutigam Jesus voraussetzt.
Hierbei ließ er mich auf die Zweige eines Tannenbaums blicken, von denen die Spitzen wie Zeigefinger in den Himmel zeigten. Im Laufe des Heranreifens der Tannenzapfen konnte ich sehen, wie sich die Zweige aufgrund des Gewichtes der Tannenzapfen nach unten senkten.
Während ich dies sah, hörte ich wie der Heilige Geist sprach:


“Wenn ihr Mich anbetet, nehmt ihr in der Reife eurer Salbung zu, so dass aus der Anbetung plötzlich richtungweisende Worte für die Erde kreiert werden, die nicht leer zu Mir zurückkommen (vgl. Jesaja 55,11)!”  

Der Staub und die Stechmücken

Es ist die Zeit des Zeigefingers Gottes, der die im Fluch lebenden Menschen berührt, um sie durch das hölzerne Kreuz (Anm.: Die Botschaft von Jesus Christus dem Gekreuzigten) von Finsternis zu befreien, damit sie ein lebendiges Zeichen und Wunder durch das Blut von Jesus vor den Augen der Welt sind (vgl. 2.Mose 8,12-15a i.V.m. Lukas 11,20).

2.Mose 8,12-15a:
12 Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlag in den Staub der Erde, dass er zu Stechmücken werde in ganz Ägyptenland.
13 Sie taten so und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es kamen Mücken und setzten sich an die Menschen und an das Vieh; aller Staub der Erde ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.
14 Die Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten, um Mücken hervorzubringen; aber sie konnten es nicht. Und die Mücken waren sowohl an den Menschen als am Vieh.
15a Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist Gottes Finger. ...

Lukas 11,20:
20 Wenn ich (Anm.: Jesus) aber durch Gottes Finger die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Einige in der Region des fleischlichen Auges werden erkennen!

Der Heilige Geist offenbarte mir weiter, dass wir in eine Zeit eingetreten sind, in der die Salbung durch das Amt des Lehrers in einer hohen Offenbarungskraft das Wort Gottes in die Herzen derer schreibt, die dem Wort zuhören und es dem Rabbi Jesus (Anm.: Sohn Gottes) erlauben den Platz in ihrem Herzen einzunehmen (vgl. 1.Korinther 12,28 i.V.m. Epheser 4,11-12).

1.Korinther 12,28:
28 Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede.

Epheser 4,11-12:
11 Und er (Anm.: Jesus) hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, …

Dies wird sich ähnlich verhalten wie in der Zeit als Jesus voll der Kraft des Heiligen Geistes aus der Wüste (Anm.: Feuerofen) kam und sich nach Nazareth begab, wo ihn viele Menschen nur als den Sohn Josephs anerkannten.
Das deutet darauf hin, dass Jesus mit der Kraft des Heiligen Geistes die Herzen der Menschen aufbrach, die nur mit ihrem fleischlichen Auge die Dinge beurteilten. Er brachte Freude und ein Stillstand der fleischlichen Sicht (Anm.: ein Staunen, ein Wundern), um die Augen ihres Herzens durch das Predigen des Wortes Gottes zu erleuchten (vgl. Lukas 4,14-22 i.V.m. Lukas 24,45).

Lukas 4,14-22:
14 Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa und die Kunde von ihm erscholl durch alle umliegenden Orte.
15 Und er lehrte in ihren Synagogen und wurde von jedermann gepriesen.
16 Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf und wollte lesen.
17 Da wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht (vgl. Jesaja 61,1-2): 18 “Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, 19 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.”
20 Und als er das Buch zutat, gab er es dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn.
21 Und er fing an, zu ihnen zu reden: Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren.
22 Und sie gaben alle Zeugnis von ihm und wunderten sich, dass solche Worte der Gnade aus seinem Munde kamen, und sprachen: Ist das nicht Josefs Sohn?

Lukas 24,44-45:
44 Er (Anm.: Jesus) sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen.
45 Da öffnete er ihnen das Verständnis, sodass sie die Schrift verstanden …

Jesus erwähnte die Ordnung und den Plan des Vaters durch das Predigen des reinen Wortes Gottes (Anm.: Silber), um dadurch das Gold (Anm.: Glauben) in den Herzen der bereitwilligen Menschen in Nazareth zu läutern (vgl. Römer 10,17).
Erinnern wir uns, dass Jesus auch in Nazareth einige Zeichen tat, zwar nicht viele aber immerhin einige (vgl. Matthäus 13,58).

Matthäus 13,58:
58 Und er tat dort nicht viele Zeichen wegen ihres Unglaubens.

Ich bin überzeugt, dass Jesus die Zeichen in einigen Bezirken der Stadt Nazareth tat, wo er Glauben in den Herzen von einigen dort lebenden Menschen vorfinden konnte.
Auch Paulus ging in ähnlicher Weise vor als er auf dem Areopag lehrte und einen gewissen Anteil von Menschen durch die Kraft des Wortes Gottes überzeugte, die normalerweise nur mit ihren Ohren Neues hören wollten (vgl. Apostelgeschichte 17,19-21.34).

Apostelgeschichte 17,19-21.34:
19 Sie nahmen ihn aber mit und führten ihn auf den Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du lehrst?
20 Denn du bringst etwas Neues vor unsere Ohren; nun wollen wir gerne wissen, was das ist.
21 Alle Athener nämlich, auch die Fremden, die bei ihnen wohnten, hatten nichts anderes im Sinn, als etwas Neues zu sagen oder zu hören. ...
34 Einige Männer schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

Jesus füllte den leeren Platz in der Synagoge (Anm.: geistliche Anhöhe) in Nazareth mit der wahren Lehre und der Kraft des Heiligen Geistes, um allen Menschen in dieser Region die Möglichkeit zu geben in der neuen Frische Gottes aufzusprossen und wachsame, geistliche Augen zu erhalten (vgl. Lukas 4,14-20).

Lukas 4,14.20:
14 Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa und die Kunde von ihm erscholl durch alle umliegenden Orte. ...
20 Und als er das Buch zutat, gab er es dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn.

Amen und Amen.

In dem lehrreichen Schmelzofen Gottes,

Daniel Glimm





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