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Geldgier, die Wurzel allen Übels

19.05.2011, Daniel Glimm


Einleitung

Da wir uns als Volk Gottes in einer Zeit befinden, in der viele Menschen von der Liebe zum Geld beeinflusst sind und leider dies auch in der Gemeinde Jesu der Fall geworden ist, ist es wichtig die Kraft der Wurzel allen Übels zu verstehen und warum sie im ersten Timotheusbrief ganz eng mit dem Abirren von Gläubigen genannt wird (vgl. 1.Timotheus 6,10).

1.Timotheus 6,10:
10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.

Jesus erwähnte ebenfalls die böse Kraft der Wurzel, indem er von den zwei unterschiedlichen Arten  der Anbetung sprach, bei der es erstens um die wahre Anbetung Gottes und zweitens um die falsche Anbetung des Geldes ging (vgl. Lukas 16,13).

Lukas 16,13:
13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Die erste Sünde des Satans

Deshalb ist es kein Zufall, dass auch die erste Sünde von Satan nicht Stolz war, sondern die Liebe zu seinem von Gott gegebenen Reichtum (vgl. Hesekiel 28,13-17).

Hesekiel 28,13-17:
13 In Eden warst du (Anm.: Luzifer), im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
14 Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine.
15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde.
16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.

Jesaja 14,11-15:
11 Deine Pracht ist herunter zu den Toten gefahren samt dem Klang deiner Harfen. Gewürm wird dein Bett sein und Würmer deine Decke.“
12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Völker niederschlugst!
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: „Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.“
15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!

Die Liebe und die Wurzel

Wenn das Wort Gottes von Liebe spricht, ist diese vergleichbar mit der Wurzel eines Baumes, entweder handelt es sich um eine gute Wurzel, die gesunde Früchte hervorbringt oder um eine böse Wurzel, die schlechte Früchte hervorbringt.
Es geht hierbei um die Kraft des Antriebes, der zwar für manche Menschen augenscheinlich nicht gleich erkennbar ist, jedoch letztendlich durch die später aufsprossenden Triebe und deren Früchte offenbar wird (vgl. Matthäus 7,16-20).

Matthäus 7,16-20:
16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Die guten Wurzeln und Jesus

Es ist kein Zufall, dass der Prophet Jesaja von Jesus, dem Spross bzw. Zweig sprach als er ihn im Zusammenhang mit der Wurzel Isais erwähnte (vgl. Jesaja 11,1-2).

Jesaja 11,1-2:
1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.

Isai war eine gute Wurzel und brachte eindeutig eine gute Frucht hervor!

Die Wurzel Isais und ihre Bedeutung

Die Wurzel Jesse wird in Römer 15,12 nach der LXX (Anm.: Septuaginta) aus Jesaja 11,10 zitiert. Der hebräische Text lautet im Alten Testament: „Und es geschieht an diesem Tage, die Wurzel Isai, welche steht zum Panier der Völker, zu ihm werden Heiden sich wenden.“ In der LXX heißt es: „Und es wird sein an jenem Tage, die Wurzel Jesse, und der da aufsteht, die Heiden zu beherrschen, auf ihn werden die Völker hoffen.“ Die hier geweissagte Segensfülle ist nicht auf Israel begrenzt, sie ist vielmehr ein Mittel zu grenzenloser Verallgemeinerung. Der stolze Baum des davidischen Königtums ist umgehauen, nur noch die Wurzel ist übriggeblieben. Der neue David ist die Wurzel Isais, in gewissem Sinne die Wurzel selbst. Sie wäre längst untergegangen, wenn sie nicht von Anfang an in sich trüge, der aus ihr hervorsprosst. Wenn von der Wurzel Jesse die Rede ist, dann stammt nicht der Messias von Jesse, sondern umgekehrt Jesse vom Messias ab.
Es ist der Unterschied „Wurzel Jesses“ und „Wurzel Davids“ zu beachten (vgl. Offenbarung 22,16; Offenbarung 5,4). Isai war als Stammvater der Könige und des Messias bestimmt. Vor der Erwählung Davids hätte man an einen anderen Sohn Isais denken können (vgl. 1. Samuel 16,7). David wurde König, aber nicht Isai. Von David her, war hinsichtlich der Juden, das Reich Christi ein Erbfolgereich (vgl. Lukas 1,32), aber nicht im Blick auf die Heiden. Christus heißt darum hier nicht „Wurzel Davids“, sondern „Wurzel Jesse“.
(Anm.: Teilauszug aus dem Buch “Namen des Ewigen” Seite 494, Nr. 629 Doz. theol. Dr. Abraham Meister)

Eine weitere gute Wurzel, die im Wort Gottes erwähnt wird, ist die Wurzel Davids, mit der Jesus ebenfalls in Zusammenhang gebracht wird.

Die Wurzel Davids und ihre Bedeutung

Die Wurzel Davids ist der Weissagung des Propheten Jesaja entnommen (vgl. Jesaja 11,1.10).
Ein Zweig aus dem abgehauenen Stumpf Isais bringt Frucht. Es ist eine Wurzel wie aus dürrem Erdreich (vgl. Jesaja 53,2). Aus dem Wurzelstumpf, dass heißt von dem Stamm, der seiner königlichen Herrlichkeit beraubt ist, geht ein zweiter David, ein Anfänger eines neuen Stammes hervor. Er heißt abgekürzt „die Wurzel Isais“ (vgl. Jesaja 11,10). Das Geschlecht des Vaters, aus dem David selbst herkommt, ist abgehauen bis auf die Wurzel, aus der ein neuer Schössling hervor treibt. Paulus führt diese Stelle in einer etwas veränderten Form an (vgl. Römer 15,12). In Beziehung hierauf heißt Jesus „die Wurzel Davids“ (vgl. Offenbarung 5,5). In Offenbarung 22,16 nennt sich Christus selbst „die Wurzel und das Geschlecht Davids“. Der ganze Name bedeutet, aus Christus kam David, wie der Stamm aus der Wurzel. Er ist der Urheber des davidschen Geschlechtes, sein Schöpfer und Herr (vgl. Psalm 110,1). Es liegt hier auch der Gedanke darin, dass Er dem königlichen Geschlecht Davids entstammt. Er ist der verheißene Davidssohn. Jesus entspross diesem Stamme in elender Zeit. Mit Christo beginnt ein neues Geschlecht, das aus Ihm sein Leben empfängt.
(Anm.: Teilauszug aus dem Buch “Namen des Ewigen“, Seite 493, Nr. 628 von Doz. theol. Dr. Abraham Meister)

Die Wurzel des kostbaren Ölbaums

Auch im Römerbrief können wir von einer guten Wurzel lesen, die mit dem kostbaren Ölbaum in Verbindung steht (vgl. Römer 11,17-18).

Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teil bekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Die eben genannte Wurzel offenbart uns den biblischen Judaismus, der nicht mit dem rabbinischen Judaismus verwechselt werden darf, denn dies sind die abgehauenen Zweige, die den Platz für die Heidenchristen freigemacht haben, damit wir eingepfropft werden und so an der Salbung des biblischen Judaismus teil bekommen haben. Jesus ist die Erfüllung des Gesetzes (vgl. Matthäus 5,17)!

Matthäus 5,17:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Der verdorrte Feigenbaum

Um nun zurück auf die Wurzel allen Übels zu kommen, möchte ich auf das Ereignis mit dem unfruchtbaren Feigenbaum hinweisen, der keine Früchte brachte als Jesus danach hungerte, eine Frucht von ihm zu essen (vgl. Markus 11,12-14.20-22).

Markus 11,12-14.20-22:
12 Und am nächsten Tag, als sie von Betanien weggingen, hungerte ihn.
13 Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da ging er hin, ob er etwas darauf fände. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit für Feigen.
14 Da fing Jesus an und sprach zu ihm: Nun esse niemand mehr eine Frucht von dir in Ewigkeit! Und seine Jünger hörten das.
20 Und als sie am Morgen an dem Feigenbaum vorbeigingen, sahen sie, dass er verdorrt war bis zur Wurzel.
21 Und Petrus dachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, sieh, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.
22 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott!

Das Grundproblem, das Jesus mit dem Feigenbaum hatte, war nicht, dass er keine Früchte trug, weil es für ihn nicht die Zeit war Frucht zu bringen, sondern, dass die Wurzel nicht an der richtigen Quelle angedockt war. Dies hätte nämlich dazu geführt, dass der Feigenbaum zu jeder Zeit gute Früchte hervorgebracht hätte (vgl. Psalm 1,1-3 i.V.m. Jeremia 17,7-8).

Jeremia 17,7-8:
7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.

Psalm 1,1-3:
1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.

Jesus sah, wo die Wurzel des Baumes sich hinstreckte, was offenbaren sollte, dass er das Herz der Menschen sah, mit welchem Einfluss sie sich verbanden (vgl. 1.Samuel 16,7c i.V.m. Psalm 1,4-6).

1.Samuel 16,7c:
7c Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

Psalm 1,4-6:
4 Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.
5 Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
6 Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.

Der Feigenbaum, Adam und Eva

Adam und Eva wurden durch die Vorgehensweise von Satan, der seine Position und seine ganze Schönheit des Himmels aufgrund der Liebe zum Reichtum verlor, getäuscht. Satan ging vor den Augen der Menschenkinder Adam und Eva genau in dieser Art und Weise, wie er sie auch im Himmel gegenüber Gott vollzog vor, indem er ihnen die Sicherheit der Fülle ihres Reichtums vor Augen führte und mit seiner Liebe zum Reichtum einen Handel trieb, der ihm die Herrschaft der Welt in die Hände spielte (vgl. Johannes 12,31 i.V.m. Epheser 2,2).
Adam und Eva hatten überreichen Besitztum (Anm.: Garten Eden mit seiner ganzen Fülle; vgl. 1.Mose 2,15-17) und wurden von der gewundenen Schlange verführt nach mehr zu trachten, um dann durch die Lust ihres Fleisches (Anm.: * Sie sahen, dass die Früchte vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse eine gute Mahlzeit waren, welches die Lust in ihrem Fleisch nach mehr als was Gott schon bereitgestellt hatte, zu verlangen.), die Lust ihrer Augen (Anm.: * Die Früchte waren angenehm für ihre Augen, die eine Lust in ihren Augen produzierten und ihnen weismachen sollte, dass nur mehr von dieser Frucht zu besitzen zur wahren Befriedigung führen würde.) und den Stolz des Lebens (Anm.: * Die Lust verursachte in ihnen, dass sie dachten vor ihren eigenen Augen weise zu werden, was zu Stolz führte und sie im Glauben beflügelte, zu denken, wie Gott oder Gott gleich zu sein.) zu Fall zu kommen. Sie schauten auf das, was sie schon an Reichtum besaßen und wurden gierig, um noch mehr zu besitzen. Das bedeutet im Sinnbild auf den Feigenbaum im Markusevangelium 11, dass dieser im Einfluss von Habgier stand und deshalb keine Früchte aufweisen konnte.
Was taten nun Adam und Eva nach dem Sündenfall?
Sie versuchten sich mit den Blättern des Feigenbaumes von dem sie aßen zu verstecken, was bedeutet, dass sie daran arbeiteten den Umstand zu beschönigen, um ihre Nacktheit zu verdecken, was jedoch nicht vor den offenbarenden Schritten des liebenden Schöpfers verborgen bleiben konnte (vgl. 1.Mose 3,1-8).

1.Mose 3,1-8:
1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?
2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!
4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.
7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
8 Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten.

Hängt euer Herz nicht an den Reichtum!

Diese Vorgehensweise des Feindes soll uns warnen, dass wir niemals unser Herz an die Dinge hängen, die uns der Vater gibt. Es ist nicht unser Wohlstand, sondern der Wohlstand und die Güte Gottes, die wir auf der Erde königlich-priesterlich verwalten.
Wenn wir jedoch trotzdem unser Herz an den von Gott gegebenen Wohlstand hängen, wird die Struktur der Güte Gottes zu einem Götzen (Anm.: Mammon), der gegen uns arbeitet und uns zu Fall bringt (vgl. 2.Mose 12,35-36 i.V.m. 2.Mose 32,2-6)!

2.Mose 12,35-36:
35 Und die Israeliten hatten getan, wie Mose gesagt hatte, und hatten sich von den Ägyptern silbernes und goldenes Geschmeide und Kleider geben lassen.
36 Dazu hatte der HERR dem Volk Gunst verschafft bei den Ägyptern, dass sie ihnen willfährig waren, und so nahmen sie es von den Ägyptern zur Beute.

2.Mose 32,2-6:
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.
4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
5 Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest.
6 Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.

Wie macht sich die Liebe zum Geld bemerkbar?

Die Liebe zum Geld macht sich bei Menschen bemerkbar, wenn sie sich über ihren Besitztum definieren und darin ihre temporäre Erfüllung finden.
Das führt dazu, dass sie anfangen nur auf sich und ihre “Schönheit” zu schauen, so dass sie die “Feigen”, die sie für das Königreich Gottes gewinnen nur für sich in Anspruch nehmen, worauf der Feigenbaum mit den Blättern im Markusevangelium hinweist.
Das Blicken auf sich selbst und seine eigene Schönheit bringt dazu, dass man Angst hat, zu wenig zu haben und sich auf die Sicherheit des Wohlstandes verlässt, anstatt auf Gott.
Ich möchte hiermit nicht sagen, dass Besitztum nicht von Gott ist im Gegenteil, aber wenn sich unser Herz an Dinge hängt, sind wir auf dem Weg von Gott abzufallen (vgl. Psalm 62,11 i.V.m.
Sprüche 16,18).

Psalm 62,11:
11 Verlasst euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung; fällt euch Reichtum zu,
so hängt euer Herz nicht daran.

Sprüche 16,18:
18 Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.

Keine Kredite aufnehmen und bewusste Schulden machen

Ich möchte jeden Heiligen, der dies liest nahe ans Herz legen keine Kredite aufzunehmen, um sich etwas zu leisten, was man gerne haben möchte. Dies ist nicht die Vorgehensweise Gottes.
Gott gab ebenfalls die unterschiedlichen Jahreszeiten, um Wachstum hervorzubringen, wobei den Monaten der Ruhezeit eine wichtige Bedeutung zuteil wird, die im Zusammenhang mit dem Thema von Geduld stehen.
Wenn wir auf Schulden säen, werden wir auch Schulden ernten.
Deshalb rate ich jedem, der Kredite abgeschlossen hat oder in Schulden ist, diese so schnell wie möglich abzuzahlen (vgl. Offenbarung 18,4).

Offenbarung 18,4:
4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!

Lasst uns die Warnung Gottes ernst nehmen, die er zu seinem Volk Israel sprach als er sagte:

"So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst.
Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, 14 dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft, 15 und dich geleitet hat durch die große und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und ließ dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen 16 und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewusst haben, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit er dir hernach wohl täte.
Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen.
Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist's, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.
Wirst du aber den HERRN, deinen Gott, vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich euch heute, dass ihr umkommen werdet; eben wie die Heiden, die der HERR umbringt vor eurem Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, weil ihr nicht gehorsam seid der Stimme des HERRN, eures Gottes."
5.Mose 8,11-20

Wir als Volk Gottes sind zwar in der Welt aber nicht von der Welt (vgl. Johannes 17,14-18 i.V.m. 2.Mose 8,18; 2.Mose 9,26; 2.Mose 10,23).

Johannes 17,14-18:
14 Ich (Anm.: Jesus) habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.
18 Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt.

2.Mose 8,18:

18 An dem Lande Goschen aber, wo sich mein Volk aufhält, will ich an dem Tage etwas Besonderes tun, dass dort keine Stechfliegen seien, damit du innewirst, dass ich der HERR bin, inmitten dieses Landes, …

2.Mose 9,26:

26 Nur im Lande Goschen, wo die Israeliten waren, da hagelte es nicht.

2.Mose 10,23:
… 23 dass niemand den andern sah noch weggehen konnte von dem Ort, wo er gerade war, drei Tage lang. Aber bei allen Israeliten war es licht in ihren Wohnungen.

Amen und Amen.

Anmerkung:
Die mit dem * versehenden Erklärungen wurden aus dem Buch "Money and Wealth In The New Millenium" von Norm Franz von Seite 7 übernommen.

Unter dem Baum des Lebens stehend,

Daniel Glimm




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