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Das Rad in dem Rad – Es werden „Hot Spots“ (Feuerstellen) aus heiligem Feuer entstehen

23.04.2011, Wade E. Taylor

Web: http://www.elijahlist.com
Übersetzung: Karin Meitz

Alles, was Jesus als Mensch bei Seinem ersten Kommen durch einen einzigen Leib tat, wird er durch einen vereinten Leib in Vorbereitung für Sein zweites Kommen tun.
 
Jetzt in dieser Zeit werden diejenigen, die dieser “vereinte Leib” sein werden, dazu vorbereitet, „bereit gemacht”, in manifestierter Herrlichkeit zu wirken, wie ein lebendiger Märtyrer zu sein, sodass nur Jesus gesehen werden wird. Die Zeit ist nahe, in der Jesus zu diesen „Überwindern“ (Heiligen) kommen wird, um verherrlicht zu werden.
 
„Euch hingegen, die ihr jetzt zu leiden habt, wird er zusammen mit uns von aller Not befreien. Das wird geschehen, wenn Jesus, der Herr, mit seinen mächtigen Engeln vom Himmel her in loderndem Feuer erscheint. Er wird die zur Rechenschaft ziehen, die Gott nicht als Gott anerkennen und nicht bereit sind, das Evangelium von Jesus, unserem Herrn, anzunehmen. Die Strafe, die diese Menschen erhalten, wird ewiges Verderben sein, sodass sie für immer vom Herrn und von seiner Macht und Herrlichkeit getrennt sind. Ja, so wird es an jenem Tag sein, wenn er kommt, um für sein Handeln an denen, die zu seinem heiligen Volk gehören, geehrt zu werden, um bewundert zu werden für sein Wirken an allen, die zum Glauben gekommen sind. “Auch ihr gehört dazu,” denn ihr habt das, was wir euch bezeugt haben, im Glauben angenommen.“  2. Thessalonicher 1,7-10 (Neue Genfer Übersetzung)
 
Diese Schriftstelle beschreibt die “Herrlichkeit”, die durch diejenigen sichtbar werden wird, die der Herr für diesen Zweck vorbereitet hat.
 
"Und ich sah: Und siehe, ein Sturmwind kam von Norden her, eine große Wolke und ein Feuer, das hin- und herzuckte, und Glanz war rings um sie her. Und aus seiner Mitte, aus der Mitte des Feuers, strahlte es wie das Funkeln von glänzendem Metall." Hesekiel 1,4 (Rev. Elberfelder)
 
Dies ist ein Bild für den vereinten Leib Christi, wie er in endzeitlicher Herrlichkeit wirken wird, was zur Errichtung des Tausendjährigen Reiches Gottes auf Erden führen wird.
 
Das “Rad im Rad” – unsere Leben, die in Seinem Leben aufgehen
 
„Das Aussehen der Räder und ihre Verarbeitung war wie das Funkeln von Türkis, und die Vier hatten ein und dieselbe Gestalt; und ihr Aussehen und ihre Verarbeitung war, wie wenn ein Rad mitten im anderen Rad wäre.“ Hesekiel 1,16 (Rev. Elberfelder)
 
Wir leben am Ende des “sechsten Tages”, in einer Zeit, in der Jesus beginnt, seine manifestierte Herrlichkeit zu offenbaren, um „Überwinder“ für Seine endzeitliche Bestimmung vorzubereiten. Das ist dieses „Rad inmitten des Rades“ – unsere Leben aufgegangen in Seinem Leben, um ein Ausdruck Seines Lebens zu werden, was auf die Nationen und die ganze Menschheit große Auswirkungen haben wird.

„Als ich die Gestalten sah, siehe, da stand je ein Rad auf der Erde bei den vier Gestalten, bei ihren vier Angesichtern. Hesekiel 1,15 (Luther)
 
Dies bedeutet, dass unsere Leben Jesus “völlig hingegeben” und mit Ihm „in Bewegung“ sind – „ein Rad auf der Erde“ – Jesus, der kommt, um in Seinen Heiligen verherrlicht zu werden. Folglich können das Rad und der Wille Gottes als Synonyme gesehen werden, da es bei beiden darum geht, gemeinsam mit Ihm in Herrlichkeit, Harmonie und Gehorsam zu fließen.
 
Diese Herrlichkeit ist eine handelnde Herrlichkeit, durch die wir auf Seine manifestierte Gegenwart in Herrlichkeit aufmerksam gemacht werden und in der wir lernen, unter diesem hohen Maß an Salbung und befähigender Endzeitkraft zu wirken.
 
Vier Angesichte: Unsere Identität im Herrn als Überwinder, Braut, Sohn und Menschenkind

 „Und mitten darin war etwas wie vier Gestalten; die waren anzusehen wie Menschen. Und jede von ihnen hatte vier Angesichter und vier Flügel.“ Hesekiel 1,5-6 (Luther)
 
„Ihre Flügel berührten sich, einer mit dem anderen; sie wandten sich nicht um, wenn sie gingen; sie gingen, ein jedes gerade vor sich hin.“ Hesekiel 1,9 (Rev. Elberfelder)
 
„Und jede (Gestalt) hatte vier Angesichter.“

Dies spricht von unserer Identität im Herrn, wenn wir geistlich reif sind – Überwinder, Braut, Sohn und Menschenkind. Jeder von uns hat einen anderen Teil und eine andere Funktion innerhalb dieses „Rades“. „Dieselbe Gestalt“ haben bedeutet, dass wir unsere Leben so hingegeben haben, dass sie ein manifestierter Ausdruck Seines Lebens geworden sind und wir als dieser vereinte Leib Jesu wirken können.
 
 „Und jede (Gestalt) hatte vier Flügel.“

Jeder von uns hat die Fähigkeit verliehen bekommen, sich in geistlichen Bereichen zu bewegen.
 
„Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ Jesaja 40,31 (Luther)

„Sie wandten sich nicht um, wenn sie gingen“

Dieser Akt gehorsamer Unterordnung beginnt in uns (Rad) und wird sich dann von uns nach außen ausbreiten (Rad im Rad), bis es die ganze Erde ausfüllt.

„Und die Gestalten liefen hin und her, dass es aussah wie Blitze.“ Hesekiel 1,14 (Luther)

Das spricht von völliger Hingabe und völligem Gehorsam mit einem einzigen Auge (ohne sich ablenken zu lassen), und auch von „geistlicher Beförderung“ (vom Heiligen Geist an einen anderen Ort versetzt werden), die in vermehrtem Maße in der Endzeit stattfinden wird.
 
Durch das Feuer des Heiligen Geistes mit Jesus in Seiner manifestierten Herrlichkeit wirken

„Und in der Mitte zwischen den Gestalten sah es aus, wie wenn feurige Kohlen brennen, und wie Fackeln, die zwischen den Gestalten hin und her fuhren. Das Feuer leuchtete und aus dem Feuer kamen Blitze.“ Hesekiel 1,13 (Luther)
 
Wir werden nicht nur in der Herrlichkeit gereinigt und geläutert (Jesaja 6,5), sondern auch „von Herrlichkeit zu Herrlichkeit“ verändert. Unser Erscheinungsbild als „brennende feurige Kohlen“ spricht von unserem Zustand unter großer Salbung und der Erfahrung klarer geistlicher Wahrnehmung und Führung, wenn wir mit den sieben Geistern Gottes in Beziehung treten und durch sie wirken – sehen und verstehen, was andere weder sehen noch verstehen.
 
 „… ich habe meinem Gesalbten eine Leuchte zugerichtet;“ Psalm 132,17 (Luther)
 
Der Herr lässt über die ganze Welt verteilt an speziellen Orten spezielle “Hot Spots” (Feuerstellen) entstehen. Das sind Orte, an denen Seine Herrlichkeit sich manifestieren und durch intensives Feuer des Heiligen Geistes wirken wird. Diejenigen, die dazu vorbereitet werden, in Seinen Endzeitplänen mitzuwirken, werden diese „besonderen Plätze“ erkennen und sich dort versammeln, um unter einer noch größeren Salbung und Bevollmächtigung zu den Nationen gesandt zu werden.
 
„Ich sah, wie Throne aufgestellt wurden, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt rein wie Wolle; Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder loderndes Feuer”. Daniel 7,9 (Luther)
 
„Feuer geht vor ihm her und verzehrt ringsum seine Feinde. Seine Blitze erleuchten den Erdkreis, das Erdreich sieht es und erschrickt.“ Psalm 97,3-4 (Luther)
 
Das spricht von dem “folgenreichen Wort” – der Herrschaft mit “eisernem Stab” in Bezug auf das Wirken mit Jesus in Seiner manifestierten Herrlichkeit durch das Feuer des Heiligen Geistes, was ein hohes Maß an geistlichem Hören und Gehorsam erfordert.
 
Einheit untereinander und mit Jesus, Ausdruck Seines Lebens und Dienstes werden

“Wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie, und die Räder hoben sich mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.
Wenn sie gingen, so gingen diese auch; wenn sie standen, so standen diese auch; und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die Räder mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.“
Hesekiel 1,20-21 (Luther)
 
Das “Rad” ist der Herr (Haupt), der in Seiner Herrlichkeit kommt und der sich durch das Rad, das sich in diesem Rad befindet, manifestiert – unsere Leben in Seinem Leben, um Seine endzeitliche Heimsuchung auszuführen, in der viele gerettet, das Gericht der Trübsal erfüllt und das Tausendjährige Reich errichtet werden wird. Als Ergebnis werden ihn „alle Augen sehen“ (Offenbarung 1,7).

“Wenn Er kommen wird, um verherrlicht zu werden in seinen Heiligen …“
2.Thessalonicher 1,10 (Schlachter)
 
Das “Rad inmitten eines Rades” spricht davon, dass Gott durch göttliches Eingreifen souverän in unsere Leben tritt, um durch uns zu wirken, um Seine Endzeitpläne zu verwirklichen. Das geht über jeden Glauben oder jede Fähigkeit, die wir haben könnten, hinaus. Da dies eine sehr hohe Berufung ist, erfordert dies eine Hingabe und Reinheit des Lebens, die darüber hinausgeht, was von anderen gefordert wird.
 
„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.“ Jesaja 60,1-3 (Luther)
 
Dies spricht davon, dass wir durch einen konkreten Akt des Eingreifens (als Teil Seines zweiten Kommens) in Seine manifestierte Herrlichkeit heraufgeholt werden, in der wir die Fähigkeit erlangen werden, mit Autorität in den Plänen Gottes zu wirken. Wir leben in diesen letzten Tagen, in der letzten Vorbereitungszeit, in der diejenigen, die antworten, auf diese hohe Ebene inniger Einheit gebracht werden und so untereinander und mit Jesus eins werden, sodass wir ein Ausdruck Seines Lebens und Dienstes werden.
 
Die größte Heimsuchung, die diese Welt je erlebt hat, steht noch bevor

Die größte Heimsuchung, die diese Welt je erlebt hat, steht noch bevor, und zwar mit einer zweifachen Bestimmung. Erstens, das Herausrufen eines Volkes in eine endzeitliche partnerschaftliche Beziehung mit dem Herrn. Zweitens, das Gericht über die Nationen, das durch das in Einheit wirkende „Rad in dem Rad“ vollzogen werden wird.
 
Jetzt in dieser Zeit beginnt der Herr, “Vorläufer” in Seine Gegenwart zu heben – das sind die, die einen “Vorgeschmack” des kommenden Zeitalters zu erfahren beginnen.
 
„… und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben.“ Hebräer 6,5 (Rev. Elberfelder)

Wenn wir auf diesen Prozess als Vorläufer richtig reagiert haben, werden wir befähigt, in Kraft zu wirken, und bekommen einen Vorgeschmack auf diese folgenreiche Autorität des Reiches Gottes.
 
 „Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater.“ Offenbarung 2,26-28a (Luther)
 
"Er wird mit eisernem Stab über die Völker herrschen." Offenbarung 2,27a (Neues Leben)

Dies bezieht sich auf das Wirken dieses „Rades in dem Rad“, das sich in Seiner manifestierten Herrlichkeit bewegt, um das Tausendjährige Reich Gottes auf der Erde zu errichten.

 „Und wenn die Gestalten gingen, so gingen auch die Räder mit, und wenn die Gestalten sich von der Erde emporhoben, so hoben die Räder sich auch empor“. Hesekiel 1,19 (Luther)

Der Herr bereitet sich eine vereinte Braut, die “mit der Sonne bekleidet ist” (Sohn), die durch direkte persönliche Offenbarung emporgehoben werden wird, um an der Heimsuchung und dem Gericht Anteil zu haben, das über die Menschheit während des Tausendjährigen Reiches kommen wird (die Räder wurden emporgehoben).
 
Das Herz Gottes streckt sich nach einem Volk aus, das „bereit” ist, den Plan des Herrn hier auf Erden zu gebären.
 
„Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen. Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in Schmerzen und soll gebären.“ Offenbarung 12,1-2 (Rev. Elberfelder)

Dieses “Schwanger und in Geburtswehen”-Sein spricht von Fürbitte. Gleich wie Maria geschwängert wurde, um unsere Erlösung durch Jesus zu gebären, so gibt es auch heute einen Leib von Fürbittern, die „geschwängert“ werden, um die kommende Umbruchszeit (das Hereinbrechen der Endzeit) zur Welt zu bringen. Wie Maria brauchen auch wir das Wie und Warum nicht zu verstehen. Vielmehr müssen wir einfach „unsere Leiber als lebendige Opfer darbringen“ und gehorchen.
Wir werden nicht über Nacht da hineingeführt werden, doch gibt es eine Entwicklung, die uns auf diese Ebene der Fürbitte bringen wird. Unser Anteil ist es, uns zur Verfügung zu stellen, und dann diesem Geburtsprozess Raum zu geben, sodass er seine volle Wirkung in uns entfalten kann. Durch Erfahrung wird unsere Effektivität in diesem Geburtsprozess gesteigert werden.
 
„Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.” Offenbarung 12,5 (Luther)
 
Das Wort Gottes sagt uns, dass sowohl das “Menschenkind” als auch diejenigen, die „Überwinder“ sind, alle Nationen mit „eisernem Stab“ regieren werden. Diese sind ein und dasselbe und werden von Hesekiel als das „Rad in dem Rad“ gesehen, „das nach seinen vier Seiten hinging“. (Hesekiel 1,17)
Diese “vier Seiten” wirken in Harmonie und Einheit zusammen. Als „Überwinder“ bin ich befähigt. Als „Braut“ habe ich mich dem Herrn völlig hingegeben. Als „Sohn“ bin ich eine partnerschaftliche Beziehung mit dem Herrn eingegangen, um Seine Pläne zu verwirklichen. Als „Menschenkind“ gehe ich in delegierter Autorität. Da es im Leib Christi weder männlich noch weiblich gibt, repräsentiert dies Typen.
Das Herz Gottes ist auf der Suche nach Menschen, die „bereit” sind (wie Maria es war) am Tag Seiner Kraft, die als “Fürbitter” (eine vereinte Maria) in der heutigen Zeit den Plan des Herrn gebären und auf die(se) Welt bringen werden. Der Herr wirkt und erreicht seine Ziele immer durch Menschen, die Seinen Willen ausführen.
Erfahrungsgemäß müssen wir durch eine sich allmählich entwickelnde Steigerung des Wirkens Gottes hindurchgehen, um an den Platz zu gelangen, wo wir bereit sind, als „Überwinder“ in dieses „Rad in dem Rad“ emporgehoben zu werden.
Nur dann kann der Herr zu uns sagen:

„Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn.“ Matthäus 25,23 (Rev. Elberfelder)
 
Wade E. Taylor
Wade Taylor Ministries





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