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Japan und Gottes Aufruf

17.03.2011, Daniel Glimm


Einleitung

Aufgrund des verheerenden Erbebens und der Tsunami in Japan, die sich am Freitag, den 11.03.11 ereigneten, möchte ich inmitten des japanischen Leids, an dem viele Menschen aus anderen Nationen auf der Erde Anteil nehmen ein Licht der Orientierung und Hoffnung geben.

Erhebt eure Häupter!

Ich bin keine Person, die darauf aus ist Menschen durch Prophetien über Unheil und Dunkelheit zu entmutigen, sondern ich möchte dazu beitragen, dass wir unsere Häupter in Zuversicht nach oben erheben und auch den Menschen Zuversicht geben, die sich derzeit wie ein geknicktes Schilfrohr fühlen, ohne einen Schimmer von Hoffnung zu haben (vgl. Lukas 21,25-28 i.V.m. Jesaja 42,3).

Lukas 21,25-28:
25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, 26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
27 Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Jesaja 42,3:
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.

Es ist für die Heiligen, die nicht von dem Erdbeben betroffen sind nicht die Zeit fassungslos nach unten zu schauen und den Kopf hängen zu lassen, sondern gefasst in Hoffnung in den dunklen Himmel zu schauen und das Erbe Gottes zu sehen, dass er für diese Zeit für die Nationen bestimmt hat, wenn sie sich Jesus Christus zuwenden (vgl. 1.Mose 15,5-6).

1.Mose 15,5-6:
5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!
6 Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Hierzu müssen wir den Klang der Hoffnung und Zuversicht freisetzen, um denen ein Licht zu sein, die derzeit orientierungslos auf dem Meer treiben.

Die Umwandlung der Herzen

Es geht um die Umwandlung in den Gedanken und Herzen der Menschen, so dass sie wie Abraham in der Lage sind, das alte Feld hinter sich zu lassen und in das neue Feld, auch wenn es derzeit mit vielen Herausforderungen im Zusammenhang steht hineinzutreten, um in der Fülle des Erbes Gottes, das er geben möchte, zu stehen (vgl. 1.Mose 12,1-3).

1.Mose 12,1-3:
1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.
2 Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.
3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

Es ist jetzt die Zeit in der Glaubenskraft unserer Vorväter des Glaubens voranzugehen, um das Maß der Gerechtigkeit von Gott zu ernten, das mit Schutz und Bedeckung zu tun hat (vgl. 1.Mose 15,1 i.V.m. Römer 4,9; Offenbarung 19,8).

1.Mose 15,1:
1 Nach diesen Geschichten begab es sich, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.

Römer 4,9:
9 Diese Seligpreisung nun, gilt sie den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir sagen doch: "Abraham ist sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet worden."

Offenbarung 19,8:
8 Und es wurde ihr (Anm.: Braut) gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.

Die Kraft des Glaubens

Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Er setzt immer Taten voraus, die als Resultat die Gerechtigkeit Gottes tragen (vgl. Jakobus 2,17).

Jakobus 2,17:
17 So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.

In Jesaja 1,18-20 ist die Gerechtigkeit Gottes eindeutig vom Propheten reflektiert.

Jesaja 1,18-20:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
19 Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen.
20 Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.

Es ist wichtig, dass wir als Braut Jesu auf der Erde den Maßstab des Wortes Gottes offenbaren, so dass die Menschen in der Lage sind, sich mit der Wahrheit zu vereinen oder sich von ihr abzuwenden (vgl. Johannes 3,18-21).

Johannes 3,18-21:
18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes (Anm.: Jesus Christus).
19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.

Damit ein Mensch, der nicht nach dem Maßstab der Bibel lebt in der Lage ist, die Vergebung durch das Blut von Jesus Christus anzunehmen, muss er erkennen, dass sein derzeitiger Lebensstil falsch ist, dies bekennen und davon umkehren. Und hierzu gibt das Wort Gottes (Anm.: Die Bibel) den Maßstab vor. Dieses heilige Buch enthält nicht von Menschen gemachte Regeln, sondern eine von Gott kreierte Ordnung, die dem Menschen Schutz gibt, wenn er sich daran hält (vgl. Römer 7,7-9).

Römer 7,7-9:
7 Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (vgl. 2.Mose 20,17): “Du sollst nicht begehren!”
8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.
9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, …

Bewahrt eure Herzen!

Der Teufel versucht durch  Katastrophen, wie sie z.B. derzeit in Japan geschehen sind Zorn gegen Gott zu schüren, so dass sogar Heilige in Rage geraten sollen (vgl. Offenbarung 16,9b).

Offenbarung 16,9b:
9 Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben.

Wir müssen darauf achten, unsere Herzen gerade in Zeiten von Verwüstungen/ Katastrophen zu bewahren, um nicht mit unserer Zunge Lästereien in unsere Umgebung freizusetzen. Diese Lästerungen sind inszeniert von unreinen Geistern, die die Geister von Fürsten aus den Sphären der Dunkelheit sind (vgl. Offenbarung 16,13-14).

Offenbarung 16,13-14:
13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; 14 es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. –

Das Erbeben der Erde und Gottes Reden


Um Gottes Herz besser zu verstehen, ist es zuerst wichtig zu begreifen, dass Gott keine Freude hat an dem Tod des Sterbenden (vgl. Hesekiel 18,32).

Hesekiel 18,32:
32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.

Jesus erwähnte als er auf der Erde lebte die Verbindung zwischen den kommenden erschütternden Ereignissen auf der Erde und der Erlösung. Das bedeutet für uns als Heilige, dass wir diese Situationen dazu zum Anlass nehmen sollten auf die Dinge des Himmels ausgerichtet zu sein bzw. zu bleiben (vgl. Lukas 21,28 i.V.m. Kolosser 3,1-4).

Lukas 21,28:
28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Hoffnung inmitten von Erschütterung

Der Heilige Geist sprach in den letzten Tagen immer wieder zu meinem Herzen in Bezug auf das Erdbeben und offenbarte mir, dass es trotz dessen immer noch Hoffnung gibt.
Das Resultat, warum es in der Region des Feuerringes im fernen Osten immer wieder zu Erschütterungen kommt und auch im Nahen Osten Könige fallen und versuchen mit aller Macht ihre Herrscherpositionen zu halten, ist ein Hinweis, dass derzeit ein Kampf in der unsichtbaren Welt vor sich geht, der die Fürsten der Finsternis erschüttert und aus ihren Positionen reißt, um ein gewaltiges Erwachen in den Herzen der Menschen auf der Erde herbeizuführen. Davor fürchtet sich der Teufel und sein finsteres Reich.
Der Prophet Haggai prophezeite in Verbindung mit der Erschütterung der Erde folgendes:

3 Wer ist unter euch noch übrig, der dies Haus in seiner früheren Herrlichkeit gesehen hat? Und wie seht ihr es nun? Sieht es nicht wie nichts aus?
4 Aber nun, Serubbabel, sei getrost, spricht der HERR, sei getrost, Jeschua, du Sohn Jozadaks, du Hoherpriester! Sei getrost, alles Volk im Lande, spricht der HERR, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der HERR Zebaoth, 5 nach dem Wort, das ich euch zusagte, als ihr aus Ägypten zogt; und mein Geist soll unter euch bleiben. Fürchtet euch nicht!
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth
. Haggai 2,3-9

Haggai weissagt in seiner Prophetie Trost zu drei Bereichen: Politik (Anm.: Serubbabel), der Gemeinde (Anm.: Jeschua) und zu den Bürgern des Landes (Anm.: Volk), obwohl die Herrlichkeit Gottes abwesend war.
Das bedeutet, dass keine effektive Struktur (Anm.: neuer Weinschlauch) in der Region vorhanden war, um die Herrlichkeit Gottes zu tragen. Trotzdem erließ Haggai den Trost des HERRN in die Region und erwähnte eine Erschütterung die zuerst den Himmel und dann die Erde berühren sollte.
Das weist auf die Erschütterung der dunklen Fürsten in den Himmeln hin, die versuchen mit aller Macht die Bewegung der kommenden Herrlichkeit Gottes auf der Erde aufzuhalten.
Diese Fürsten sind jetzt gerichtet und aus ihren Positionen geschleudert, jedoch versuchen sie sich wie wir es auch im Nahen Osten sehen, mit aller Gewalt zu halten. Deshalb kommt es zu Manifestationen auf der Erde, die mit Erschütterungen zu tun haben.
Es ist eine Zeit des geistlichen Krieges, den es gilt richtig einzuordnen und zu verstehen. Hierbei kommt der prophetischen Fürbitte eine wichtige Schlüsselrolle zu. Es geht um eine Umwandlung, die der HERR beschlossen hat (vgl. Daniel 10,20-21 i.V.m. Hebräer 12,25-29).

Daniel 10,13.20-21:
13 Aber der Engelfürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, einer der Ersten unter den Engelfürsten, kam mir zu Hilfe, und ihm überließ ich den Kampf mit dem Engelfürsten des Königreichs Persien.
20 Und er sprach: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt muss ich wieder hin und mit dem Engelfürsten von Persien kämpfen; und wenn ich das hinter mich gebracht habe, siehe, dann wird der Engelfürst von Griechenland kommen.
21 – Doch zuvor will ich dir kundtun, was geschrieben ist im Buch der Wahrheit. – Und es ist keiner, der mir hilft gegen jene, außer eurem Engelfürsten Michael.

Hebräer 12,25-29:
25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): “Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.”
27 Dieses “Noch einmal” aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Der letzte Hauch von Jesus am Kreuz

Wir müssen als Heilige, die wir eine feste Zuversicht in unserem Herzen tragen, dazu beitragen den letzten Hauch von Jesus am Kreuz, der den vollkommenen Sieg gegenüber der Finsternis offenbart zu den Menschen bringen, die derzeit hoffnungslos ähnlich wie Lazarus ihr Leben aufgegeben haben.
Es ist höchste Zeit, dass wir den Hauch Jesu erklingen lassen und zu denen rufen, die keine Hoffnung haben: “Lazarus komm heraus! Erbträger in Christus tretet hervor (vgl. Johannes 11,38-45 i.V.m. Jesaja 11,4; 2.Thessalonicher 2,8; Matthäus 27,50-54)!”

Johannes 11,38-45:
38 Da ergrimmte Jesus abermals und kam zum Grab. Es war aber eine Höhle und ein Stein lag davor.
39 Jesus sprach: Hebt den Stein weg! Spricht zu ihm Marta, die Schwester des Verstorbenen: Herr, er stinkt schon; denn er liegt seit vier Tagen.
40 Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?
41 Da hoben sie den Stein weg.
Jesus aber hob seine Augen auf und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.
42 Ich weiß, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich es, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.
43 Als er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
44 Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löst die Binden und lasst ihn gehen!
45 Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.

Jesaja 11,4:
… 4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.

2.Thessalonicher 2,8:
… 8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.

Matthäus 27,50-54:
50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied (Anm.: hauchte seinen Geist aus).
51 Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.
52 Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf 53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.
54 Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus bewachten das Erdbeben sahen und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!
 
Das führt dazu, dass die Auferstehungskraft Jesu auf der ganzen Erde zu sehen ist und die Erkenntnis Gottes die Erde bedeckt, wie das Wasser das Meer.
Es ist kein Zufall, dass es im Zusammenhang mit dem letzten Hauch von Jesus in dem Herzen des Hauptmanns und in den Herzen der Wächter zu der wahren Erkenntnis kam, dass Jesus der Sohn Gottes ist.
Jesus richtete den bösen Einfluss (Anm.: geistliche Blindheit) in den Herzen der betreffenden Menschen durch seinen Tod am Kreuz, so dass ihnen die Augen des Herzens aufgingen und sie von der Erkenntnis sprachen, von der ihr Herz gefüllt war (vgl. Lukas 6,45b).

Lukas 6,45b:
45b Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.

Die Erkenntnis und Auferstehungskraft führt ebenfalls zu einer Konfrontation zwischen der lebendigen (Anm.: geisterfüllter Glaube an Jesus Christus) und toten (Anm.: Wissen über Jesus) Struktur.
Jetzt ist die Zeit, in der wir denen, die aus dem Grab der Hoffnungslosigkeit wie Lazarus heraushüpfen, die Binden der Hoffnungslosigkeit lösen, damit sie in Beständigkeit die Auferstehungskraft Jesu an die Orte tragen, zu denen sie gerufen sind.
Lasst uns in der Zeit des Platzregens, der Wasser und der Winde weiter auf dem Felsen bauen (vgl. Matthäus 7,24-27).

Matthäus 7,24-27:
24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.

Ich möchte mit den Worten von Jesus dieses Wort versiegeln, der sagte:

Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33

Der Vater segne euch.

In Seinem Shalom,

Daniel Glimm





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