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Ein Hirtenstab für das hebräische Jahr 5771 und das gregorianische Jahr 2011

02.01.2011, Daniel Glimm


Year 5771 Ajin Aleph
Artwork von Simon Glimm

Einleitung

Geliebtes Volk Gottes, dieses prophetische Wort soll uns als Stückwerk und Hinweis auf das neue Jahr (Anm.: 5771/ 2011) dienen.
Ich ermutige jeden Leser über diesem Wort zu beten und den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu deklarieren.

Der 09. September 2010 und das neue hebräische Jahr 5771 - תשע " א

Am 09.09.2010 feierte das jüdische Volk das neue hebräische Jahr 5771, das für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum ebenfalls von Bedeutung ist, da wir Anteil an der Fettigkeit (Anm.: Salbung) der Wurzel haben (vgl. Römer 11,17-18).

Römer 11,17-18:

17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Die Erneuerung der Gedanken

In Bezug auf das neue Jahr offenbarte mir der Heilige Geist, dass es sich um ein Jahr handelt, in dem er mit seiner prophetischen Salbung noch stärker in der Braut Jesu zunehmen wird.
Der HERR wird das Licht in den Augen der Herzen von vielen Gläubigen zunehmen lassen, was zur Folge hat, dass sie sich geistlich neu positionieren und ausrichten (vgl. Epheser 1,18-20).

Epheser 1,18-20:
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.

Das “Stammesdenken”

Viele werden von dem “Gemeindedenken” in das “Stammesdenken” eintreten und dadurch die Berufung des Königreich Gottes besser verstehen (vgl. 2.Mose 19,3-6 i.V.m. Jakobus 1,1).

2.Mose 19,3-6:
3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen:
4 Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.

Jakobus 1,1:
1 Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor!

Die Beziehung zwischen den edlen Ölzweigen und den eingepfropften wilden Ölzweigen

Hierbei wird der HERR einen Schwerpunkt auf die Verstärkung der Beziehungen zwischen den Heiligen aus den Heidenvölkern und den messianischen Juden im Volk Israel legen.
Diese Ausrichtung führt zu einer starken Salbungszunahme in der Offenbarungserkenntnis im Wort Gottes, die dazu genutzt werden wird, um die Herrlichkeit von Jesus Christus vor den Menschen auf dem Angesicht zu tragen, so ähnlich wie Mose es tat (vgl. 2.Mose 34,29 i.V.m. 2.Korinther 3,18).

2.Mose 34,29:
29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte.

2.Korinther 3,18:
18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.

Das Jahr der Hörner und des Umbruchs

Das Jahr 5771 wird ein Jahr des Umbruchs und der Hörner sein, was bedeutet, dass es zu plötzlichen Krafterweisen und Salbungsausgießungen in der Braut Jesu kommt, die zu einem “Umbruch“ in den Gedanken der Menschen führt.
Hierbei wird das Blut des geschlachteten Lammes Gottes eine große Rolle spielen (vgl. Hebräer 9,14).

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Viele Gläubige werden ein Sinneswandel und eine Erneuerung in ihrem Geist erleben, so wie es der Apostel Paulus in Epheser 4,23-24 schrieb.

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Der Prozess der Erneuerung wird dadurch verursacht, weil der HERR mit seinem Auge (Anm.: prophetische Offenbarungskraft) die Herzen seines Volkes pflügt.
Man wird die Braut Jesu immer stärker als die “Gehörnte” erkennen, die sich in der Vollmacht des Heiligen Geistes auf der Erde bewegt, so dass die Herrlichkeit von Jesus zu sehen ist (vgl. Offenbarung 5,6).

Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.

Zeitgleich wird Satan seine Kräfte auf der Erde bis zu einem bestimmten Punkt ausbauen und versuchen die Braut Jesu durch seine dunkle Kraft einzuschüchtern.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass wir als Heilige auf die internationale politische Ebene blicken und in Kühnheit die Gerechtigkeit Gottes über die verschiedene Systeme deklarieren, die durch Ungerechtigkeit die Schöpfung bedrücken wollen.

Das Horn von Manasse und der Klang der Landeinnahme

Der israelische Stamm Manasse erhielt von Mose unter dem Deckmantel von Joseph eine Segnung, die in diesem Jahr von Bedeutung ist (vgl. 5.Mose 33,17).

5.Mose 33,17 (Rev. Elberfelder):
17 Er ist herrlich wie sein erstgeborener Stier; und Hörner des Büffels sind seine Hörner. Mit ihnen stößt er die Völker nieder, alle miteinander bis an die Enden der Erde. Das sind die Zehntausende Ephraims, das die Tausende Manasses.   

Der Heilige Geist wird der Braut Jesu mehr Kühnheit zum Wandel in der Autorität auf der Erde geben, um den Klang der Gerechtigkeit und Offenbarung Gottes aus ihr ertönen zu lassen, so wie es die dreihundert Krieger unter der Führung von Gideon taten (vgl. Richter 7,16.19-20).

Richter 7,16-20:
16 Und er teilte die dreihundert Mann in drei Heerhaufen und gab jedem eine Posaune in die Hand und leere Krüge mit Fackeln darin 17 und sprach zu ihnen: Seht auf mich und tut ebenso; wenn ich nun an das Lager komme – wie ich tue, so tut ihr auch!
18 Wenn ich die Posaune blase und alle, die mit mir sind, so sollt ihr auch die Posaune blasen rings um das ganze Heerlager und rufen: Für den HERRN und für Gideon!
19 So kam Gideon mit hundert Mann an das Lager zu Anfang der mittleren Nachtwache, als sie eben die Wachen aufgestellt hatten, und sie bliesen die Posaunen und zerschlugen die Krüge in ihren Händen.
20 Da bliesen alle drei Heerhaufen die Posaunen und zerbrachen die Krüge. Sie hielten aber die Fackeln in ihrer linken Hand und die Posaunen in ihrer rechten Hand, um zu blasen, und riefen: Hier Schwert des HERRN und Gideons!

Auch Josua gebrauchte den Klang der Hörner zur Landeinnahme der “Festung“ von Jericho, um einen neuen Duft der Herrlichkeit Gottes in der Region freizusetzen (vgl. Josua 6,1-5).

Josua 6,1-5:
1 Jericho aber war verschlossen und verwahrt vor den Israeliten, sodass niemand heraus- oder hineinkommen konnte.
2 Aber der HERR sprach zu Josua: Sieh, ich habe Jericho samt seinem König und seinen Kriegsleuten in deine Hand gegeben.
3 Lass alle Kriegsmänner rings um die Stadt herumgehen einmal und tu so sechs Tage lang.
4 Und lass sieben Priester sieben Posaunen tragen vor der Lade her, und am siebenten Tage zieht siebenmal um die Stadt und lass die Priester die Posaunen blasen.
5 Und wenn man die Posaune bläst und es lange tönt, so soll das ganze Kriegsvolk ein großes Kriegsgeschrei erheben, wenn ihr den Schall der Posaune hört. Dann wird die Stadtmauer einfallen und das Kriegsvolk soll hinaufsteigen, ein jeder stracks vor sich hin.

Frauen in Führungspositionen

Weiterhin werden wir in diesem Jahr 5771 vermehrter im Königreich Gottes das Hineingehen der Frauen in Führungsposition sehen, weil sie Gott über die Jahre um ihr Erbe gebeten und ihn daran erinnert haben.
Diese bittende Erinnerung hat zur Folge, dass der HERR seine linke Hand auf die Häupter der Frauen von Manasse legt, damit sie in dieser Zeit fähig sind seine hohen Gedanken auf der Erde in ihrem zugeteilten Verantwortungsbereich zu etablieren (vgl. 1.Mose 48,14 i.V.m. 4.Mose 27,7 und Jesaja 55,8-9).

1.Mose 48,14:
14 Aber Israel streckte seine rechte Hand aus und legte sie auf Ephraims, des Jüngeren, Haupt und seine linke auf Manasses Haupt und kreuzte seine Arme, obwohl Manasse der Erstgeborene war.

4.Mose 27,7:
7 Die Töchter Zelofhads (Anm.: Stammvater aus Manasse) haben recht geredet. Du sollst ihnen ein Erbgut unter den Brüdern ihres Vaters geben und sollst ihres Vaters Erbe ihnen zuwenden.

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Die Frauen, die jetzt in ihren Berufungen aufstehen, werden einen kühnen Klang zur Ausbreitung der Lager im Königreich Gottes tragen und dabei behilflich sein, die Zeltpflöcke weit zu stecken und effektive göttliche Freundschaftsverbindungen herstellen und bestehende aufrechterhalten.
Hierbei wird es zu Spannungen kommen, die zur gesicherten Aufrichtung der Stammeslager im Königreich Gottes führt (vgl. Jesaja 54,2-3 i.V.m. Prediger 4,12; 4.Mose 2,1-2).

Jesaja 54,2-3:
2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest!
3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen.

Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.

4.Mose 2,1-2:
1 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach: 2 Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.

Das Jahr, in der die Herzenshaltung und Salbung offenbart wird!

Der HERR wird im Jahr 5771 den Unterschied zwischen den Gefäßen, die seine Salbung tragen und denen, die sie nicht tragen eindeutig offenbaren.
Hierbei wurde ich an die Bibelstelle aus 1.Samuel 10,1 und 1.Samuel 16,12-13 erinnert, wo ein klarer Unterschied von Gott im Bereich des Trägers der Salbung gemacht wurde, um die Herzenshaltungen der Gesalbten (Anm.: Saul und David) zu offenbaren.

1.Samuel 10,1:
1 Da nahm Samuel den Krug mit Öl und goss es auf sein (Anm.: Sauls) Haupt und küsste ihn und sprach: Siehe, der HERR hat dich zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt.

1.Samuel 16,12-13:
12 Da sandte er hin und ließ ihn holen. Und er war bräunlich, mit schönen Augen und von guter Gestalt. Und der HERR sprach: Auf, salbe ihn, denn der ist es.
13 Da nahm Samuel sein Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David von dem Tag an und weiterhin. Samuel aber machte sich auf und ging nach Rama.

Saul und David

Saul war unter anderem ein König, der das Volk Israel durch Gesetzlichkeit in Zeiten des Krieges in Schwierigkeiten brachte, indem er ihnen seine Regeln auftrug, die sie befolgen sollten.
Darauf sollte schon der Salbungskrug in 1.Samuel 10,1 hinweisen, womit der Prophet Samuel Saul zum Fürsten salbte. Der Krug stand nicht in Verbindung mit dem Opfertod eines Tieres, von dem die Hörner unter anderem für die Salbungsausgießung von Propheten benutzt wurden.
Bei der Salbung Davids hingegen wurde von dem Propheten Samuel ein Ölhorn verwendet, was auf die lebendige Autorität, Macht und das Heil in Gott hinweist (vgl. Psalm 18,3).

Psalm 18,3 (Rev. Elberfelder):
3 Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.

Sauls eigene Festlegungen und das Ausbleiben des Durchbruchs

Durch die eigenen Festlegungen Sauls konnte das Volk Israel keinen gemeinschaftlichen prophetischen Durchbruch gegen den Feind erlangen, den Gott eigentlich seinem Volk geben wollte (vgl. 1.Samuel 14,24-30).

1.Samuel 14,24-30:
24 Und als die Männer Israels in Bedrängnis kamen an jenem Tage, belegte Saul das Volk mit seinem Fluch und schwor: Verflucht sei jedermann, der etwas isst bis zum Abend, bis ich mich an meinen Feinden räche! Da aß das ganze Volk nichts.
25 Es waren aber Honigwaben auf dem Felde 26 und als das Volk hinkam zu den Waben, siehe, da floss der Honig. Aber niemand nahm davon etwas mit der Hand in seinen Mund; denn das Volk fürchtete den Schwur.
27 Jonatan aber hatte nicht gehört, dass sein Vater das Volk mit einem Schwur belegt hatte. Und er streckte seinen Stab aus, den er in seiner Hand hatte, und tauchte die Spitze in den Honigseim und führte seine Hand zum Munde; da strahlten seine Augen.
28 Da hob einer aus dem Volk an und sprach: Dein Vater hat das Volk mit einem Fluch belegt und geschworen: Verflucht sei jedermann, der heute etwas isst! So ist das Volk nun matt geworden.
29 Da sprach Jonatan: Mein Vater bringt das Land ins Unglück; seht, wie strahlend sind meine Augen geworden, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet habe.
30 Fürwahr, hätte doch das Volk heute gegessen von der Beute seiner Feinde, die es gemacht hat! Wäre dann die Niederlage der Philister nicht noch größer geworden?

David hatte lange Zeit trotz seiner Salbung dem König Saul mit seiner kriegerischen und anbetenden Fähigkeit gedient, indem er z.B. durch den Sieg über Goliath und das Spielen von Musik beruhigend auf Sauls Herz einwirkte, das in Zorn und Angst war (vgl. 1.Samuel 16,23; 1.Samuel 17,11.49-52).

1.Samuel 16,23:

23 Sooft nun der böse Geist von Gott über Saul kam, nahm David die Harfe und spielte darauf mit seiner Hand. So wurde es Saul leichter und es ward besser mit ihm und der böse Geist wich von ihm.

1.Samuel 17,11.49-52:
11 Als Saul und ganz Israel diese Rede des Philisters hörten, entsetzten sie sich und fürchteten sich sehr.
49 Und David tat seine Hand in die Hirtentasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an die Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht.
50 So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand.
51 Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn vollends und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie.
52 Und die Männer Israels und Judas machten sich auf, erhoben das Kampfgeschrei und jagten den Philistern nach bis nach Gat und bis an die Tore Ekrons. Und die Philister blieben erschlagen liegen auf dem Wege von Schaarajim bis nach Gat und Ekron.

Sammle glühende Kohlen auf das Haupt deines Feindes!


David sammelte kontinuierlich glühende Kohlen auf das Haupt von Saul bis er zum König über Israel ausgerufen wurde.
Diese Vorgehensweise Davids trägt ebenfalls in sich die Jahreslosung für das Jahr 2011.:

Römer 12,21:
21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Die Feinde, deine eigenen Hausgenossen

Da Jesus in Matthäus 10,36 davon sprach, dass die Feinde unsere eigenen Hausgenossen sein werden, möchte ich den Hinweis von Jesus gebrauchen, um jeden Heiligen dazu aufzufordern nicht in Bitterkeit und Ärger gegenüber von Menschen zu verfallen, die gegen uns reden, auch wenn es Personen sind, die uns nahe stehen.
Lasst uns vergeben und den Weg weiter wie David in Kühnheit fortsetzen, was nicht bedeutet, dass wir mit den betreffenden Personen weiter in Kontakt stehen müssen.
Es gab einen Zeitpunkt in dem Leben von David, wo Gott ihm gegenüber andeutete den Platz zu wechseln, weil das Spielen auf der Harfe nicht mehr zur Beruhigung von Sauls Herz beitrug (vgl. 1.Samuel 19,9-10).

1.Samuel 19,9-10c:

9 Aber der böse Geist vom HERRN kam über Saul und Saul saß in seinem Hause und hatte seinen Spieß in der Hand. David aber spielte mit der Hand auf den Saiten.
10a Und Saul trachtete danach, David mit dem Spieß an die Wand zu spießen. 10b Er aber wich aus vor Saul und der Spieß fuhr in die Wand. 10c David aber floh und entrann.

Der zwölfte Ochse von Elisa

Einige Heilige werden im Jahr 5771 an eine regionale Grenze in ihrem Gebiet der Verheißung kommen und wie Elisa herausgefordert werden unter eine höhere Salbung zu treten, die mit einer neuen Autorität in den Leben der Betreffenden zu tun hat, welche zu einer Gebietserweiterung beiträgt.
An dieser Stelle ist es wichtig, in den Erweiterungsprozess einzutreten und die Antwort Gottes auf das Gebet Jabez entgegenzunehmen. (vgl. 1.Könige 19,19-21 i.V.m. 1.Chronik 4,10).

1.Könige 19,19-21:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem Zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe!
21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab es den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

1.Chronik 4,10:
10 Und Jabez rief den Gott Israels an und sprach: Ach dass du mich segnetest und mein Gebiet mehrtest und deine Hand mit mir wäre und schafftest, dass mich kein Übel bekümmere! Und Gott ließ kommen, worum er bat.

Die Taten der Gerechtigkeit und das Blut des Lammes

Es ist wichtig, dass wir als Braut Jesu durch den Glauben an Jesus Christus in diesem Jahr die Rechttaten auf der Erde in unserem Umfeld folgen lassen, um die Gerechtigkeit Gottes zu offenbaren (vgl. Jakobus 2,26).
Solch ein Vorgehen verstärkt den Schutz im persönlichen Leben vor dem Verkläger der Brüder (vgl. Jesaja 1,18-20 i.V.m. Offenbarung 12,10-11; Offenbarung 19,8)!

Jesaja 1,18-20:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
19 Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen.
20 Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.

Offenbarung 12,10-11:
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.

Offenbarung 19,8:
8 Und es wurde ihr (Anm.: Braut Jesu) gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit (Anm.: Rechttaten) der Heiligen.

Verlange es prophetisch klarer zu sehen!


Verlange und drücke deine Sehnsucht Gott gegenüber aus, klarer mit deinem prophetischen Auge die Verheißung Gottes für dein Leben zu sehen (vgl. Psalm 119,123 i.V.m. 1.Korinther 15,1).

Psalm 119,123 (Anm.: Neue Jerusalemer):
123 Meine Augen sehnen sich nach deiner Hilfe, nach deiner gerechten Verheißung.

1.Korinther 14,1:
1 Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede!

Ein tieferes Verständnis im Wort Gottes und der Bruch mit Gesetzlichkeit

Trete in ein tieferes Verständnis im Wort Gottes ein, indem du den Heiligen Geist bewusst darum bittest, dass er dir den Buchstaben des Wortes Gottes mit seinem Licht der Offenbarungserkenntnis aufschließt (vgl. Johannes 16,13; 2.Korinther 3,6).

Johannes 16,13:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Der Heilige Geist wird einige Gläubige in dem neuen Jahr aus dem Feld der Gesetzlichkeit herausholen und sie in das Feld der Freiheit des Geistes stellen, das Frieden im Herzen der Gläubigen mit sich bringt (vgl. 2.Korinther 3,17 i.V.m. 1.Korinther 14,33).

2.Korinther 3,17:
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

1.Korinther 14,33:
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung (Anm.: Verwirrung), sondern des Friedens.

Der Wandel des Gerechten und das Offenbarmachen der Gesetzesbrecher

In dem Jahr 5771 wird der Lebenswandel von vielen Heiligen zu einer Konfrontation mit den Menschen führen, die sich Christen nennen aber sich nicht nach dem Wort Gottes bewegen.
Der HERR offenbart seinen Maßstab der Nachfolge durch seine Kinder, die seine Gebote halten und dadurch ihre Liebe ihm gegenüber ausdrücken (vgl. Johannes 14,21; 1.Johannes 1,5-7; 1.Johannes 5,2-3).
 
Johannes 14,21:
21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

1.Johannes 1,5-7:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.

1.Johannes 5,2-3:
2 Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Die “geschälten Stäbe Gottes” und die freigesetzte Gunst

Der Wandel der “geschälten Stäbe Gottes” wird zu einer Fruchtzunahme der Gerechtigkeit im Volk Gottes führen und eine heilige Trennung zwischen denen verursachen, die an der Verheißung Gottes festhalten und denen die durch einen “scheinheiligen” Lebenswandel ein Vorangehen in billiger Gnade rechtfertigen (vgl. 1.Mose 30,37-43).

1.Mose 30,37-43:
37 Und Jakob nahm frische Stäbe von Pappeln, Mandelbäumen und Platanen und schälte weiße Streifen daran aus, sodass an den Stäben das Weiße bloß wurde, 38 und legte die Stäbe, die er geschält hatte, in die Tränkrinnen, wo die Herden hinkommen mussten zu trinken, dass sie da empfangen sollten, wenn sie zu trinken kämen.
39 So empfingen die Herden über den Stäben und brachten Sprenklige, Gefleckte und Bunte.
40 Da sonderte Jakob die Lämmer aus und machte sich eigene Herden; die tat er nicht zu den Herden Labans.
41 Wenn aber die Brunstzeit der kräftigen Tiere war, legte er die Stäbe in die Rinnen vor die Augen der Herde, dass sie über den Stäben empfingen.
42 Aber wenn die Tiere schwächlich waren, legte er sie nicht hinein. So wurden die schwächlichen Tiere dem Laban zuteil, aber die kräftigen dem Jakob.
43 Daher wurde der Mann über die Maßen reich, sodass er viele Schafe, Mägde und Knechte, Kamele und Esel hatte.

Gott wird mit denen sein, die seinen Plan auf der Erde umsetzen und sie zugleich mit seiner Gunst segnen.

Der Umbruch und Durchbruch

Durch den Wandel derer, die das Wortes Gottes beachten, kommt es zu einem Umbruch in den Herzen von den Gläubigen, die bereit sind, sich verändern zu lassen.
Der Durchbruch wird sich für all diejenigen bemerkbar machen, die durch ihren Wandel im Gehorsam zuvor den Umbruch verursachten.
Der Umbruch wird sich in den Leben der betreffenden Menschen in der Weise bemerkbar machen, dass sie feinfühliger für das Wirken des Heiligen Geistes sind und stärker seine Manifestationen erleben.
Dadurch kommt es zu einer noch nicht erlebten Frische Gottes, die einen schnellen Wachstum der geistlichen Früchte nach Galater 5,22-23 zur Folge hat.

Galater 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.

Verständnis über die Urteile Gottes

In diesem Jahr 5771 ist es von Bedeutung, dass wir die gesetzten Urteile des HERRN aus der Perspektive der Liebe Gottes erkennen, um ein göttliches Verständnis von seinem heiligen Wesen und seiner Eifersucht zu erhalten (vgl. Psalm 119,7 i.V.m. 5.Mose 4,23-24).

Psalm 119,7 (Neue Jerusalmer):
Mit lauterem Herzen will ich dir danken, wenn ich deine gerechten Urteile lerne.

5.Mose 4,23-24 (Rev. Elberfelder):
23 Hütet euch, dass ihr ja nicht den Bund des HERRN, eures Gottes, vergesst, den er mit euch geschlossen hat, und euch ein Götterbild macht in der Gestalt von irgendetwas, das der HERR, dein Gott, dir verboten hat.
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott!

Unter Seinem Horn des Heils,

Daniel Glimm





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