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Das Weihnachtsfest und seine strategische Bedeutung

15.12.2010, Daniel Glimm


Einleitung

Da ich in der letzten Zeit des Öfteren im Volk Gottes von einigen Heiligen in Bezug auf das Weihnachtsfest angesprochen und gefragt wurde, ob das Weihnachtsfest gefeiert werden kann, da es ursprünglich auf einem heidnischen Brauch aufgebaut ist, möchte ich an dieser Stelle zur Klarheit im Leib Jesu beitragen.

Gottes Kalender und Weihnachten

Von einigen Heiligen im Leib Jesu, die sich mit dem Kalender Gottes und seinen Festen auseinandersetzen, kann man gelegentlich hören, dass sie kein Weihnachten feiern, da es sich um ein heidnisches Fest handelt.
Diese Anschauung kann ich persönlich nicht teilen und werde das auch in Zukunft nicht tun, da es Gott um die Herzenshaltung der gläubigen Person geht, warum sie Weihnachten feiert (vgl. 1.Samuel 16,7c).

1.Samuel 16,7c:
7c Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

Es geht nicht darum, warum oder wie die Welt das Weihnachtsfest feiert, sondern an welches kraftvolle Ereignis wir uns erinnern.
Ich erinnere mich zu Weihnachten an die geweihte Nacht, in der Jesus Christus, der Erlöser der Menschheit und der König der Könige geboren wurde.
Da ich mich persönlich mit dem Kalender Gottes und seinen strategischen Zeitfenstern im prophetischen Sinne beschäftige, die eng an das jüdische Volk gekoppelt sind, heißt das nicht, dass ich kein Weihnachten feiere.
An dieser Stelle möchte ich eine Frage an alle Heiligen stellen, die meinen kein Weihnachtsfest zu feiern.
Ist es unserem allmächtigen Gott nicht möglich noch ein weiteres Fest zu den gesetzten Festen im Alten Testament hinzuzufügen?
Es ist mir egal an welchem Tag das Weihnachtsfest in den verschiedenen Kulturen bzw. Ländern gefeiert wird, jedoch sehe ich in dem Weihnachtsfest ein strategisches Zeitfenster von circa zweieinhalb Tagen, in der ich mich an den frischen und neuen Klang des Durchbruchs aus dem neuen Weinschlauch erinnere!
Ich feiere Weihnachten nicht aufgrund der heidnischen Bedeutung, sondern aufgrund der Menschwerdung unseres Königs der Könige, Jesus Christus.

Die große Wichtigkeit der Weihnachtsfeiertage


Das Weihnachtsfest hat eine sehr hohe Bedeutung auch im geistlichen Bereich, denn es geht hier um die Deklaration, das Jesus, der im Fleisch gekommene ist und durch die Jungfrau Maria geboren wurde!
Bei den Weihnachtsfeiertagen handelt es sich um strategische Tage, in denen wir dem Einfluss des Geistes des Antichristen als Volk Gottes entgegenstehen und das Licht durch unser Zeugnis, in dem wir uns an den Tag der Geburt von Jesus erinnern und diesen feiern, verstärken (vgl. 2.Johannes 7).

2.Johannes 7:
7 Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist.

Da der Brief an die Epheser von dem einen neuen Menschen schreibt, der aus Heidenchristen und Juden besteht, sehe ich an dieser Stelle ebenfalls eine hohe Bedeutung an die Heiligen im jüdischen Volk ebenfalls dieses Fest unter den Heidenchristen zu achten, so wie wir auch die Feste unserer Brüder und Schwestern unter den Juden achten (vgl. Epheser 2,14-18).

Epheser 2,13-18:
13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass die traditionellen Juden immer noch auf den Messias warten, obwohl er schon im Fleisch in die Welt gekommen ist.

Weihnachten, die Tage des Durchbruchs
 
Es mag sein, dass das, was ich jetzt schreibe sehr tief geht und das ist auch der Sinn und Zweck um einigen Heiligen die Schuppen von den Augen des Herzens zu schütteln.
Ich sehe die drei Weihnachtsfeiertage als Tage des Durchbruchs und neuen Klanges, die eine kooperative Bewegung unter Leiterschaft auslöst (vgl. Lukas 2,15) und Verwirrung sowie Furcht ins Lager des Feindes bringt, welches politisch und religiös motiviert ist (Anm.: Herodes und die Hohenpriester sowie Schriftgelehrten; vgl. Matthäus 2,1-4).

Lukas 2,15:
15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.

Matthäus 2,1-4:
1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.
3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, 4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.

Kooperative Bewegungen

Die Geburt von Jesus verursachte neue kooperative Bewegungen. Gute aber auch einschüchternde Bewegungen!
Weihnachten erinnert uns an die Einfachheit und Demut, die wir als Volk Gottes in unserem Herzen tragen sollten.
Es ruft uns auf, Vertrauen wie ein Neugeborenes zu haben, um versorgt und in Reife gebracht zu werden.
Es ist das Fest vom Spross Isais, auf dem der siebenfältige Geist Gottes ruht (vgl. Jesaja 11,1-2; Micha 5,1)!

Jesaja 11,1-2:
1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.

Micha 5,1:
1 Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.

Jesus, der Siegelöffner

Erinnern wir uns, dass Maria eine Jungfrau war und deshalb ihr Siegel der Reinheit trug, das durch Jesus von innen nach außen durchbrochen wurde (vgl. Lukas 1,26-33 i.V.m. Lukas 2,6-7)!

Lukas 1,26-33:
26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!
29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.

Lukas 2,6-7:
6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Dies trägt ein tiefes Geheimnis der Kraft vom Lamm Gottes, das geschlachtet wurde.
Es ist das Lamm Gottes, das die Siegel öffnet und uns neue Bewegungen für die Zukunft offenbart (vgl. Offenbarung 6,1).

Offenbarung 6,1:
1 Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!

Jesus war der neue Wein, der aus dem neuen Weinschlauch ausbrach und den Klang des Friedens zuerst durch einen Babyschrei freisetzte!
Seid bereit eure Bestimmung schreien zu hören, so wie es Hagar in der Wüste erlebte und dann Zuversicht erhielt (vgl. 1.Mose 21,15-20)!

1.Mose 21,15-20:
15 Als nun das Wasser in dem Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch
16 und ging hin und setzte sich gegenüber von ferne, einen Bogenschuss weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und erhob ihre Stimme und weinte.
17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat gehört die Stimme des Knaben, der dort liegt.
18 Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen.
19 Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben.
20 Und Gott war mit dem Knaben. Der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein guter Schütze.

Das sind für mich genügend Gründe das Weihnachtsfest mit meiner Familie in Freude, Kühnheit und Erwatung zu feiern.
Solltet ihr noch mehr über die Auseinandersetzung über das Halten der jüdischen Bräuche im Volk Gottes wissen wollen, empfehle ich euch das Wort “Der religiöse Geist und die jüdischen Bräuche unter den Heidenchristen” vom 03.10.2007 zu lesen.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und neue Durchbrüche,

Daniel Glimm





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