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Eine Spaltung im System der Weltwirtschaft und der Sturm (Anm.: ein Wort vom 27.10.2008)

05.05.2010, Daniel Glimm


Vom Schreibtisch von Daniel Glimm:

Aufgrund der derzeitigen writschaftlichen Lage in Europa, möchte ich auf das prophetisches Wort "Eine Spaltung im System der Weltwirtschaft und der Sturm" aufmerksam machen, das mir der Heilige Geist am 27.10.2008 gab.

 
Eine Spaltung im System der Weltwirtschaft und der Sturm (Anm.: ein Wort vom 27.10.2008)

Der 1. Traum: Das gespaltene Geschoß

In der Nacht vom 23./ 24.10.08 hatte ich einen Traum, in dem ich einen Kriegsbereich im Irak sah.
Während ich dies sah, hörte ich einen Schuss, der ein Projektil aus einer Schusswaffe löste. Hierbei konnte ich die Flugbahn des Projektils auf dem Weg zu seinem Ziel beobachten. Das Projektil sah aus wie eine Murmel und flog gegen die Eckkante eines felsigen Poller, der in der Erde eingelassen war.
Als das Projektil den Zielort traf, spaltete es sich in zwei Hälften und lag gespalten am Boden.
Dann endete der Traum.

Der 2. Traum: Der laute Knall und der Sturm im Untergrund

In der Nacht vom 24./25.10.08 hatte ich einen weiteren Traum, der einen Bezug zum ersten genannten Traum besitzt.

Das Anbetungshaus und der Auftrag

In dem Traum sah ich mich mit einigen von unserer Gemeinschaft und unseren Freunden auf dem Weg zu unserem Anbetungshaus.
Auf dem Weg bekam jemand von uns den Auftrag von einer Person, die ich nicht sah, sich um ein blindes Mädchen auf Schlittschuhen (Farbe: weiß) zu kümmern, das sich auf dem Eis bewegte.
Daraufhin gab die Person, die den Auftrag empfing zur Antwort, dass sie solch einen Auftrag schon mal in ähnlicher Weise erhielt, jedoch das Mädchen bei dieser Situation ohne Schlittschuhe war.
Danach betraten wir das Anbetungshaus. Ich ging in das hintere linke Zimmer und die anderen Personen gingen in das Anbetungszimmer.
Als ich das linke Zimmer betrat, schien es mir wie ein großer Saal zu sein, in der sich verschiedene Anbeter aufhielten, die sich mit ihren Instrumenten auf etwas vorbereiteten. In dem Saal sah ich einen jungen Mann (Anm.: war früher gläubig, lebt derzeit in der Welt), der sich um die technischen Einrichtungen kümmerte.

Die drei Männer, der Sturm und das Kartenspiel

Danach wechselte die Traumszene und ich sah drei junge Männer von hinten zwischen 25 und 30 Jahren in einer Waldlichtung mit Karten spielen. Es schien mir als würde der Ort in der Nähe von einem Meer gewesen sein. Kurze Zeit später zoomte mein Blick näher an den Personenkreis heran, so dass ich in dem Boden einen Abwasserdeckel für Regenwasser sah, auf dem die drei Männer ihre Karten legten.
Plötzlich hörte ich in der Kanalisation einen sehr lauten und dumpfen Knall, den die spielenden Personen nicht wahrnahmen. Ich konnte erkennen, dass durch den Knall ein gewaltiger Sturm losbrach, der sich wie eine Tsunami vorwärts bewegte. Während ich dies wahrnahm, sah ich einen Bekannten neben mir, der mir zu verstehen gab, dass dieser Wind eine giftige, chemische Substanz in sich trug.
Nach dieser Information sah ich mich in der Kanalisation, die für mich wie ein Waldabschnitt schien, in dem viele kräftige Bäume standen. Ich konnte den dumpfen und grollenden Klang des herannahenden Sturmes wahrnehmen, der an Kraft von Meter zu Meter zunahm. Während ich dies hörte, sprach eine leise sanfte Stimme in meinen Geist, dass ich mich ganz fest an einen Baum festhalten muss, was ich tat. Ich konnte sehen, wie der Wind verschiedene Gegenstände durch die Luft schleuderte und bei einer Straßenlaterne den Leuchtbereich abriss. Der Sturm wehte über mich hinweg, ohne dass ich fortgerissen wurde.

Die zurückgekehrten Urlauber

Dann wechselte die Traumszene und ich sah mich als Beobachter in einem Flugzeug (Anm.: Boeing), in der sich mehrere junge Männer aus Deutschland befanden, die von einem Vergnügungsurlaub aus Australien in ihre Heimat zurück kehrten. Die Gesichter der Männer waren durch ein dort vonstatten gegangenes Ereignis verletzt worden.
Eine Person hatte Verätzungen und eine andere Person Verbrennungen im Gesicht.

Die Kakerlaken und die Hornissen

Danach wechselte die Traumszene und ich sah rote, größere Kakerlaken mit einem schwarzen Bauch, die Wespen und Hornissen angriffen und diese vernichteten.
Dann endete der Traum.

Interpretation des Traumes

Der erschütternde Schuss

Der Heilige Geist möchte uns als Volk Gottes in dieser schwierigen, wirtschaftlichen und erschütternden Zeit auf seine Vorgehensweise aufmerksam machen.
Es ist wichtig, dass wir als Braut Jesu mit den Plänen Gottes ausgerüstet sind, um in der Welt ein orientierendes Licht zu geben.
Ich persönlich empfinde, dass die derzeitige finanzielle Lage in der Welt von Gott gewollt ist, um den Reichtum der Nationen zum Königreich Gottes zu bringen.
Gott hat den erschütternden Schuss zugelassen, um eine Teilung im Wirtschaftssystem der Welt (Anm.: Babylon) durchzuführen. Und diese Splatung wird durch Jesus Christus hervorgerufen, so dass seine Braut die Zügel über das Silber und Gold in die Hand nimmt (vgl. Haggai 2,6-9).

Haggai 2,6-9:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.

Diese Erschütterung des Finanzsystems wird nicht dauerhaft anhalten, sondern ist von Gott dazu gesetzt, um den Fluss des Reichtums zu seiner Gemeinde umzulenken, so wie Hiskia die Wasserleitung nach Jerusalem umleitete (vgl. 2.Chronik 32,30).

2.Chronik 32,30:
30 Das ist der Hiskia, der die obere Wasserquelle des Gihon verschloss und sie hinunterleitete westwärts zur Stadt Davids; denn es gelangen Hiskia alle seine Werke.

Die himmlische und königliche Verwaltung

Es ist in dieser Zeit wichtig, dass wir eine himmlische und königliche Verwaltung in unseren Herzen besitzen, um das Königreich Gottes auf der Erde zu bauen.
Gott hat seine Braut berufen, um die Menschen, die in dieser Zeit ohne Offenbarung und Hoffnung sind zu führen, so wie es der Junge zur Zeit Simsons tat (vgl. Richter 16,26).

Richter 16,26:
26 Simson aber sprach zu dem Knaben, der ihn an der Hand führte: Lass mich los, dass ich nach den Säulen taste, auf denen das Haus steht, damit ich mich daran lehne.

Das Lauwarme aus der Gemeinde entfernen

In der Zeit der Expandierung Gottes müssen wir als Heilige den heiligen Maßstab des HERRN in der Struktur der Gemeinde Jesu leben und nicht die Welt mit in die Aufgaben des Königreiches Gottes einbeziehen. Wenn wir dies tun, kommt es zu Ergebnissen, wie wir es in Jesaja 39,2-6 und Offenbarung 3,16 lesen (vgl. Matthäus 7,6).

Jesaja 39,2-6:
1 Zu der Zeit sandte MerodachBaladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Briefe und Geschenke an Hiskia; denn er hatte gehört, dass er krank gewesen und wieder gesund geworden sei.
2 Darüber freute sich Hiskia und zeigte den Gesandten das Schatzhaus, Silber und Gold und Spezerei, kostbare Salben und sein ganzes Zeughaus und alle Schätze, die er hatte.
Es gab nichts, was ihnen Hiskia nicht gezeigt hätte in seinem Hause und in seinem ganzen Reich.
3 Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was sagen diese Männer und von woher kommen sie zu dir? Hiskia sprach: Sie kommen aus fernem Lande zu mir, nämlich aus Babel.
4 Er aber sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Hiskia sprach: Alles, was in meinem Hause ist, haben sie gesehen, und es gibt nichts, das ich ihnen nicht gezeigt hätte von meinen Schätzen.
5 Und Jesaja sprach zu Hiskia: Höre das Wort des HERRN Zebaoth: 6 Siehe, es kommt die Zeit, dass alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter gesammelt haben bis auf diesen Tag, nach Babel gebracht werden wird, so dass nichts zurückbleibt, spricht der HERR.

Offenbarung 3,16:
16 Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

Der Sturm und seine Auswirkung

Wenn wir uns in dieser Zeit mit der Gemeinschaft der Welt eins machen, werden wir nicht in der Lage sein die Erschütterungen, die Gott sendet, zu überleben.
Es ist jetzt wichtig, dass wir uns als Volk Gottes an dem Kreuz Jesu festhalten. Es kommt zu einem Schiffsbruch auf dem Weg nach Malta und deshalb sollten wir nicht das Holz (Anm.: Kreuz; Galater 3,13) im Wasser (Anm.: in den Umständen) vergessen (vgl. Apostelgeschichte 27,43-44).

Galater 3,13:
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben: “Verflucht ist jeder, der am Holz hängt” …

Apostelgeschichte 27,43-44:
43 Aber der Hauptmann wollte Paulus am Leben erhalten und wehrte ihrem Vorhaben und ließ die, die schwimmen konnten, als Erste ins Meer springen und sich ans Land retten, 44 die andern aber einige auf Brettern, einige auf dem, was noch vom Schiff da war. Und so geschah es, dass sie alle gerettet ans Land kamen. (Anm.: siehe auch das Buch "Die Brücke"
Kapitel 20)

Umarmt das Kreuz Jesu in dieser Zeit mit aller Kraft! Diese Umarmung wird uns auf dem Weg der stürmenden Erschütterungen vor größerem Übel bewahren.

Die Insel Malta

Für viele mag dies ungewöhnlich klingen aber wir sind als Gemeinde Jesu an einem Punkt, wo die alte Struktur zerbricht und Gott uns in eine neue Struktur stellt. Diese neue Struktur heißt “Malta” oder auch “Melite”, was soviel wie “Honigfluss” bedeutet und von dem hebräischen Wort “malat” abgeleitet wird. “Malat” heißt “retten”.
Malta ist somit ein Hinweis auf den Ort der prophetischen Offenbarung (vgl. 1.Samuel 14,27; Matthäus 3,4), der Fülle Gottes und der Heiligung (vgl. 2.Korinther 1,10; Kolosser 1,13).

1.Samuel 14,25-27:

25 Es waren aber Honigwaben auf dem Felde 26 und als das Volk hinkam zu den Waben, siehe, da floss der Honig. Aber niemand nahm davon etwas mit der Hand in seinen Mund; denn das Volk fürchtete den Schwur.
27 Jonatan aber hatte nicht gehört, dass sein Vater das Volk mit einem Schwur belegt hatte. Und er streckte seinen Stab aus, den er in seiner Hand hatte, und tauchte die Spitze in den Honigseim und führte seine Hand zum Munde; da strahlten seine Augen.

Matthäus 3,4:
4 Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.

Die zurückkehrenden Söhne und Töchter


Wir müssen uns als Braut Jesu auf die zurückkehrenden verlorenen Söhne und Töchter vorbereiten.
Die wirtschaftlichen Erschütterungen führen viele abgefallene Christen zurück zum mittleren Kreuz von Golgatha (vgl. Lukas 15,14-18).

Lukas 15,14-18:
14 Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben 15 und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.
16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.
17 Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!
18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.

Diese verlorenen Söhne und Töchter werden in Kürze zerschlagen und gedemütigt zurück zur Brautgemeinde kommen und deshalb ist es wichtig, dass wir sie in Liebe und Achtung aufnehmen! Braut Jesu, es ist deine Zeit das Fest der Rückkehr der Verlorenen zu feiern (vgl. Lukas 15,22-24)!

Lukas 15,22-24:
22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet es; lasst uns essen und fröhlich sein!
24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

Die mit dem Blut Jesu erkauften Sünder

Die Menschen, die die Kraft des Blutes Jesu verstanden und ergriffen haben, dass sie aus sich selbst heraus nichts tun können, werden die Helden und Sieger gegenüber den Umständen in der Welt und den Mächten der Finsternis sein (vgl. Römer 3,22-26; Offenbarung 5,9-10).

Römer 3,22-26:
22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.

Offenbarung 5,9-10:
… 9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.

Ein System frisst ein anderes System

Die Kakerlaken (Anm.: Schaben) können auf ein System (Anm.: regionale Kraft) in der Welt hinweisen, das aus einer Diebesgesinnung arbeitet, jedoch stärker ist als das System (Anm.: internationale Kraft), das von zwei führenden und räuberischen Kräften (Anm.: Wespen und Hornissen) geführt wird.
(Dieser Zusatz wurde am 05.01.2010 dem prophetischen Wort als Erklärung mit zugefügt.)
 
Amen und Amen.

Daniel Glimm